Aktuelles

Laute Landschaften: Wie klingt eigentlich Kunst?

IGA 2027 und RuhrKunstMuseen stellen Klangkunstparcours für den Zukunftsgarten Gelsenkirchen vor

Wie klingt ein Garten? Welche Geschichten kann eine Landschaft erzählen, wenn man ihr zuhört? Und wie verändert Kunst die Wahrnehmung eines Ortes? Unter dem Titel „Laute Landschaften – Wie klingt eigentlich Kunst?“ entsteht für die IGA 2027 im Zukunftsgarten Gelsenkirchen ein außergewöhnlicher Klangkunstparcours. Die RuhrKunstMuseen entwickeln die Open-Air-Ausstellung gemeinsam mit der IGA 2027 und unter Beteiligung von Urbane Künste Ruhr. Regionale und internationale Künstler*innen setzen sich dabei mit der Emscherinsel im Nordsternpark, ihrer Geschichte, ihrer Natur und ihrem Wandel auseinander.

Vom 23. April bis 17. Oktober 2027 werden auf der Emscherinsel Arbeiten der Klangkunst und Kunst im öffentlichen Raum zu erleben sein. Der Parcours verbindet bestehende Werke mit Neuproduktionen, die eigens auf den Ort und seine besonderen Bedingungen reagieren. Zu den beteiligten Künstler*innen gehören unter anderem Nevin Aladağ, Lilian Beidler, Ângela Ferreira, Tim Löhde, Philipp Modersohn, Denise Ritter sowie Sound Practice Research Kollektiv der Folkwang Universität der Künste unter der künstlerischen Leitung von Jan St. Werner.

„Die IGA 2027 will Orte nicht nur verändern, sondern Menschen dazu einladen, sie neu zu entdecken: Wer durch den Zukunftsgarten Gelsenkirchen geht, wird die Landschaft nicht nur sehen, sondern ihr zuhören können. Industriekultur, Natur, Kunst und die Geschichte dieses Ortes kommen hier zusammen und schaffen ein Erlebnis, das überrascht, neugierig macht und im Gedächtnis bleibt. Der Klangkunstparcours zeigt damit sehr schön, wofür die IGA 2027 steht: Bekanntes neu wahrzunehmen und gemeinsam neue Perspektiven auf das Ruhrgebiet zu entwickeln“, sagte Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH.

Ein Garten wird zum Klangraum

Die Idee knüpft an eine lange Verbindung von Garten und Klang an. Gärten waren kulturgeschichtlich immer auch Orte des Hörens – vom Gesang in Klostergärten über Wasserspiele in Renaissance- und Barockanlagen bis zu Windharfen in Landschaftsgärten. Hinzu kommt die eigene Klangwelt der Natur: Vogelstimmen, raschelnde Blätter, Wind oder knackendes Unterholz. Diesen Gedanken überträgt „Laute Landschaften“ in die zeitgenössische Kunst. Die Arbeiten fügen sich als eine Art Sound-Architektur in die Landschaft ein und können spielerisch, kontemplativ, irritierend oder erzählerisch wirken.

Dabei wird die Emscherinsel selbst zum zentralen Bestandteil der Ausstellung. Der Zukunftsgarten liegt zwischen Rhein-Herne-Kanal und Emscher auf einem Gelände, dessen Geschichte beispielhaft für den Wandel des Ruhrgebiets steht: Von 1868 bis 1993 wurde hier auf der Zeche Nordstern Kohle gefördert. Mit der Bundesgartenschau 1997 entwickelte sich das ehemalige Zechengelände zum viel genutzten Park. Auch die Emscher steht für Transformation: Jahrzehntelang als offener Abwasserkanal genutzt, ist sie heute wieder ein Fluss.

Die Ausstellung soll Klangkunst zugleich einem breiten Publikum zugänglich machen. Die Werke werden nicht in einem klassischen Museumsraum präsentiert, sondern unmittelbar in der Landschaft. Der Parcours lädt die Besucher*innen dazu ein, genauer hinzuhören, den Zukunftsgarten aus ungewohnten Perspektiven wahrzunehmen und sich mit seinen Geschichten auseinanderzusetzen. Damit greift er zugleich die Leitfrage der IGA 2027 „Wie wollen wir morgen leben?“ auf: Zuhören wird zum Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit dem Ort, seiner Vergangenheit und seiner Zukunft.

