Follow us on Facebook
Follow us on Instagram
DESwitch to German Website

News

Ruhr Kunst Museen alternativ

im Lockdown

Im zweiten Kultur-Lockdown des Jahres sind die RuhrKunstMuseen natürlich weiterhin in den sozialen Medien und online aktiv. So bieten die Häuser trotz der temporären Schließung die verschiedensten Alternativprogramme an – digital wie auch analog.

 

Ruhr Kunst Radio

Ein gemeinsames Projekt: Zum 10-jährigen Jubiläum des Zusammenschlusses der RuhrKunstMuseen startete Ende 2020 der Podcast RuhrKunstRadio mit einem Blick zurück nach vorn. Claudia Dichter erinnert in der Pilotfolge an die Anfänge des Netzwerks im Kulturhauptstadtjahr, schaut auf die Highlights der letzten Jahre und blickt gemeinsam mit einigen der Museumsdirektor*innen in die Zukunft.

 


Kunstmuseum bochum

Das Kunstmuseum ist aufgrund der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW vorerst für Besucher*innen geschlossen. Trotzdem lohnt sich ein Besuch, denn beim Spaziergang rund um das Museum und im angrenzenden Stadtpark kann man viele spannende Kunstwerke erleben. Hier finden Sie Informationen und Bilder der Werke in der Nachbarschaft des Kunstmuseums – viel Spaß bei der kunstvollen Erkundungstour!

Vorsicht Kunst!
Seit April 2020 präsentiert das Museum Werke der eigenen Sammlung in den neuen Räumen der Villa Marckhoff. Online werden unter dem Titel „Vorsicht Kunst!” in loser Folge Filme des Kunstvermittlerteams hochgeladen.

 

Lehmbruck Museum

Das gebündelte Online-Programm ist unter „Lehmbruck frei Haus“ zu finden.

Lehmbruck und Beuys
Obwohl Beuys erst zwei Jahre nach dem Tod Wilhelm Lehmbrucks geboren wurde, ihm also nie persönlich begegnete, sprach er von einer tiefen Beziehung: Im Werk Lehmbrucks sah er „etwas Innerliches”, das nur intuitiv zu erfassen sei und ihn so sehr ergriff, dass er den Entschluss fasste, selbst Bildhauer zu werden. Ab dem 26. Juni 2021 zeigt das Museum in der Ausstellung „Lehmbruck – Beuys. Alles ist Skulptur” die künstlerische Verwandtschaft dieser beiden für das 20. Jahrhundert so bedeutenden Bildhauer. Zur Einstimmung auf die bevorstehende Ausstellung und als feierlichen Rückblick auf das Jahr 1986 gibt es unter dem Format „Lehmbruck frei Haus” eine Videoaufzeichnung der legendären Beuys-Rede im Lehmbruck Museum.

Online-Führungen & Sprachcafé
Es finden regelmäßig Online-Führungen durch das Haus statt; das Online-Sprachcafé lädt zum Mitreden ein. Auf der Website hat das Duisburger Museum zudem Angebote rund um die aktuelle Werkschau „Stephan Balkenhol” zusammengestellt. Neben einigen fotografischen Impressionen der Ausstellung werden Radiobeiträge von Christiane Vielhaber (WDR 5 Scala) und Michael Köhler (Deutschlandfunk Kultur Fazit) präsentiert.

Auf der Webseite zeigt das Museum außerdem den „Torso der Schreitenden” und das Relief „Drei Frauen”, beide entstanden im Jahr 1914, den „Gestürzten” aus dem Jahr 1915, den „Sitzenden Jüngling” aus den Jahren 1916/17 sowie die „Betende”, den „Weiblichen Torso” und die „Liebenden Köpfe”, die Wilhelm Lehmbruck 1918 geschaffen hat.

Kunst im öffentlichen Raum: Waltraud Coopers „Lightline”
Darüber hinaus erstrahlt das Lehmbruck Museum in den Farben des Regenbogens: Mit Einbruch der Dämmerung taucht eine 40 Meter lange Lichtinstallation der österreichischen Künstlerin Waltraut Cooper die Fassade des Neubaus in buntes Licht. Die „Lightline” ist Teil ihrer „Regenbogentriologie”, die schon weltweit Gebäude beleuchtet hat. Das Lichtkunstwerk ist vor Ort und auch auf der Webseite des Lehmbruck Museums zu betrachten.

 

MKM Küppersmühle für moderne Kunst

In der Online-Talkreihe „KUNST und KRISE. Gespräche im Lockdown” geht Walter Smerling mit Kulturschaffenden, Künstler*innen und Politiker*innen ins Gespräch: Der Lockdown bedeutet ein radikales Herunterfahren der Kultur. Ob Ausstellungen oder Konzerte, Gesprächsrunden oder Theateraufführungen – fast alles wurde sehr frühzeitig heruntergefahren und steht still. Für viele Kulturschaffende kommt der Lockdown einem Berufsverbot gleich. Nicht nur Einzelexistenzen stehen auf dem Spiel, sondern eine ganze Branche ist in Schieflage (die, nebenbei bemerkt, enorme Wirtschaftskraft besitzt). Die Spätfolgen sind noch gar nicht absehbar. Kultur – ein Privileg für gute Zeiten?

