Folgen Sie uns auf Facebook
Folgen Sie uns auf Instagram
ENZur englischen Website wechseln

Witten

Märkisches Museum Witten

Das Märkische Museum Witten vermittelt einen Überblick über die Entwicklungen deutscher Kunst seit 1900. Die Ursprünge des Museums reichen allerdings bis vor 1900 zurück. Bereits 1886 gründete sich der "Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft zu Witten". Ziel war zunächst, eine Sammlung heimatgeschichtlicher Exponate zu etablieren. Im Foyer des Museums ist heute noch ein barockes Grabmal zu sehen, das kurz nach der Gründung vom Verein erworben wurde: die Strünkede-Gruppe aus dem 16. Jahrhundert.

Von 1909 bis 1911 wurde für die Sammlung ein Museumsbau errichtet, in dem sich das Museum auch heute noch befindet. In den 1980er-Jahren wurde es um einen Anbau für Wechselausstellungen ergänzt.

 

Sammlungsschwerpunkte

Die Wittener Sammlung macht es deutlich: Die Positionen, die unter dem Begriff Informel zusammengefasst werden, sind vielfältig. Gemeinsam sind den verschiedenen Strömungen die Hinwendung zum Abstrakten und der Verzicht auf geometrische Formen. Statt dem Dargestellten rücken das Material, die Farbe, die Leinwand selbst in den Fokus, bleiben nicht länger möglichst unsichtbar. Der Schaffensprozess erfolgt spontan – ohne genaue Konzeption und Planung im Vorfeld. Bestandteil der Wittener Informel-Sammlung sind unter anderem Werke von Karl Fred Dahmen, Karl Otto Götz, Gerhard Hoehme, Fred Thieler oder Emil Schumacher.

Ein weiterer Sammlungsschwerpunkt umfasst den Expressionismus – Gemälde von Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Gabriele Münter – und den westfälischen Expressionisten, insbesondere von Christian Rohlfs stellen Highlights des Besitzes dar.

Darüber hinaus gibt das Museum Einblicke in die Entwicklung der Abstraktion in der Moderne, ergänzt um exemplarische Werke von Josef Albers oder der Düsseldorfer Gruppe ZERO. Auch surreale Tendenzen der Nachkriegszeit und figurative Malerei des Kritischen Realismus' der 1960er- und 70er-Jahre finden sich in der Sammlung.

 

Wechselausstellungen und gute Nachbarschaft

Die Wechselausstellungen setzen deutsche und internationale Gegenwartskunst in Bezug zur Sammlung. Seit einigen Jahren werden verstärkt zeitgenössische Positionen vorgestellt etwa in der Reihe "Möglichkeiten von Malerei", aber auch Fotografie, Video- und Installationskunst werden ins Blickfeld gerückt.

Heute wird das Märkische Museum durch die Stadt verwaltet und ist Teil des Kulturforums Witten. 2016 wurde der Bau an der Husemannstraße erneut erweitert und bietet nun Platz für Museum und die Stadtbibliothek. Im dortigen Lesecafé können Museumsbesucher einen Kaffee trinken oder im Anschluss an den Museumsbesuch Lesungen und andere Veranstaltungen besuchen.

Ausstellungen

20. Juni – 20. September 2020

Günter-Drebusch-Preis 2020

Veranstaltungen

05. April 2020
15:00 Uhr

Öffentliche Führung

durch die aktuellen Ausstellungen im Museum

Das Märkische Museum Witten lädt einmal im Monat, sonntags um 15:00 Uhr, zur kostenlosen öffentlichen Führung durch die aktuellen Ausstellungen ein.
Eine Kunsthistoriker*in stellt Ihnen in der ca. 60 minütigen Führung die Ausstellung "Das Von der Heydt-Museum zu Gast" und "35 Jahre Wittener Künstlerbund e.V." sowie einzelne Kunstwerke vor.

Foto: SG Koezle, Velbert

16. April 2020
18:00 Uhr

Abendführung

durch die aktuellen Ausstellungen im Museum

Das Märkische Museum Witten lädt einmal im Monat, donnerstags um 18:00 Uhr, zur kostenlosen öffentlichen Abendführung durch die aktuellen Ausstellungen ein.
Eine Kunsthistoriker*in stellt Ihnen in der ca. 60 minütigen Führung die Ausstellungen "Das Von der Heydt-Museum zu Gast" und "§5 Jahre Wittener Künstlerbund e.V." sowie einzelne Kunstwerke vor.

18. April 2020
14:30 Uhr

"Abstrakte Kunst - Was ist das?"

Kostenloser Workshop für Kinder ab 6 Jahren

"Abstrakte Kunst - Was ist das?"

Alle reden von abstrakter Kunst.
Aber was ist das eigentlich?
Gemeinsam durchstreifen wir das Museum auf der Suche nach abstrakten Kunstwerken und nehmen sie einmal ganz genau unter die Lupe.
Anschließend werden wir mit Fingerfarben und verschiedenen Maltechniken eigene abstrakte Kunstwerke erschaffen!

Workshop-Leitung: Irina Lammert

Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Teilnehmeranzahl ist auf 12 Kinder begrenzt.

Um Anmeldung wird gebeten unter: E-Mail: maerkisches.museum@stadt-witten.de oder Tel.: 02302-581-2552 (zw. 10 und 14 Uhr)

Der Workshop findet statt mit freundlicher Unterstützung des Kunstvereins Witten e.V.

Foto: Märkisches Museum Witten

10. Mai 2020
15:00 Uhr

Öffentliche Führung

durch die aktuellen Ausstellungen im Museum

Das Märkische Museum Witten lädt einmal im Monat, sonntags um 15:00 Uhr, zur kostenlosen öffentlichen Führung durch die aktuellen Ausstellungen ein.
Eine Kunsthistoriker*in stellt Ihnen in der ca. 60 minütigen Führung die Ausstellung "Das Von der Heydt-Museum zu Gast" und die Klanginstallation "OUT OF NOWHERE" von Christina Kubisch vor.

23. Mai 2020
14:30 Uhr

"Klingende Kunst"

Kostenloser Workshop für Kinder ab 6 Jahren

"Klingende Kunst"

Als Künstlerin oder Künstler kann man Bilder malen, Fotos machen, Skulpturen formen.
Aber wusstest du, dass man auch aus Geräuschen und Klängen Kunst erschaffen kann?
Die Künstlerin Christina Kubisch zeigt uns mit ihrer Klanginstallation im Museum wie das geht.
Nachdem wir genau hingehört haben, machen wir aus unterschiedlichsten Dingen unser eigenes Klangkunstwerk.

Workshop-Leitung: Irina Lammert

Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Teilnehmeranzahl ist auf 12 Kinder begrenzt.

Um Anmeldung wird gebeten unter: E-Mail: maerkisches.museum@stadt-witten.de oder Tel.: 02302-581-2552 (zw. 10 und 14 Uhr).

Der Workshop findet statt mit freundlicher Unterstützung des Kunstvereins Witten e.V.

Foto: SG Koezle, Velbert

28. Mai 2020
18:00 Uhr

Abendführung

durch die aktuellen Ausstellungen im Museum

Das Märkische Museum Witten lädt einmal im Monat, donnerstags um 18:00 Uhr, zur kostenlosen öffentlichen Abendführung durch die aktuellen Ausstellungen ein.
Eine Kunsthistoriker*in stellt Ihnen in der ca. 60 minütigen Führung die Ausstellung "Das Von der Heydt-Museum zu Gast" und die Klanginstallation "OUT OF NOWHERE" von Christina Kubisch vor.

Nach oben