„Die aus den Reihen der RuhrKunstMuseen kuratierte Ausstellung auf dem IGA-Gelände in Gelsenkirchen nutzt Klangkunst als künstlerisches Mittel. Klangkunst ist ein relativ kleiner Bereich in der Bildenden Kunst, der in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat, sich dabei jedoch einer eindeutigen Definition weitgehend entzieht. Die für Gelsenkirchen ausgewählten Künstlerinnen und Künstler verwenden Gesang, (elektronische) Musikzitate, Alltagsgeräusche, Sprache und vor Ort aufgenommenen Klang (field recordings), um eigenständige Kompositionen daraus zu entwickeln. Dieser Klangkunst-Parcours wird auf der ganzen Emscherinsel erlebbar sein“, erklärte Georg Elben, Sprecher AG Kunst im öffentlichen Raum der RuhrKunstMuseen und Leiter des Skulpturenmuseum Marl.

Wie das konkret aussehen und klingen kann, zeigt die Bandbreite der geplanten Arbeiten: Besucher*innen werden durch begehbare Klanglandschaften gehen, selbst Instrumente und damit Klänge in Bewegung setzen oder Kompositionen erleben können, die mit Geräuschen arbeiten, die direkt vor Ort aufgenommen wurden. Hinzu kommen Arbeiten mit Stimme und Gesang sowie skulpturale Installationen, die nicht allein betrachtet, sondern vor allem gehört werden wollen. So entsteht kein klassischer Skulpturenparcours, sondern ein Kunsterlebnis, bei dem Bewegung, genaues Hinhören und teilweise auch das eigene Mitmachen gefragt sind.

Vom Kunstmuseum bis zur Emscherinsel

„Das für die IGA 2027 von uns entwickelte Klangkunsterlebnis verbindet die Emscherinsel mit anderen Kunst- und Kulturorten Gelsenkirchens – vom Kunstmuseum über das Musiktheater bis hin zu Kunstwerken im öffentlichen Raum – zu einem weitläufigen städtischen Kunstraum. Mit der Klangkunstausstellung richten wir den Blick bewusst auf die besonderen Ressourcen der Emscherinsel: auf ihre Industrierelikte, artenreichen Brachen und stillen Naturschönheiten. Klangkunst macht diese Orte auf neue Weise erfahrbar, lässt Verborgenes hörbar werden und schafft überraschende Verbindungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, betonte Julia Höner, Direktorin Kunstmuseum Gelsenkirchen und Kuratoriumsmitglied.

Begleitet wird die Ausstellung von einem Bildungs- und Vermittlungsprogramm der RuhrKunstMuseen, das Teil des Bildungsprogramms der IGA 2027 wird. Während der „Woche des Ruhrgebiets“ vom 24. bis 30. Mai 2027 ist zudem ein Tag der RuhrKunstMuseen mit Vermittlungsprogramm und künstlerischen Interventionen geplant.

Veranstalterin der Ausstellung ist die IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH in Kooperation mit dem Netzwerk der RuhrKunstMuseen, unter Beteiligung von Urbane Künste Ruhr. Das kuratorische Team bilden Nico Anklam, Leiter Kunsthalle Recklinghausen, Alisha Danscher, Kuratorin Urbane Künste Ruhr, Georg Elben, Leiter Skulpturenmuseum Marl, Julia Höner, Leiterin Kunstmuseum Gelsenkirchen, Marijke Lukowicz, freie Kuratorin und Mitglied der AG Kunst im öffentlichen Raum der RuhrKunstMuseen, Margot Olbertz, Projektmanagerin Kunst, IGA 2027 Ruhrgebiet und Barbara Walter, Bildung & Vermittlung und Kunst im öffentlichen Raum, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr.

Lehmbruck Museum / Dennis Stratmann

Ostern im Museum

Eine Übersicht der Öffnungszeiten in den RuhrKunstMuseen zu Ostern

Wer an Ostern im Ruhrgebiet unterwegs ist und ein Museum besuchen möchte, hat viele Möglichkeiten. Zahlreiche Häuser der RuhrKunstMuseen öffnen auch am Osterwochenende ihre Türen und laden ein, die Sammlungen und Sonderausstellungen zu entdecken.