Im ersten Talk sprach Walter Smerling, Gründungsdirektor des MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg, mit Künstler Markus Lüpertz:

Die Termine der Talk-Reihe im Überblick:

  • Mo, 18.01.2021: Till Brönner, Musiker und Fotograf
  • Mi, 20.01.2021: Andreas Görgen, Auswärtiges Amt
  • Fr, 22.01.2021: Kai Diekmann, Journalist
  • So, 24.01.2021: Helga Rabl-Stadler, Präsidentin der Salzburger Festspiele
  • Mo, 25.01.2021: Peter Kogler, Künstler
  • Mi, 27.01.2021: Felix Krämer, Direktor Museum Kunstpalast Düsseldorf
  • Fr, 29.01.2021: Thomas A. Lange, Vorstandsvorsitzender der NATIONAL-BANK AG
  • So, 31.01.2021: Benita von Maltzahn, Global Cultural Engagement Volkswagen
  • Mo, 01.02.2021: Monica Bonvicini, Künstlerin
  • Mi, 03.02.2021: Michael Souvignier, Regisseur und Produzent
  • Fr, 05.02.2021: Rita McBride, Künstlerin
  • So, 07.02.2021: Jürgen Flimm, Theaterregisseur
  • Mo, 08.02.2021: Johann König, Galerist
  • Mi, 10.02.2021: Christiane Lange, Direktorin Staatsgalerie Stuttgart
  • Fr, 12.02.2021: Jorinde Voigt, Künstlerin

und weitere.  Anzusehen auf YouTube, Facebook und Twitter (@StiftungKunst) sowie Instagram (@WalterSmerling und @stiftungkunstbonn)

Digitale Führungen
Obwohl sich das Haus gerade im Umbau befindet, bietet es ein Archiv an digitalen Führungen an. Walter Schmerling führt in acht Videos durch die Räume und erzählt von Georg Baselitz, Gerhard Richter, Anselm Kiefer und vielen mehr. Die Kunstvermittlerin Prisca Wensch führt in der Reihe Kunst im öffentlichen Raum zu Werken rund um Duisburg & den Innenhafen in unmittelbarer Nähe des Museums.

Hanne Darboven: Der Regenmacher
ARD-Wettermoderatorin Claudia Kleinert und MKM-Direktor Walter Smerling, der die Darboven-Ausstellung kuratiert hat, haben den Regenmacher virtuell eröffnet. Auf ihrem digitalen Rundgang geben sie erste Einblicke in das Werk der Konzeptkünstlerin. Zugeschaltet ist zudem Klaus Honnef, Kunsthistoriker und langjähriger Wegbegleiter Hanne Darbovens.

 

Museum DKM

Jahr für Jahr erwächst wie durch ein Wunder in der chilenischen Atacama-Wüste ein prächtiges Naturschauspiel namens Añañuca. In Anlehnung an dieses Ereignis hat die chilenische Künstlerin Julen Birke (CL, 1973) eine ortsspezifische Installation realisiert: Der rosafarbene Blütenteppich in Gestalt von 300 Lichtkörpern, die über ein Wurzelwerk von transparenten Kabeln miteinander verbunden sind, erleuchtet dieses Jahr zur Jahreswende das Foyer des Museum DKM. 

Die Rauminstallation "Añañuca" verwandelt somit das Museum zur Lichtquelle, die mit einer besonderen Leuchtkraft bis in den Außenraum strahlt – den dunklen Wintermonaten und dem Lockdown zum Trotz, der nicht nur die Museen dieses Landes schon seit Monaten hart getroffen hat. Julen Birkes Installation wird noch bis zum Ende des Lockdowns von der Straße aus zu sehen sein. Bitte beachten Sie auch im Freien die vorgegeben Corona-Schutzmaßnahmen. 

 

Museum Folkwang

Das Museum Folkwang präsentiert auf seiner Website ab sofort mehr als 80.000 Werke in der neu konzipierten „Sammlung Online“. Parallel ist in Kooperation mit der Kulturplattform Google Arts & Culture ein virtueller Rundgang durch die Sammlungspräsentation „Neue Welten“ entstanden. Dieser wird ergänzt durch hochauflösende Abbildungen zu über 400 Sammlungshighlights, von denen einige mittels Augmented Reality nach Hause geholt werden können.

