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Ruhr Kunst Museen alternativ

im Lockdown

Im zweiten Kultur-Lockdown des Jahres sind die RuhrKunstMuseen natürlich weiterhin in den sozialen Medien und online aktiv. So bieten die Häuser trotz der temporären Schließung die verschiedensten Alternativprogramme an – digital wie auch analog:

 

Lehmbruck Museum

Auf der Website hat das Duisburger Museum Online-Angebote rund um die aktuelle Werkschau „Stephan Balkenhol” zusammengestellt. Neben einigen fotografischen Impressionen der Ausstellung werden Radiobeiträge von Christiane Vielhaber (WDR 5 Scala) und Michael Köhler (Deutschlandfunk Kultur Fazit) präsentiert; das Online-Sprachcafé lädt zum Mitreden ein.
Außerdem: Das Lehmbruck Museum erstrahlt in den Farben des Regenbogens: Mit Einbruch der Dämmerung taucht eine 40 Meter lange Lichtinstallation der österreichischen Künstlerin Waltraut Cooper die Fassade des Neubaus in buntes Licht. Die "Lightline" ist Teil ihrer "Regenbogentriologie", die schon weltweit Gebäude beleuchtet hat. Das Lichtkunstwerk ist vor Ort und auch auf der Webseite des Lehmbruck Museums zu betrachten.

 

MKM Küppersmühle für moderne Kunst

Obwohl sich das Haus gerade im Umbau befindet, bietet es ein Archiv an digitalen Führungen an. Walter Schmerling führt in acht Videos durch die Räume und erzählt von Georg Baselitz, Gerhard Richter, Anselm Kiefer und vielen mehr.

Außerdem: ARD-Wettermoderatorin Claudia Kleinert und MKM-Direktor Walter Smerling, der die Darboven-Ausstellung kuratiert hat, haben den Regenmacher virtuell eröffnet. Auf ihrem digitalen Rundgang geben sie erste Einblicke in das Werk der Konzeptkünstlerin. Zugeschaltet ist zudem Klaus Honnef, Kunsthistoriker und langjähriger Wegbegleiter Hanne Darbovens.

 

Museum Folkwang

Das Museum Folkwang präsentiert auf seiner Website ab sofort mehr als 80.000 Werke in der neu konzipierten „Sammlung Online“. Parallel ist in Kooperation mit der Kulturplattform Google Arts & Culture ein virtueller Rundgang durch die Sammlungspräsentation „Neue Welten“ entstanden. Dieser wird ergänzt durch hochauflösende Abbildungen zu über 400 Sammlungshighlights, von denen einige mittels Augmented Reality nach Hause geholt werden können.
Nach dem Launch des eigenen Podcasts „Radio Folkwang“ im Juli diesen Jahres, der kostenfreien Museum Folkwang-App und den Social Media-Auftritten sind dies weitere Meilensteine innerhalb der kontinuierlichen Digitalisierung und Öffnung des Museums für unterschiedliche Zielgruppen.

 

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Hier ist Voyeurismus ausdrücklich erwünscht: Wegen Renovierung und Umhängung der Gemäldesammlung bleibt diese bis Ende November 2020 geschlossen. Daher können Highlights im Schaufenster betrachtet werden – darunter Werke von Max Liebermann, Gerhard Richter oder René Magritte. Ebenso kann die Videoarbeit „The Tallest“ von Rebecca Ann Tess im Gästezimmer betrachtet werden.
Auf der Website des Kunstmuseum Gelsenkirchen findet sich außerdem eine neue Videoreihe für Kinder, die ganz unabhängig vom Lockdown entstand. „Schau mal Kunst!“ vermittelt auf kindgerechte Art Sammlungswerke.  Das Kunsterlebnis im Museum kann orts- und zeitunabhängig im Voraus oder Nachhinein intensiviert und erweitert werden. Für Lehrer*innen dient das Medium insbesondere in dieser Zeit, in der Schulen nur eingeschränkt außerschulische Lernorte besuchen können, der Beschäftigung mit Kunst, die zu einem späteren Zeitpunkt im Original erlebt werden kann. Aber auch Familien profitieren von der digitalen Vermittlung.

 

Osthaus Museum Hagen

Das Museum gibt vertiefte Informationen zu Werken einiger Expressionist*innen der Sammlung. Die Texte finden Sie hier.