Ob gemeinsamer Ausflug, inspirierende Pause vom Feiertagstrubel oder spontaner Museumsbesuch: hier finden Sie eine Übersicht der Museen, die an den Ostertagen geöffnet haben. Planen Sie Ihren Museumsbesuch im Ruhrgebiet zu Ostern und entdecken Sie inspirierende Ausstellungen und besondere Orte der Kunst.

Die Angaben dienen zur Orientierung. Für aktuelle Informationen empfehlen wir, vor Ihrem Besuch einen Blick auf die Website des jeweiligen Museums zu werfen.

✅ Karfreitag geöffnet

  • Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst und Museum unter Tage
  • Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
  • Museum Ostwall im Dortmunder U
  • Lehmbruck Museum, Duisburg
  • MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
  • Museum Folkwang, Essen
  • Kunstmuseum Gelsenkirchen
  • Emil Schumacher Museum, Hagen
  • Osthaus Museum Hagen
  • Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie
  • Flottmann-Hallen, Herne
  • Museum Haus Opherdicke, Holzwickede
  • LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
  • Kunsthalle Recklinghausen
  • Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

 

❌ Karfreitag geschlossen

  • Kunstmuseum Bochum
  • Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Museum moderner und zeitgenössischer Kunst
  • DKM Museum, Duisburg
  • Skulpturenmuseum Marl (während des Ausstellungsumbaus geschlossen)
  • Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
  • Märkisches Museum Witten

 

✅ Karsamstag geöffnet

  • Kunstmuseum Bochum
  • Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Museum moderner und zeitgenössischer Kunst
  • Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst und Museum unter Tage
  • Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
  • Museum Ostwall im Dortmunder U
  • Lehmbruck Museum, Duisburg
  • MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
  • Museum Folkwang, Essen
  • Kunstmuseum Gelsenkirchen
  • Emil Schumacher Museum, Hagen
  • Osthaus Museum Hagen
  • Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie
  • Flottmann-Hallen, Herne
  • Museum Haus Opherdicke, Holzwickede
  • Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
  • LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
  • Kunsthalle Recklinghausen
  • Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna
  • Märkisches Museum Witten

 

❌ Karsamstag geschlossen

  • DKM Museum, Duisburg
  • Skulpturenmuseum Marl (während des Ausstellungsumbaus geschlossen)

 

✅ Ostersonntag geöffnet

  • Kunstmuseum Bochum
  • Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Museum moderner und zeitgenössischer Kunst
  • Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst und Museum unter Tage
  • Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
  • Museum Ostwall im Dortmunder U
  • Lehmbruck Museum, Duisburg
  • MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
  • Museum Folkwang, Essen
  • Kunstmuseum Gelsenkirchen
  • Emil Schumacher Museum, Hagen
  • Osthaus Museum Hagen
  • Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie
  • Flottmann-Hallen, Herne
  • Museum Haus Opherdicke, Holzwickede
  • Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
  • LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
  • Kunsthalle Recklinghausen
  • Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna
  • Märkisches Museum Witten


❌ Ostersonntag geschlossen

  • DKM Museum, Duisburg
  • Skulpturenmuseum Marl (während des Ausstellungsumbaus geschlossen)

 

✅ Ostermontag geöffnet

  • Kunstmuseum Bochum
  • Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst und Museum unter Tage
  • Lehmbruck Museum, Duisburg
  • MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
  • Museum Folkwang, Essen
  • Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie
  • Museum Haus Opherdicke, Holzwickede
  • Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
  • LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
  • Kunsthalle Recklinghausen
  • Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

 

❌ Ostermontag geschlossen

  • Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Museum moderner und zeitgenössischer Kunst
  • Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
  • Museum Ostwall im Dortmunder U
  • DKM Museum, Duisburg
  • Kunstmuseum Gelsenkirchen
  • Emil Schumacher Museum, Hagen
  • Osthaus Museum Hagen
  • Flottmann-Hallen, Herne
  • Skulpturenmuseum Marl (während des Ausstellungsumbaus geschlossen)
  • Märkisches Museum Witten

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Eine Karte, 70 Kultur-Highlights

Die ruhrkultur.card 2026 ist ab 11. November erhältlich

Die ruhrkultur.card ist ein Must-Have für alle Kultur-Begeisterten. Am 11. November 2025 geht die Karte für 2026 in den Verkauf. Inhaber:innen profitieren von freiem Eintritt oder 50 Prozent Ermäßigung auf Tickets bei insgesamt 70 Partnern. Mit der Kultur-Jahreskarte lädt die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) dazu ein, Ausstellungen, Bühnenstücke, Festivals und weitere Kultur-Events zum Vorzugspreis zu besuchen. Im nächsten Jahr kommen fünf neue Partner hinzu.