Neue Welten. Die Entdeckung der Sammlung
Mit „Neue Welten“ stellt das Museum Folkwang seine Sammlung in vollständig umgestalteten Räumen vor. Jeder Sammlungsraum ist medien- und epochenübergreifend arrangiert und nach einem zentralen Werk der Sammlung benannt. Im Sinne der Folkwang-Idee von Museumgsgründer Karl Ernst Osthaus (1874–1921) treten die Gattungen und unterschiedlichen Sammlungsbereiche in Dialog miteinander: Von den Anfängen der Sammlung mit Hauptwerken von Vincent van Gogh, Paul Cézanne, Paul Gauguin und den deutschen Expressionisten bis in die Gegenwart öffnet sich der Folkwang-Kosmos aus heutiger Perspektive.  Alle Videos sind auf YouTube verfügbar.

 

App & Podcast
On Top: der eigene Podcast „Radio Folkwang“, der im Juli 2020 gelauncht wurde, und die kostenfreie Museum Folkwang-App.

 

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Vom Küchenstillleben zur Blumenterrasse 
Im Rahmen der Ausstellung „Wir feiern Liebermann!“ der Liebermann-Villa am Wannsee ist die Arbeit „Die Blumenterrasse im Wannseegarten“ aus Gelsenkirchen nach Berlin verliehen. Als Teil der Gastblogging-Reihe gibt es auf dem Blog der Liebermann-Villa einen Einblick in die Gelsenkirchener Sammlungsgeschichte und die künstlerische Entwicklung Max Liebermanns, der neben Max Slevogt sowie Lovis Corinth ein wichtiger Künstler der impressionistischen Sammlung des Kunstmuseums Gelsenkirchen ist. 
 

Im Schaufenster

Zwei- und Vierbeiner geben sich im Schaufenster des Museums ein Stelldichein: Da treffen Ziegenbock, Fohlen und Giraffe aufeinander, ebenso wie menschliche Figuren. Ob springend, grasend, stehend, weichend, Stillstand und Bewegung wechseln sich ab. Mal ganz meditativ, Ruhe ausstrahlend, mal dramatisch in die Knie gehend oder aufsteigend im wilden Sprung – alles ist dabei.  Dabei spielt das Material Bronze durch seine gestalterischen Möglichkeiten eine besondere Rolle. Es zeigt sich einmal als glatte, sanfte Haut einer nackten Figur, an anderer Stelle fast stofflich als bewegter Mantel und Hut und schließlich als wild zerzaustes Fell, in das man beinahe hineingreifen möchte.  Hinzu kommt die Position der Protagonisten: steht jeder einzeln für sich oder treten sie in Kontakt und Dialog zueinander? Vielleicht durch Blicke, Bewegung oder ihre Haltung? Welche Geschichten hätten die Ausgestellten zu erzählen? 

Im Gästezimmer: Johanna Terhechte
Im Gästezimmer des Kunstmuseums ist die Videokünstlerin Johanna Terhechte zu Gast: In ihrer 1-Kanal-Video-Installation „Zeugen eines Unfalls (01)“ setzt Terhechte wartende Autofahrerinnen und -fahrer als Protagonisten in Szene. Das unfreiwillige Innehalten und die gestikulierenden Hände der Personen choreographiert sie zu einem humorvollen Spiel mit den Kategorien des Nichtstuns. Was geschehen sein könnte, bleibt nur angedeutet und spielt sich außerhalb des Sichtbaren ab. Der Sound ist nur unterdrückt wahrnehmbar und bindet so auch die Ausstellungsituation und Umgebung mit ein. Das Gästezimmer des Kunstmuseums Gelsenkirchen ist ein kleiner Raum am Vorplatz des Hauses, der von außen gerade während der coronabedingten Schließzeit einzusehen ist. Mit Johanna Terhechte wird im Gästezimmer zum neunten Mal eine Videoarbeit präsentiert. Das Video ist bis zum 28. März 2021 zu sehen.

Auf der Website des Kunstmuseums findet sich außerdem eine Videoreihe für Kinder: „Schau mal Kunst!“ vermittelt auf kindgerechte Art Sammlungswerke.  Das Kunsterlebnis im Museum kann orts- und zeitunabhängig im Voraus oder Nachhinein intensiviert und erweitert werden. 

 

Osthaus Museum Hagen

Das Museum gibt vertiefte Informationen zu Werken einiger Expressionist*innen der Sammlung. Die Texte finden Sie hier. Zudem gibt der Trailer Einblicke in die aktuelle Ausstellung, die noch bis zum 31. Januar 2021 zu sehen gewesen wäre:

 

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Auf seiner Webseite stellt das Museum verschiedene Videos zur Verfügung, darunter auch „Sound und Space“-Rundgänge sowie Videos zu einzelnen Werken, die rund um das Museum zu finden sind.

 

Gustav-Lübcke-Museum Hamm

Das Museum bietet jeden Donnerstag um 16.30 Uhr Führungen als Livestreams auf Instagram an.