 

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Auf Vimeo bietet das Museum neben verschiedenen „Sound und Space“-Rundgängen auch Videos zu einzelnen Werken, die rund um das Museum zu finden sind.

 

Gustav-Lübcke-Museum Hamm

Das Museum bietet jeden Donnerstag, 16.30 Uhr Führungen als Livestreams auf Instagram an:

3. Dezember 2020, Kuratorenführung mit Direktor Dr. Ulf Sölter in der Sonderausstellung „Fotografieren verboten. Die Gerichtszeichnung“

 

Kunsthalle Recklinghausen
Bienen basteln, Pustebilder mit Wasserfarben oder eine Welt im Pappkarton: Die Kunsthalle bietet verschiedene Online-Angebote für Kinder und Familien an, um zu Hause kreativ zu werden.

Zudem bietet die Kunsthalle Informationen und eine Broschüre zur Kunst im öffentlichen Raum in Recklinghausen an.

 

Flottmann-Hallen Herne

Die Flottmann-Hallen Herne haben noch am Wochenende kurz vor Lockdown eine neue Ausstellung eröffnet. Für die Wanderausstellung „Saligia“ wurden sieben bundesweit tätige Künstler*innen ausgewählt. Jedem*r wurde eine Todsünde per Los sowie ein fahrbarer Untersatz als Arbeitsgrundlage zugeteilt. In seiner*ihrer eigenen Formensprache setzten sie sich mit dem jeweiligen Thema auseinander. Entstanden sind Beiträge der Malerei, Bildhauerei sowie Installationen, aber auch ein Video , das hier eingesehen werden kann.

 

Museum Haus Opherdicke

Das Museum in Unna hat unter dem Namen „Kulturcast“ ein individuelles Programm zusammengestellt: Kurator*innen besprechen anlässlich der Ausstellung „NACH NORDEN – Deutsche Künstlerinnen und Künstler im skandinavischen Exil“, welche bis zum 7. Februar 2021 verlängert wurde, fünf Bilder auf der Webseite des Kreis Unna. Außerdem tauschen sich Sally Müller und Arne Reimann in den „Mittwochsgesprächen“ regelmäßig über einzelne Künstler*innen und deren Werk aus. Für Grundschüler*innen startet eine Videoreihe mit dem ersten Beitrag, wobei Paul durch die Ausstellung führt und einzelne Werke erklärt.

 

Märkisches Museum Witten

Auf Instagram zeigt das Museum die Verleihung des diesjährigen Günter-Drebusch-Preises, welcher an den Dortmunder Künstler Matthias Plenkmann verliehen wurde.

 

Kunstmuseum Mülheim a.d. Ruhr / MUSEUM TEMPORÄR

Die Ausstellung „LANGEWEILE HEUTE“ von Laas Abendroth musste zwar vorzeitig schließen, ausgestellt bleiben seine gesamten Multiples aus 25 Jahren Künstlertum aber voraussichtlich bis zum 22. November 2020. Sie sind in der Vitrine im Eingangsbereich des Museums zu sehen und können auch, sofern nicht vergriffen, käuflich erworben werden. Auch der Museumsshop hat weiterhin geöffnet: Früher als in den Vorjahren hat der Museumsshop des Kunstmuseums sein Angebot um attraktive Geschenkartikel erweitert und das Schaufenster dekoriert.  Statt des beliebten kleinen Adventsmarktes, der in diesem Jahr ausfallen muss, fällt das Angebot im Shop vielfältiger und bunter aus. Ob Schals, Karten, Spiele, Kinderbücher, Modeschmuck, Ledertaschen und -rucksäcke, der Shop hält vieles bereit. Der Museumsshop hat Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Gemeinsam mit dem Künstler Aran Hudson entwickeln Kinder und Jugendliche im Café Ziegler musizierende Monster aus Lego-Steinen. Die Künstler*innen von „Kunst im Koffer“ bieten im Café Fox verschiedene Workshops zum weihnachtlichen Upcycling an. Ermöglicht werden all diese Angebote im Rahmen des Kulturrucksack-Programms der Landesregierung NRW. Außerdem wird über die Social Media Kanäle des Museums einiges geboten:

Audioguides zu den Highlights der Sammlung Ziegler und das Projekt „Macke zum Hören und Sehen“, das 2014 begleitend zur Ausstellung „August Macke. Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies“ von der Young Art Experts-AG entwickelt wurde, bieten besondere Hörerlebnisse. Am 25. November 2020 startet auf der facebook-Seite des Kunstmuseums ein Bilderrätsel zu einem Kunstwerk im öffentlichen Raum mit täglich geposteten Detail-Fotos zum Entschlüsseln.