Seit 2019 bündelt die ruhrkultur.card Angebote aus den Bereichen Museen und Galerien, Bühnen und Theater, Industriekultur und Events. Jahr für Jahr wächst die Liste der enthaltenen Erlebnisse. Der Fokus der Karte liegt auf dem Ruhrgebiet, doch es können auch Kultur-Spots außerhalb des Reviers entdeckt werden.

„Die ruhrkultur.card hat das klare Ziel, die vielfältigen Kulturangebote in den Fokus zu rücken und sie in gebündelter Form anzubieten. Wir möchten die Einwohner der Region dazu bewegen, den Blick für die Kulturangebote zu weiten und auch die Museen und Theater über ihren eigenen Wohnort hinaus zu besuchen. Mit der Card setzen wir Anreize, sich aktiv mit der Kulturlandschaft auseinanderzusetzen“, erklärt Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG.

Fünf neue Partner im Ruhrgebiet und in der Nachbarschaft

Zwei Kunst-Erlebnisse in der Landeshauptstadt sind im Jahr 2026 neu dabei: Kunst im Tunnel (KIT) sowie die Kunsthalle Düsseldorf. Das Gebäude der Kunsthalle wird zwar ab März 2026 saniert und ist dann für Besucher:innen geschlossen; ab April geht es aber mit einem Programm an externen Standorten weiter. Direkt unter der Rheinuferpromenade liegt KIT – Kunst im Tunnel – und zeigt dort wechselnde Ausstellungen. In beiden Locations bekommen Karten-Inhaber:innen einmalig freien Eintritt. Ein weiterer, neuer Partner ist das Schwebodrom in Wuppertal. In dem Erlebnismuseum gehen Besucher:innen auf eine Zeitreise rund um die Wuppertaler Schwebahn, inklusive Virtual-Reality-Tour. Freuen können sich auch Konzert-Fans: Early-Bird-Tickets für das Moers Festival gibt es mit der ruhrkultur.card für die Hälfte des regulären Preises. Vom 22. bis 25. Mai 2026 bringt das Event Musik internationaler Künstler*innen an mehrere Spielorte in der Stadt. Ein weiteres Kultur-Event, für welches Card-Inhaber:innen nur die Hälfte des Eintritts zahlen, ist die KUBOSHOW in Herne. Die Kunstmesse bietet jungen Künstler*innen aus aller Welt eine Plattform, um ihre neuesten Arbeiten zu präsentieren – und Besucher:innen die Gelegenheit, diese zu erwerben.

Gemeinsame Erlebnisse schenken

Sehen lassen können sich auch die bestehenden Partner. Wer sich selbst und anderen eine Freude mit regelmäßigen Theater-Abenden machen möchte, findet in der ruhrkultur.card das perfekte Geschenk. Egal, ob Schauspiel-Inszenierungen, Opern, Ballett-Aufführungen oder Konzerte – die Bühnen im Ruhrgebiet bieten jede Menge Programm. Tickets zum halben Preis gibt es mit der Kultur-Jahreskarte für das Theater Dortmund, das Theater Duisburg, Theater und Philharmonie Essen, das Schauspielhaus Bochum und viele mehr. Einmalig freien Eintritt gibt es für viele Industriekultur-Spots wie das Ruhr Museum auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein und den Gasometer Oberhausen. Und Kunst-Liebhaber:innen können aus einer Vielzahl von Museen und Galerien wählen. Partner sind u.a. das Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna und das Museum Küppersmühle für Moderne Kunst.

Exklusive Events für Karten-Inhaber:innen

Inhaber:innen der ruhrkultur.card erwarten darüber hinaus besondere Events – wie exklusive Kurator:innen-Führungen oder Workshops. Eine Übersicht über alle teilnehmenden Partner sowie die geplanten ruhrkultur.card Specials ist online unter www.ruhrkulturcard.de zu finden.