 

Kunsthalle Recklinghausen

An der Fassade der Kunsthalle ist Justyna Janetzeks Installation „VISIBILITY“ zu sehen. Ein Foto der Installation ist auch auf dem Instagram-Kanal der Kunsthalle zu sehen. Janetzek gehört neben Danuta Karsten, Katrin Wegemann und Markus Willeke zu den GWK-Preisträger*innen. Die dazugehörige Ausstellung „EMERGENCE. PLUS DREI“ öffnet, sobald die Museen nach der Covid-19-bedingten Schließung wieder auf machen dürfen und läuft dann bis zum 28. März 2021. 

Bienen basteln, Pustebilder mit Wasserfarben oder eine Welt im Pappkarton: Die Kunsthalle bietet verschiedene Online-Angebote für Kinder und Familien an, um zu Hause kreativ zu werden.

Zudem bietet die Kunsthalle Informationen und eine Broschüre zur Kunst im öffentlichen Raum in Recklinghausen an.

 

Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie 

Das Kunstschaufenster im Alten Wartesaal im Herner Bahnhof ist die coronakonforme Ausstellungsreihe für ausgehungerte Kulturliebhaber*innen. Der große verglaste Eingangsbereich des Wartesaals wird genutzt, um trotz geschlossener Räumlichkeiten Kunst zu präsentieren. Die Tür bleibt zu, geschaut werden kann von draußen. Wechselnde Künstler*innen präsentieren hier eine kleine aber feine Auswahl ihrer Werke. Seit Dezember sind im Kunstschaufenster unter dem Titel „Soft Vacation“ Werke der Künstlerin Julia Arztmann zu sehen.

In der Ausstellung „Versponnen - Fäden. Garne. Spinnereien.“ geht es um die Geschichte der Spinner. Einmal die Frauen, die vor hunderten von Jahren die ersten Fäden gesponnen haben – aber auch die geistigen Spinner. Wie kam es zu dem Schimpfwort Spinner.  Einen Einblick in die Ausstellung gibt es im Video:

 

Flottmann-Hallen Herne

Für die Wanderausstellung „Saligia“ wurden sieben bundesweit tätige Künstler*innen ausgewählt. Jedem*r wurde eine Todsünde per Los sowie ein fahrbarer Untersatz als Arbeitsgrundlage zugeteilt. In seiner*ihrer eigenen Formensprache setzten sie sich mit dem jeweiligen Thema auseinander. Entstanden sind Beiträge der Malerei, Bildhauerei sowie Installationen, aber auch ein Video , das hier eingesehen werden kann.

 

Museum Haus Opherdicke

Das Museum in Unna hat unter dem Namen „Kulturcast“ ein individuelles Programm zusammengestellt: Kurator*innen besprechen anlässlich der Ausstellung „NACH NORDEN – Deutsche Künstlerinnen und Künstler im skandinavischen Exil“, welche bis zum 7. Februar 2021 verlängert wurde, fünf Bilder auf der Webseite des Kreis Unna. Außerdem tauschen sich Sally Müller und Arne Reimann in den „Mittwochsgesprächen“ regelmäßig über einzelne Künstler*innen und deren Werk aus. Für Grundschüler*innen startet eine Videoreihe mit dem ersten Beitrag, wobei Paul durch die Ausstellung führt und einzelne Werke erklärt.

Einen Einblick in das neueste der RuhrKunstMuseen hat die Stadt Unna bereitgestellt:
 

 

Märkisches Museum Witten

Auf Instagram zeigt das Museum die Verleihung des diesjährigen Günter-Drebusch-Preises, welcher an den Dortmunder Künstler Matthias Plenkmann verliehen wurde.

 

Kunstmuseum Mülheim a.d. Ruhr / MUSEUM TEMPORÄR

Schaufenster-Ausstellung
Die Schaufenster-Ausstellung „Erinnern an Joseph Beuys (1921−1986). Bücher, Plakate, Archivalien“, die vom 14.01. bis zum 21.02.2021 von Außen zu betrachten ist,  bietet die Möglichkeit, die Beuys‘sche Kunst- und Ideenwelt im Freien und rund um die Uhr zu besichtigen. Bitte beachten Sie auch im Freien die aktuelle Coronaschutzverordnung. 

Audioguides & Bilderrätsel
Audioguides zu den Highlights der Sammlung Ziegler und das Projekt Macke zum Hören und Sehen, das 2014 begleitend zur Ausstellung „August Macke. Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies“ von der Young Art Experts-AG entwickelt wurde, bieten besondere Hörerlebnisse. Im November 2020 startete auf der Facebook-Seite des Kunstmuseums ein Bilderrätsel zu einem Kunstwerk im öffentlichen Raum mit täglich geposteten Detail-Fotos zum Entschlüsseln.