Da außerschulische Veranstaltungen wie die Malschulkurse derzeit nicht stattfinden können, geben Tutorials der Künstlerin und Kursleiterin Tabea Borchardt auf der Museums-Homepage Kindern Anleitungen zum praktischen Gestalten für zuhause.

In Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung hat das Team der Kunstvermittlung für die Kinder der Museums-AGs an den Gemeinschaftsgrundschulen an der Zunftmeisterstraße und am Dichterviertel sowie an der Martin-von-Tours-Schule exklusive Museums-AG-Taschen zusammengestellt. Darin enthalten ist Material zur Umsetzung von kreativen Ideen als wöchentliche Arbeitsaufgabe.

 

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Der Museumsshop hat seine Türen weiterhin geöffnet. Hier können neben den Ausstellungskatalogen auch eine große Auswahl von Ottfried-Preußler-Büchern erworben werden. Denn bis zum 1. Januar 2021 läuft hier (mit Novemberunterbrechung) die Ausstellung „Räuber Hotzenplotz, Krabat und Die kleine Hexe. Otfried Preußler – Geschichtenerzähler und Figurenschöpfer“. Im Shop findet sich aber nicht nur Stoff für Leseratten, sondern auch jede Menge „Tinnef“ zum Stöbern statt Schmökern. Beides lässt sich auch wunderbar im Blog des Museums verbinden.


Urbane Künste Ruhr

Noch vor dem zweiten Lockdown hat Urbane Künste Ruhr eine digitale Reihe zum Emscherkunstweg gestartet, die jetzt besonders lohnt: Junge Künstler*innen setzen sich darin ganz individuell mit dem Skulpturenweg auseinander. Den Auftakt macht das Duo „thisisinternet.de“aus Dortmund mit seinem Videobeitrag  „Pawāaraibu – filling the vacuum“. Als Reflexion auf den Emscher-Umbau entwerfen sie ein Szenario, in dem die Erde von den Menschen verlassen wurde und nur noch als Museum dient. Lex Rütten und Jana Kerima Stolzer sind ein Künstlerduo, das seit 4 Jahren zusammenarbeitet. Der Ausgangspunkt ihrer Installationen und Performances wird oft durch die Verbindung zwischen dem Menschen, seinem technologischen Umfeld und den daraus resultierenden emotionalen Herausforderungen bestimmt.

"Und so etwas steht in Gelsenkirchen..."

Metropole Ruhr Magazin

 

Unter diesem provokanten Titel zeichnet das Museum Folkwang in Essen zehn Jahre nach der Eröffnung des Chipperfield-Erweiterungsbaus in einer Sonderausstellung die „Biografie“ wichtiger Kulturbauten des Ruhrgebiets zwischen 1950 und 2020 nach.

- Text von Heike Reinhold, erschienen in Metropole Ruhr 03/20

Bereits im Herbst 2018 haben das Museum Folkwang, die Technische Universität Dortmund und das Baukunstarchiv
NRW ein großes Forschungs- und Vermittlungsprojekt zu den Stadtbauten der Moderne im Ruhrgebiet ins Leben gerufen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt geht der Frage nach, inwiefern Rathäuser, Kirchen,
Museen, Theater und Schulen der Nachkriegszeit nicht nur Impulsgeber einer neuen Urbanität, sondern auch Projektionsorte einer neuen Stadtgesellschaft sein sollten. Oder anders gefragt: In welcher Weise haben Kulturbauten in den Ruhrgebietsstädten zur Identitätsbildung beigetragen und das Selbstverständnis der Region mitgeprägt? Antworten verspricht ab dem 11. September 2020 die Ausstellung „Und so etwas steht in Gelsenkirchen ... Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950“ im Museum Folkwang in Essen.