Infos zur Karte und Verkaufsstellen

Die ruhrkultur.card 2026 ist ab dem 11. November 2025 für 55 Euro erhältlich und bietet ein Jahr lang Zugang zu einer Vielzahl kultureller Angebote. Sie kann über den Webshop unter www.ruhrkulturcard.de oder telefonisch über das Service-Center unter 01806 181650 (20 Cent/Verbindung aus allen deutschen Netzen) bestellt werden. Darüber hinaus ist die ruhrkultur.card bei ausgewählten Vorverkaufsstellen im Ruhrgebiet und Düsseldorf erhältlich. Eine vollständige Liste der Verkaufsstellen findet sich auf der Website.

Die Ruhr Tourismus GmbH ist Projektträger der ruhrkultur.card und arbeitet eng mit den Netzwerken der RuhrKunstMuseen, RuhrBühnen und Route Industriekultur zusammen, deren vielfältiges Angebot durch die Karte gebündelt wird.

Saison-Finale

RuhrKultur.Card 2025 zum Sonderpreis

Für alle Kulturfans lohnt sich die RuhrKultur.Card 2025 im Herbst und Winter: Vom 22. September bis zum 12. Oktober gibt es die Kultur-Karte zum Sonderpreis von 29 Euro (statt 49 Euro) – gültig im Webshop mit dem Code FINALE25. Danach ist die Karte für 2025 nicht mehr erhältlich.

Mit der RuhrKultur.Card genießen Sie freien Eintritt bei den RuhrKunstMuseen, Galerien und Industriekultur-Partnern, sowie Sie 50 Prozent Ermäßigung auf Tickets der teilnehmenden Bühnen und Theater. Zusätzlich gibt es Rabatte in Kinos und bei Events wie Talks, Workshops und Festivals. 

Stay tuned für das nächste Kulturjahr - die RuhrKultur.Card 2026 ist ab dem 11. November erhältlich.

Weitere Informationen: www.ruhrkulturcard.de

21 x 21

Mehr als 43.000 Besucher*innen erlebten die Vielfalt der RuhrKunstMuseen in der Villa Hügel

Mehr als 43.000 Besucher*innen erlebten die Vielfalt der RuhrKunstMuseen in der Villa Hügel

Die Ausstellung „21 x 21. Die RuhrKunstMuseen auf dem Hügel“ begeisterte ein breites Publikum und entfaltete Strahlkraft weit über das Ruhrgebiet hinaus.

Mit der Ausstellung „21 x 21. Die RuhrKunstMuseen auf dem Hügel“ ist am Sonntag, den 27. Juli ein in seiner


Form einmaliges Projekt zu Ende gegangen: Die erste gemeinsame Sammlungspräsentation aller 21 RuhrKunstMuseen machte die künstlerische Vielfalt des Ruhrgebiets an einem zentralen Ort sichtbar. Mehr als 43.000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, herausragende Werke aus 21 Museumssammlungen in der Villa Hügel in Essen zu erleben. Anlass für die großangelegte Sonderausstellung war das 15-jährige Bestehen des Netzwerks RuhrKunstMuseen. Die Schau wurde ausschließlich aus den hochkarätigen Beständen der Häuser der Region zusammengestellt, die in einen überraschenden und inspirierenden Dialog miteinander traten.

„Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele hochrangige Kunst- und Kulturorte wie im Ruhrgebiet. Wir können mit großem Stolz sagen: Die Möglichkeiten und Angebote, Kunst und Kultur im Revier zu erleben, sind international herausragend! Diese Ausstellung in der Villa Hügel zu kuratieren, war eine Kunst für sich. Von der ersten Sekunde an war ich ein Fan des Konzepts. Wir haben bekannte Werke in neuer Nachbarschaft erlebt und Neues entdecken können. Diese Schau wirkte wie ein Fenster zur reichen Museumslandschaft der Region. Das macht Lust auf mehr!“
Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen 