Da außerschulische Veranstaltungen wie die Malschulkurse derzeit nicht stattfinden können, geben Tutorials der Künstlerin und Kursleiterin Tabea Borchardt auf der Museums-Homepage Kindern Anleitungen zum praktischen Gestalten für zuhause.

 

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Spannende Einblicke rund um die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen und ihre Mitarbeiter*innen verspricht die neue Videoreihe „Hinter den Schlossmauern“. Immer montags, mittwochs und freitags werden neue Videos hochgeladen, so können unsere Besucher*innen trotz des Lockdowns ein Stück „LUDWIGGALERIE“ auf das heimische Endgerät bekommen. Die Videos werden auf YouTube in einer Playlist und auf Facebook zu sehen sein.


Bis zum 1. Januar 2021 wäre hier die Ausstellung „Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe. Otfried Preußler – Geschichtenerzähler und Figurenschöpfer“ gelaufen. Im  Blog des Museums verbinden sich tolle Beträge  darunter ein Tagebucheintrg mit Jahresrückblick 2020.

 

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Ein Besuch des einzigartigen Museums ist aktuell leider nicht möglich, jedoch können einige Werke der Dauerausstellung sowie Informationen dazu online betrachtet werden.

Der WDR war mit der Sendung Westart zu Gast in der Neonkunst-Sonderausstellung „Neon Delight“. Ein Video dazu finden Sie hier.


Urbane Künste Ruhr

Noch vor dem zweiten Lockdown hat Urbane Künste Ruhr eine digitale Reihe zum Emscherkunstweg gestartet, die jetzt besonders lohnt: Junge Künstler*innen setzen sich darin ganz individuell mit dem Skulpturenweg auseinander. Den Auftakt macht das Duo „thisisinternet.de“aus Dortmund mit seinem Videobeitrag  „Pawāaraibu – filling the vacuum“. Als Reflexion auf den Emscher-Umbau entwerfen sie ein Szenario, in dem die Erde von den Menschen verlassen wurde und nur noch als Museum dient. Lex Rütten und Jana Kerima Stolzer sind ein Künstlerduo, das seit 4 Jahren zusammenarbeitet. Der Ausgangspunkt ihrer Installationen und Performances wird oft durch die Verbindung zwischen dem Menschen, seinem technologischen Umfeld und den daraus resultierenden emotionalen Herausforderungen bestimmt.

Die Finissage der Ausstellung „Die Spielstraße München 1972“, die gemeinsam mit dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl entstanden ist, kann online angesehen werden:

 

 

© Fatih Kuceren

Wanderbiennale Manifesta kommt ins Ruhrgebiet

RuhrKunstMuseen freuen sich auf Manifesta 2026

Ruhrgebiet wird Austragungsort der Europäischen Nomadischen Biennale Manifesta im Jahr 2026

Das Ruhrgebiet wird im Jahr 2026 Austragungsort der renommierten Europäischen Nomadischen Biennale Manifesta der International Foundation Manifesta (IFM). Das erstmals direkt gewählte Ruhrparlament hat in seiner konstituierenden Sitzung am 11. Dezember einstimmig der Ausrichtung der 16. Ausgabe der Manifesta zugestimmt. Der Regionalverband Ruhr wird Lead-Partner dieses Großereignisses.

Eine gemeinsame Initiative von Kunstinstitutionen und Kulturschaffenden hatte zuvor den international besetzten Manifesta-Stiftungsrat überzeugen können und den Zuschlag für das im zweijährlichen Rhythmus an unterschiedlichen Orten Europas stattfindende Kunst-Ereignis erhalten.

Hedwig Fijen, Direktorin der Manifesta, zu der Entscheidung: „Das Ruhrgebiet hat mit einem besonders spannenden Konzept von urbanistischer Tragweite überzeugt. Schon immer ging es im Ruhrgebiet um die Migration von Menschen und Materialien, Dingen und Waren – und darum, wie die globale Weltordnung vor dem Hintergrund ihrer Handelsbeziehungen aussieht und in Zukunft aussehen wird. Das Ruhrgebiet entwickelt gerade eine neue Identität – auch als logistisches Zentrum im Herzen Europas mit dem Endpunkt der neuen Seidenstraße im Duisburger Hafen. Diese Entwicklungen können wir nun gemeinsam mit unseren neuen Partnern vor Ort reflektieren und fokussieren, diskutieren und vielleicht auch visionieren. Aktive Bürgerbeteiligung und kollektive Partizipation, Integration lokaler und regionaler Kräfte sind für uns, gerade nach der Erfahrung der Corona-Pandemie bei unserer diesjährigen Ausgabe in Marseille, von besonderer Bedeutung.“

Die Initiator*innen, namhafte Kulturschaffende und Institutionen der Region, wurden im Bewerbungsprozess vom Regionalverband Ruhr (RVR) und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen maßgeblich unterstützt.