70 Jahre Baukultur
Die Sonderschau rückt einige der wichtigsten Kulturbauten der Metropole Ruhr zwischen 1950 und 2020 in den Fokus, darunter das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (MiR), das Aalto Theater und der Wiederaufbau des Grillo Theaters in Essen, das Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop oder die Bibliothek und Mensa der Ruhruniversität Bochum. Im Rahmen der Ausstellung erhalten Interessierte einen Einblick in die Bestände des Baukunstarchivs NRW und seine verborgenen Schätze: Ausgewählte Objekte wie Wettbewerbspläne, Modelle und Original-Skizzen werden erstmals anhand einer exemplarischen Auswahl für ein allgemeines Publikum zugänglich gemacht. Sie eröffnen neue und unbekannte Sichtweisen auf die berühmten Bauwerke und weisen auf die baukünstlerischen Besonderheiten
einer Region, die sich abseits ihrer industriellen Vergangenheit fortwährend neu erfindet. „Dabei geht es um die Rolle der Gebäude für das städtische Leben: Was war den Städten im Wiederaufbau die Kultur wert? Die Gebäude, die oft als zentrale Orte des Kulturgeschehens einer Stadt galten, wurden zum Spiegelbild der Stadtkultur“, fasst Ausstellungskurator Hans-Jürgen Lechtreck zusammen. Zu sehen sind stadtbildprägende Kulturbauten, die alle auf ihre Weise Zukunftsorientierung und Innovationskraft ausstrahlen und doch unterschiedlicher kaum sein könnten.

Kulturbau mit Botschaft
Einer der herausragenden Kulturbauten des Ruhrgebiets ist ohne Frage das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen (MiR), das bei seiner Eröffnung 1959 internationale Bewunderung auslöste. Der Entwurf von Architekt Werner Ruhnau stellte alles in den Schatten, was in dieser Zeit für Theater in Deutschland galt: „Ruhnaus demokratisches Konzept des offenen, gläsernen Foyers, der Sichtachsezur Stadt, der Verbindung von Architektur und Bildender Kunst war visionär. Das hatte man von Gelsenkirchen nicht erwartet. Von wegen Gelsenkirchener Barock! Da war nichts piefig und provinziell“, stellt Dr. Daniel Schmidt, Leiter desInstituts für Stadtgeschichte in Gelsenkirchen heraus. Die Arbeiterstadt befand sich zu jener Zeit auf einem Zenit, war selbstbewusst, ökonomisch erfolgreich und wollte das auch nach außen zeigen. „Gelsenkirchen ging damals auf die 400.000 Einwohner zu und wollte auch kulturell mit den benachbarten Großstädten gleichziehen. Das neue, repräsentative Stadttheater war das richtige Signal dafür“, so der Historiker. Vom Selbstverständnis war das Haus von Beginn an ein Theater für die Menschen und kein klassischer Musentempel. Die zeitlose Schönheit des architektonischen Gesamtkunstwerks und seine gesellschaftliche Botschaft sind bis heute geblieben. Als das MiR 2019 sein 60-jähriges Bestehen feierte, prangte am Gebäude ein Dachbanner, das dieses Verhältnis treffend auf den Punkt bringt: „Immer Teil der Stadt: Mutig, bunt und echt.“

RuhrKultur.Card 2021 ab sofort erhältlich

Für 45,- € ist die Jahreskarte ab dem 12. November 2020 im Vorverkauf erhÄltlich. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 laden über 40 Partner in 16 StÄdten der Metropole Ruhr mit freiem Eintritt und ErmÄSSigungen zum Kulturgenuss ein.


Die 21 RuhrKunstMuseen, elf RuhrBühnen und fünf Festivals werden ab kommendem Jahr um zehn Kulturschätze ergänzt: Der Domschatz Essen, das UNESCO Weltkulturerbe Zollverein mit dem Ruhr Museum und dem Portal der Industriekultur, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, der Gasometer Oberhausen und viele weitere Kulturschätze bieten die verschiedensten Ausstellungsformate zu den unterschiedlichsten Themen an und geben so interessante Einblicke in die (Industrie-)Kultur der Region.


Die RuhrKultur.Card beinhaltet im Jahr 2021 einmalig freien Eintritt in alle RuhrKunstMuseen sowie je einen kostenlosen Besuch der neuen Museumspartner. Bei den RuhrBühnen ist mit der Kulturjahreskarte jeweils ein Vorstellungsticket zum halben Preis erhältlich. Genauso bietet die Card einen 50 %-Rabatt auf je ein Vorstellungsticket der teilnehmenden Festivals Ruhrtriennale, Klavier-Festival Ruhr, Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen und Ruhrfestspiele Recklinghausen im jeweiligen Festivalzeitraum an.

