RuhrKunstMuseen
WIR FINDEN STADT #02 – UND FEIERN AN DREI ORTEN
ABSCHLUSSVERANSTALTUNG IN Duisburg
Am 18.11.2022 feierten die Akteur:innen von RuhrKunstUrban den Abschluss des Projekts an drei verschiedenen Orten in Duisburg nach drei Jahren Laufzeit.
Der Empfang am Vormittag fand im Museum DKM statt. Der Vorstand des Museums, Klaus Maas, betonte in seiner Begrüßung die Wichtigkeit eines Netzwerks. Danach gewährten Regina Selter und Peter Daners, Sprecher:innen der Arbeitsgruppe Bildung und Vermittlung der RuhrKunstMuseen, sowie Sarah Sandfort, die maßgeblich an der Projektkonzeption beteiligt war, einen Rückblick auf das Vorgängerprojekt RuhrKunstNachbarn, sowie auf Genese und Durchführung des Projekts
RuhrKunstUrban mit all seinen Herausforderungen während der Laufzeit. Im Anschluss berichtete Sarah Sandfort vom Josef Albers Museum.Quadrat Bottrop von der Gestaltung und Umsetzung digitaler und hybride Vermittlungsformate. Kerstin Kuklinski vom Kunstmuseum Bochum sprach über eine ergebnisoffene und prozessorientierte Arbeitsweise. Sybille Kastner vom Lehmbruck Museum teilte ihre Erfahrungen einer Kooperation auf Augenhöhe und Maika Letizia Wolff, die als freie Kunstvermittlerin die Konzeption für das Märkisches Museum Witten verantwortete, gab Einblicke in die Projektumsetzung in Bezug auf das Thema der Urbanität. Abschließend führten Klaus Maas und Laura Tammen die Teilnehmenden durch verschiedene Sammlungsbereiche des Museum DKM.
Bei milden Temperaturen ging es einmal quer durch den Kant-Park zum zweiten Ort des Geschehens, dem Lehmbruck Museum. Dort wurde das Plenum im Lehmbruck-Trakt durch Nina Hülsmeier, stellvertretende Direktorin des Museums, begrüßt. Es folgten Impulsvorträge von Sebastian Bartel, der das Projekt „artothek trifft Finkenberg“ vorstellte und Ella Steinmann, die das Thema der Diversität in kulturellen Einrichtungen näher beleuchtete. Nach einer Stärkung mit Wraps und Kuchen präsentierte Bastian Biet das neue ARD-Fernseh-Format „Stand Up for Art“.
Der weitere Nachmittag stand ganz im Zeichen der gemeinsamen Reflexion sowie der Ideensammlung für zukünftige Entwicklungen. In kleinen, wechselnden Gruppen tauschten sich die Teilnehmenden in einem „World Café“ darüber aus, was im Projekt RuhrKunstUrban gut und was weniger gut gelaufen ist. Sie diskutierten über Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit des Netzwerks der RuhrKunstMuseen sowie vielfältige Projektideen. Karin Mohr, Leiterin des Projektbüros RuhrKunstUrban, und Thomas Hensolt,
Netzwerkmanager für die RuhrKunstMuseen, fassten die Ergebnisse bei der Abschlusspräsentation zusammen.
Der dritte Ort der Abschlussveranstaltung, das Soziokulturelle Zentrum Stapeltor, war auch während des Kooperationsprojekts mit dem Lehmbruck Museum der sogenannte Dritte Ort. Im Stapeltief, dem Bar- und Loungebereich, gab es zum Ausklang des Tages ein veganes Buffet und Musik von den DJ Duos A2iCE_and Bo3 sowie sun_ma & finsterNiz. Hier konnten alle Teilnehmenden den Tag Revue passieren lassen, sich austauschen und auf das erfolgreiche Projekt RuhrKunstUrban anstoßen.