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel erklärt: „Die gemeinsame Initiative aus dem Ruhrgebiet hat erneut unter Beweis gestellt, wie erfolgreich die Region auch international ist, wenn sie ihre Kräfte bündelt. Die Manifesta 16 bietet zukunftsweisende Impulse für die Kulturmetropole Ruhr und stärkt die vorhandenen Netzwerke. Der Regionalverband Ruhr ist zehn Jahre nach der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 der ideale Lead-Partner für die Umsetzung dieses herausragenden internationalen Kulturereignisses.“

Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, begrüßt die Entscheidung: „Dass die Kulturmetropole Ruhr 2026 zum Ausstellungsort der Manifesta 16 wird, ist ein großer Erfolg für die Kultur in Nordrhein-Westfalen. Als pulsierendes Zentrum für Kunst und Kultur in Europa bietet das Ruhrgebiet einmalige Gestaltungsspielräume für Künstlerinnen und Künstler. Gemeinsam werden Land und Region zum Gelingen der Manifesta beitragen. Gerade in dieser für Kunst und Kultur schwierigen Zeit bietet dieser Erfolg eine Mut machende Perspektive für die Zukunft.“

Im Bewerbungsprozess hatten mehrere regionale und landesweite Stiftungen ihre Unterstützung bekundet. Stellvertretend für sie führt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied im Vorstand der RAG-Stiftung, aus: „Namhafte Stiftungen des Ruhrgebiets und des Landes NRW stehen geschlossen hinter dem Vorhaben und haben sich hierfür gemeinsam stark gemacht. Wir freuen uns, die Initiatoren und Ausrichter nun auf dem Weg zur Manifesta im Jahr 2026 konstruktiv und auch finanziell zu begleiten. Die Manifesta ist eine sehr gute Gelegenheit, den vielen Menschen, die für dieses kulturelle Großereignis zu uns kommen werden, neben der Kunst auch ein neues, modernes Bild vom Ruhrgebiet zu zeigen.“

Der Kreis der Initiator*innen besteht aus einem interdisziplinären Zusammenschluss, dem Markus Ambach (Freier Ausstellungsmacher, MAP), Inke Arns (Direktorin Hartware MedienKunstVerein), Peter Gorschlüter (Direktor Museum Folkwang), Heinrich Theodor Grütter (Direktor Stiftung Ruhr Museum), Stefan Hilterhaus (Künstlerischer Leiter PACT Zollverein), Olaf Kröck (Intendant Ruhrfestspiele Recklinghausen), Hans-Peter Noll (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein), Britta Peters (Künstlerische Leitung Urbane Künste Ruhr) und Stefanie Reichart (Referatsleitung Kultur und Sport Regionalverband Ruhr) angehören. Sukzessive wird sich die Gestaltung der Manifesta um weitere regionale und internationale Perspektiven erweitern.

Die Initiator*innen sehen die Manifesta 16 als Chance, um sich gemeinsam auf künstlerischer und gesellschaftlicher Ebene der Frage zu widmen, wie sich eine globale Logistik mit neuen Handelswegen, digitalen Ökonomien und veränderten Arbeitsbedingungen im Herzen Europas auswirken. Peter Gorschlüter, Direktor Museum Folkwang, erläutert: „Das Ruhrgebiet, das entlang der historischen Handelsroute „Hellweg“ gelegen ist und heute einen Endpunkt der „Neuen Seidenstraßen“ bildet, bietet sich als historisch und zeitgenössisch aufgeladener Schauplatz für die Entfaltung dieser The-matik in besonderer Weise an.“

Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Verschiebungen in den globalen Kräfteverhältnissen möchte die Manifesta 16 deren konkrete Auswirkungen im Ruhrgebiet in den Blick nehmen. Britta Peters, Künstlerische Leiterin Urbane Künste Ruhr, betont: „Unser Konzept sieht vor, das Bewusstsein für die Folgen der Globalisierung zu schärfen und die etablierte Beziehung zwischen Zentrum und Peripherie zu reflektieren. Wie verändern sich die Begriffe „Arbeit“, „Stadt“, „Zentrum“ und „Peripherie“ durch Digitalisierung, die weltweiten Handelsrouten und neue Wirtschaftsfelder? Besitzt das polyzentrische Ruhrgebiet das Potenzial, sich als utopisches Modell einer neuen Form von Urbanität zu behaupten, die der Dynamik von Verdrängung und Gentrifizierung ein reiches Geflecht aus kultureller Dichte, regionaler Produktion und Freiräumen entgegensetzt?“

Bereits im Vorfeld war die Bewerbung des Ruhrgebiets auf breite Resonanz gestoßen – in der Politik, bei den Ruhrgebiets-Kommunen sowie kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen, Netzwerken, Stiftungen und Initiativen aus der Region. Sie stellen die Manifesta 16 Ruhrgebiet gemeinschaftlich auf ein breites gesellschaftliches Fundament.

