RuhrKunstMuseen

Wir sind startklar #01 …und brauchen Geduld

Wir Sind startklar…und brauchen Geduld

Die Konzepte stehen, das Material ist einsatzbereit, die Kooperationspartner*innen freuen sich auf die Zusammenarbeit. Auch die Schüler*innen haben sicher große Lust auf eine Erkundungstour im Museum oder in der Stadt… Doch es braucht noch ein bisschen Geduld, da wir uns noch immer im Lockdown befinden. Teilweise werden die Workshops ins Digitale übertragen oder an Möglichkeiten einer Umsetzung mit Distanz für eine erste gemeinsame Annäherung an die Themen gearbeitet.

Ein breiter Methodenmix

Die RuhrKunstMuseen haben gemeinsam mit ihren Kooperationspartner*innen Methoden und didaktisches Workshopmaterial entwickelt, um mit den Schüler*innen Workshops in den Museen und im städtischen Raum durchzuführen. Allen Methoden gemein ist eine ergebnisoffene, ko-konstruktive, kollaborative Herangehensweise, um unterschiedliche Perspektiven von Schüler*innen, Lehrer*innen, Vermittler*innen und Akteur*innen der Dritten Orte einzubeziehen.
Einige ausgearbeiteten Methoden haben performativen Charakter, fokussieren das Thema Bewegung in unterschiedlichen Räumen, andere Konzepte thematisieren sinnliche Erfahrungen an unterschiedlichen Orten, beschäftigen sich mit Klang, Geräuschen, Gerüchen in der Stadt aber auch mit Kunst im öffentlichen Raum bis hin zur Street-Art. Auch der Bezug zwischen Natur und Kunst lässt sich in vielen Konzepten finden: Erfahrungen mit dem Umraum, Spurensuche in ländlicher Umgebung, Erlebnisrundgänge und Spaziergänge sind Teile des methodischen Repertoires.

viele Schulformen und gesellschaftlichen Bereiche

Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie konnten die meisten Vermittler*innen Gespräche mit Schulleiter*innen und Lehrer*innen führen, nahmen an Schulkonferenzen teil, führten Informationstage an Schulen durch und nahmen Gespräche mit unterschiedlichen institutionellen Orten auf. Auf Seiten der Lehrer*innen zeigte sich ein deutliches Interesse. Im Projekt sind von Grundschulen, Förderschulen unterschiedlicher Zweige und Hauptschulen über Gesamtschulen und Gymnasien bis hin zu Berufskollegs verschiedener Schwerpunkte fast alle Schulformen vertreten.
Die ausgewählten Dritten Orte sind im jeweiligen Stadtbild fest etablierte soziale, gesellschaftliche, caritative, politische oder kulturelle Institutionen. Sie spiegeln die Bandbreite des gesellschaftlichen Lebens: Tiergehege, Waldpädagogisches Zentrum, Heimatverein, Künstlerateliers, Sozio-Kulturelle Zentren, Jugendzentren, Sportvereine, Stadtteilbüros, Sternwarte, Senioreneinrichtung.

Gut ausgestattet für unterwegs

Der Materialkoffer wurde nicht nur zum Transport und Lagerung der Workshopmaterialien an den unterschiedlichen Aktionsorten entwickelt, sondern auch als eine Art mobiles Museum. Er kann Sitz- oder Schreibfläche sein, aber auch als „Museum im Koffer“ als Ausstellungsinstrument verwendet werden. Seine vielfältige Nutzung ermöglicht den Projektpartner*innen individuelle Lösungen.
Die DIN A5 Postkarten deuten in ihrer Farbigkeit nicht nur auf die Vielfalt, sondern auch auf den Zusammenschluss des Netzwerks. Die Karten sind gedacht, um von Schüler*innen im Workshop für Statements genutzt und im öffentlichen Raum, in der Schule, im Museum oder am Dritten Ort gezeigt zu werden. Die DIN A5 Postkarte im übergeordneten schwarz-weiß Logo dient der Sichtbarkeit des Projektes im Zusammenhang mit dem Netzwerk, ebenso die farbigen Fensterplots und farbigen Fahnen, die bei Start der Workshops den Dritten Ort sichtbar machen. Der Notizblock in schwarz-weiß, die farbigen Buttons und Aufkleber sollen in der Arbeit mit Schüler*innen zur Anwendung kommen. Die Sprühschablonen sollten für im Stadtraum zurückgelegte Wege genutzt werden oder auf Interventionen hinweisen.
Es ist alles vorbereitet, doch die Zusammenarbeit von Schulen, Museen und den Dritten Orten der Stadtgesellschaft steht in diesen Tagen vor großen Herausforderungen. Doch mit Zuversicht arbeiten die RuhrKunstMuseen an vielfältigen lösungsorientierten Ideen für das Projekt.

Stand: Februar 2021

 

 

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