Die Ausstellung zeigte 102 Werke moderner und zeitgenössischer Kunst in einem spannungsreichen Dialog mit der Industriegeschichte der Region und dem architektonischen Erbe der Villa Hügel, dem ehemaligen Familiensitz der Familie Krupp. Mit Werken von Paula Modersohn-Becker und Alexej von Jawlensky über Louise Nevelson und Gerhard Richter bis hin zu Alicja Kwade und Ibrahim Mahama bot „21 x 21. Die RuhrKunstMuseen auf dem Hügel“ nicht nur ein Panorama der Museumslandschaft im Ruhrgebiet, sondern verknüpfte Kunst und Ort, Vergangenheit und Gegenwart, Vielfalt und Gemeinsinn. Das Besondere an der Ausstellung: Jedes der 21 Museen präsentiert sich und seinen Sammlungsschwerpunkt anhand eines sogenannten Impulswerkes, auf das die Partnermuseen mit Arbeiten aus
ihren eigenen Sammlungen reagierten. Hauptwerke trafen auf neu zu entdeckende Positionen. Künstlerische Impulse aus der Region wurden im Licht internationaler Entwicklungen sichtbar.

Aktuelle Aspekte wie Wandel von Geschlechterrollen oder gesellschaftliche Umbrüche wurden durch den Dialog zwischen Werken und Epochen in Themenräumen für Besucher*innen erfahrbar. So traf im Raum „Bild der Frau“ unter anderem Wilhelm Lehmbrucks „Große Sinnende“ (1913) auf ein sogenanntes „Herdbild“ (1993) von Rosemarie Trockel und auf eine zeitgenössische Position von Eliza Douglas (2017). Ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Kunst und Raum boten das Gemälde „Mann auf dem Hügel“ von Wilhelm Morgner sowie die raumgreifende Installation „Konturenwolke“ von Ulrich Möckel im ehemaligen Ankleidezimmer von Bertha Krupp. 

 

 

Die Villa Hügel erwies sich dabei erneut als Anziehungspunkt und Resonanzraum zugleich. Der geschichtsträchtige Ort, Symbol des industriellen Aufstiegs und Wandels im Ruhrgebiet, befindet sich im Eigentum der gemeinnützigen Krupp-Stiftung, die ihn als Ort der Begegnung, Geschichte und Kunst für die Öffentlichkeit zugänglich macht. „21 x 21. Die RuhrKunstMuseen auf dem Hügel“ war die 60. Ausstellung in der Villa. Sie führte eindrucksvoll vor Augen, wie eng Industrie- und Kunstgeschichte in der Region miteinander verwoben sind, und spiegelte in besonderer Weise am Stammsitz der Stiftung das Engagement für das Ruhrgebiet wider.

Die Begeisterung des Publikums unterstreicht die Wirkung des Projekts: „Ich habe wirklich nicht gedacht, dass in diesen zum Teil ‚kleinen‘ Museen der Region solche Schätze verborgen sind“, so eine Besucherin. Andere Gäste betonen: „Was für eine wunderbare Idee, die Museen hier zusammenzubringen. Ein großartiger Einblick in die Vielfalt der Kunst im Ruhrgebiet – ich bin begeistert!“ Und führen aus: „Das Zusammentreffen moderner Kunst mit den prachtvollen Räumen der Villa Hügel ist fast so, als hätte man eine Schatztruhe geöffnet. Der Ort selbst mit seiner Geschichte und Atmosphäre macht das Ganze noch beeindruckender.“

Großen Zuspruch fand auch das Vermittlungsprogramm mit Führungen, Vorträgen und Bustouren zu den RuhrKunstMuseen, die die Ausstellung mit der gesamten Region vernetzten. Viele Häuser berichten von einem spürbaren Widerhall und einem nachhaltigen Impuls für das Netzwerk und seine Sichtbarkeit. „21 x 21. Die RuhrKunstMuseen auf dem Hügel“ war damit mehr als eine Ausstellung: ein Bekenntnis zur kulturellen Stärke des Ruhrgebiets und sichtbares Zeichen für das Potenzial gemeinschaftlicher Kulturarbeit – und vor allem eine Einladung an das Publikum, die facettenreiche Kunst im Ruhrgebiet zu entdecken.

 

DIGITALE SAMMLUNGSPRÄSENTATION


Nach dem Ende der Ausstellung in der Villa Hügel lebt das Projekt digital weiter: Die Web-App www.21x21.de bleibt als dauerhaft zugängliche Plattform bestehen und lädt dazu ein, die Sammlungen der 21 RuhrKunstMuseen zu entdecken. Mit rund 400 digital präsentierten Kunstwerken und dem interaktiven „Museumsmatch“ bietet sie vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Erkundung und Inspiration für Museumsbesuche in der Region.

 

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