RuhrKultur.Card 2020: Leistungszeitraum verlängert

gültig bis zum 30.04.2021

Die Beschlüsse von Bund und Ländern haben zur Folge, dass die meisten Ausflugsziele zur Minimierung des Infektionsrisikos vorerst bis zum 10.01.2021 und ggf. länger nicht zu besuchen sein werden. Somit ist absehbar, dass die RuhrKultur.Card 2020 als Folge von COVID 19 für einen Zeitraum von ca. 4 Monaten im Jahr 2020 nicht genutzt werden konnte. Der Zeitraum variiert je nach Partner und war bei einigen von etwas kürzerer Dauer, bei anderen Partnern ist er dagegen etwas länger ausgefallen. Den neuerlichen Lockdown haben wir zum Anlass genommen, die Nutzungseinschränkungen für das Jahr 2020 nun final zu bewerten. Hierbei war es für uns außerordentlich wichtig, eine kulante und rechtskonforme Lösung zur Kompensation des pandemiebedingten Schließungszeitraums zu finden. 
  
In enger Abstimmung mit den an der RuhrKultur.Card teilnehmenden RuhrKunstMuseen und RuhrBühnen hat die Ruhr Tourismus GmbH sich dazu entschlossen, den Nutzungszeitraum bis zum 30.04.2021 zu verlängern, sodass die Osterferien in NRW auch in diesem Leistungszeitraum noch enthalten sind. Der kommunizierte Rabatt von 10€ für alle Inhaber*innen der RuhrKultur.Card 2020 beim Kauf einer Card 2021 bleibt natürlich weiterhin bestehen. 
  
Somit können Sie die Museen und Bühnen, deren einmalige Leistung Sie mit der RuhrKultur.Card 2020 noch nicht in Anspruch genommen haben, noch bis Ende April 2021 besuchen. Eine komplette Auflistung aller Museen und Bühnen, die mit der Card 2020 im Rahmen der Kompensationsleistung zu besuchen sind, gibt es online unter www.ruhrkulturcard.de

"Und so etwas steht in Gelsenkirchen..."

Metropole Ruhr Magazin

 

Unter diesem provokanten Titel zeichnet das Museum Folkwang in Essen zehn Jahre nach der Eröffnung des Chipperfield-Erweiterungsbaus in einer Sonderausstellung die „Biografie“ wichtiger Kulturbauten des Ruhrgebiets zwischen 1950 und 2020 nach.

- Text von Heike Reinhold, erschienen in Metropole Ruhr 03/20

Bereits im Herbst 2018 haben das Museum Folkwang, die Technische Universität Dortmund und das Baukunstarchiv
NRW ein großes Forschungs- und Vermittlungsprojekt zu den Stadtbauten der Moderne im Ruhrgebiet ins Leben gerufen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt geht der Frage nach, inwiefern Rathäuser, Kirchen,
Museen, Theater und Schulen der Nachkriegszeit nicht nur Impulsgeber einer neuen Urbanität, sondern auch Projektionsorte einer neuen Stadtgesellschaft sein sollten. Oder anders gefragt: In welcher Weise haben Kulturbauten in den Ruhrgebietsstädten zur Identitätsbildung beigetragen und das Selbstverständnis der Region mitgeprägt? Antworten verspricht ab dem 11. September 2020 die Ausstellung „Und so etwas steht in Gelsenkirchen ... Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950“ im Museum Folkwang in Essen.


70 Jahre Baukultur
Die Sonderschau rückt einige der wichtigsten Kulturbauten der Metropole Ruhr zwischen 1950 und 2020 in den Fokus, darunter das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (MiR), das Aalto Theater und der Wiederaufbau des Grillo Theaters in Essen, das Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop oder die Bibliothek und Mensa der Ruhruniversität Bochum. Im Rahmen der Ausstellung erhalten Interessierte einen Einblick in die Bestände des Baukunstarchivs NRW und seine verborgenen Schätze: Ausgewählte Objekte wie Wettbewerbspläne, Modelle und Original-Skizzen werden erstmals anhand einer exemplarischen Auswahl für ein allgemeines Publikum zugänglich gemacht. Sie eröffnen neue und unbekannte Sichtweisen auf die berühmten Bauwerke und weisen auf die baukünstlerischen Besonderheiten
einer Region, die sich abseits ihrer industriellen Vergangenheit fortwährend neu erfindet. „Dabei geht es um die Rolle der Gebäude für das städtische Leben: Was war den Städten im Wiederaufbau die Kultur wert? Die Gebäude, die oft als zentrale Orte des Kulturgeschehens einer Stadt galten, wurden zum Spiegelbild der Stadtkultur“, fasst Ausstellungskurator Hans-Jürgen Lechtreck zusammen. Zu sehen sind stadtbildprägende Kulturbauten, die alle auf ihre Weise Zukunftsorientierung und Innovationskraft ausstrahlen und doch unterschiedlicher kaum sein könnten.