 

Kulturguide „ruhrkultur.jetzt“

Die RuhrKultur.Card wird um das Angebot der kostenfreien Web-App „ruhrkultur.jetzt“ ergänzt. Der digitale Reiseführer bietet Informationen zu den RuhrKunstMuseen, den RuhrBühnen, den Festivals sowie den neuen Kulturschätzen an und kann über jeden Browser aufgerufen werden. Zudem beinhaltet die progressive Web App einen tagesaktuellen Kulturkalender mit Ausstellungen, Theaterproduktionen und Events. Mit der integrierten GPS-Navigation finden alle ihren Weg quer durch den gesamten Kulturkosmos Ruhr. Dazu gibt es Highlights in den Kategorien „sehenswert“, „essen & trinken“, „übernachten“ und „auch schön“ sowie Touren von Kulturinsidern – für ein Jahr voller Kunst und Kultur.

 

Corona: Gesondertes RÜckgaberecht

In Folge der Corona-Pandemie wird bei der RuhrKultur.Card 2021 ein außerordentliches Rückgaberecht gewährt. Bis zum 31. März 2021 können dadurch ungenutzte Cards bei Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Die Rückgabe kann immer an der Verkaufsstelle, bei der die Karte erworben wurde, erfolgen.


Die RuhrKultur.Card 2021 ist ab dem 12. November 2020 für 45,- € über das Servicecenter der Ruhr Tourismus GmbH unter der Hotline 01806 / 18 16 50 (0,20 € aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreis max. 0,60 €/Anruf) oder online unter www.ruhrkulturcard.de erhältlich.

Neue Netzwerk-Sprecher*innen

RuhrKunstMuseen haben gewählt

Das Museumsnetzwerk der RuhrKunstMuseen (RKM) hat turnusgemäß zwei neue Sprecher*innen gewählt. Peter Gorschlüter und Regina Selter sind für die kommenden drei Jahre die „Sprachrohre“ des Netzwerks der 21 Kunstmuseen der Region.

Auf der Plenumssitzung des Netzwerks am 28. Oktober 2020 im Kunstmuseum Bochum wurden Peter Gorschlüter, Direktor des Museum Folkwang in Essen, und Regina Selter, stellvertretende Direktorin und Leitung des Teams des Museum Ostwall im Dortmunder U, durch die Vertreter*innen der 21 RuhrKunstMuseen gewählt.

Das neue Sprecher*innen-Team übernimmt nun die Aufgaben von Leane Schäfer, Direktorin des Kunstmuseum Gelsenkirchen, und Dr. Hans Günter Golinski, Direktor des Kunstmuseum Bochum, die in ihrer bisherigen Funktion als Sprecher*innen äußerst engagiert und erfolgreich die Geschicke der RuhrKunstMuseen geleitet haben.

„Mittlerweile werden die RuhrKunstMuseen nicht mehr ‚nur‘ als Netzwerkgemeinschaft, sondern als kulturpolitische Kraft verstanden“, resümiert Dr. Hans Günter Golinski die bereits mehr als zehnjährige Netzwerkarbeit im und für den Kulturstandort Metropole Ruhr. Darüber hinaus freut sich Leane Schäfer, „den Staffelstab an würdige Nachfolger weitergeben zu können.“

Mehr Informationen im Pressebereich

Verordnung vom 28. Oktober 2020

Schließung bis Ende November

Die RuhrKunstMuseen können leider aufgrund der Verordnung vom 28. Okt. 2020 von Bund und Ländern zur Eindämmung der Coronapandemie ab Montag, 2. Nov. 2020 bis voraussichtlich 30. Nov. 2020 nicht besucht werden.

Der „Teil-Lockdown“ für November bedeutet zunächst den vollen Lockdown für die Kultur – so haben auch die Kulturinstitutionen im Ruhrgebiet geschlossen. Aber nur analog! Wir bleiben weiterhin auf Social Media (Instagram & Facebook) präsent und informieren via Webseiten wie auch Newsletter über das digitale Programm, Alternativen im öffentlichen Raum uvm.

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