Kulturbau mit Botschaft
Einer der herausragenden Kulturbauten des Ruhrgebiets ist ohne Frage das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (MiR), das bei seiner Eröffnung 1959 internationale Bewunderung auslöste. Der Entwurf von Architekt Werner Ruhnau stellte alles in den Schatten, was in dieser Zeit für Theater in Deutschland galt: „Ruhnaus demokratisches Konzept des offenen, gläsernen Foyers, der Sichtachsezur Stadt, der Verbindung von Architektur und Bildender Kunst war visionär. Das hatte man von Gelsenkirchen nicht erwartet. Von wegen Gelsenkirchener Barock! Da war nichts piefig und provinziell“, stellt Dr. Daniel Schmidt, Leiter desInstituts für Stadtgeschichte in Gelsenkirchen heraus. Die Arbeiterstadt befand sich zu jener Zeit auf einem Zenit, war selbstbewusst, ökonomisch erfolgreich und wollte das auch nach außen zeigen. „Gelsenkirchen ging damals auf die 400.000 Einwohner zu und wollte auch kulturell mit den benachbarten Großstädten gleichziehen. Das neue, repräsentative Stadttheater war das richtige Signal dafür“, so der Historiker. Vom Selbstverständnis war das Haus von Beginn an ein Theater für die Menschen und kein klassischer Musentempel. Die zeitlose Schönheit des architektonischen Gesamtkunstwerks und seine gesellschaftliche Botschaft sind bis heute geblieben. Als das MiR 2019 sein 60-jähriges Bestehen feierte, prangte am Gebäude ein Dachbanner, das dieses Verhältnis treffend auf den Punkt bringt: „Immer Teil der Stadt: Mutig, bunt und echt.“

RuhrKultur.Card 2021 ab sofort erhältlich

Für 45,- € ist die Jahreskarte ab dem 12. November 2020 im Vorverkauf erhÄltlich. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 laden über 40 Partner in 16 StÄdten der Metropole Ruhr mit freiem Eintritt und ErmÄSSigungen zum Kulturgenuss ein.


Die 21 RuhrKunstMuseen, elf RuhrBühnen und fünf Festivals werden ab kommendem Jahr um zehn Kulturschätze ergänzt: Der Domschatz Essen, das UNESCO Weltkulturerbe Zollverein mit dem Ruhr Museum und dem Portal der Industriekultur, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, der Gasometer Oberhausen und viele weitere Kulturschätze bieten die verschiedensten Ausstellungsformate zu den unterschiedlichsten Themen an und geben so interessante Einblicke in die (Industrie-)Kultur der Region.


Die RuhrKultur.Card beinhaltet im Jahr 2021 einmalig freien Eintritt in alle RuhrKunstMuseen sowie je einen kostenlosen Besuch der neuen Museumspartner. Bei den RuhrBühnen ist mit der Kulturjahreskarte jeweils ein Vorstellungsticket zum halben Preis erhältlich. Genauso bietet die Card einen 50 %-Rabatt auf je ein Vorstellungsticket der teilnehmenden Festivals Ruhrtriennale, Klavier-Festival Ruhr, Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen und Ruhrfestspiele Recklinghausen im jeweiligen Festivalzeitraum an.

 

Kulturguide „ruhrkultur.jetzt“

Die RuhrKultur.Card wird um das Angebot der kostenfreien Web-App „ruhrkultur.jetzt“ ergänzt. Der digitale Reiseführer bietet Informationen zu den RuhrKunstMuseen, den RuhrBühnen, den Festivals sowie den neuen Kulturschätzen an und kann über jeden Browser aufgerufen werden. Zudem beinhaltet die progressive Web App einen tagesaktuellen Kulturkalender mit Ausstellungen, Theaterproduktionen und Events. Mit der integrierten GPS-Navigation finden alle ihren Weg quer durch den gesamten Kulturkosmos Ruhr. Dazu gibt es Highlights in den Kategorien „sehenswert“, „essen & trinken“, „übernachten“ und „auch schön“ sowie Touren von Kulturinsidern – für ein Jahr voller Kunst und Kultur.

 

Corona: Gesondertes RÜckgaberecht

In Folge der Corona-Pandemie wird bei der RuhrKultur.Card 2021 ein außerordentliches Rückgaberecht gewährt. Bis zum 31. März 2021 können dadurch ungenutzte Cards bei Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Die Rückgabe kann immer an der Verkaufsstelle, bei der die Karte erworben wurde, erfolgen.


Die RuhrKultur.Card 2021 ist ab dem 12. November 2020 für 45,- € über das Servicecenter der Ruhr Tourismus GmbH unter der Hotline 01806 / 18 16 50 (0,20 € aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,60 €/Anruf) oder online unter www.ruhrkulturcard.de erhältlich.

Back to top