Bochum

Je nach Schritttempo seid ihr beim RuhrKulturWalk durch Bochum knapp eine Stunde unterwegs und legt eine Strecke von etwa 3,5 Kilometern zurück. 

Ein Tipp zur Lichtkunst: Am besten geht ihr kurz vor Einsetzen der Dämmerung los, dann ist die Lichtkunst gut zu sehen. 

Auch wenn die Adresse „Königsallee 15“ eher adelig klingt – unsere erste Station ist für viele Bochumer*innen das zweite Zuhause. Obwohl aufgrund der Covid-19-bedingten Schließung die berühmten Bochumer „Tulpenlampen“ derzeit nicht bewundert werden können, es ist auch von Außen eines der schönsten Theater in Deutschland:

1. GERHARD GRAUBNER: SCHAUSPIELHAUS BOCHUM

Der Bau des Theaters von 1953 ragt mit seiner offenen Fensterfront wie ein Schiff in den Stadtraum, und die großen Säle bieten ein so nahes und intensives Theatererlebnis wie kaum irgendwo.

Gleichermaßen beliebt – auch als Selfie- und Fotospot – und direkt gegenüber des Schauspielhauses findet sich die  lebensgroße Bronze der Bochumer Schauspielerin Konstanze Schwanzara († 19. Dezember 2008 in Bochum) die 50 Jahre zum Ensemble des Schauspielhauses und somit fest zum (kulturellen) Stadtbild gehört.  Der gesamte Platz, auf dem die Bronze steht, ist ihr gewidmet.

2. KARL ULRICH NUSS: TANA SCHANZARA

Über die Viktoriastraße geht es vorbei am architektonisch spannenden Anneliese Brost Musikforum Ruhr in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung Kortumstraße/Bongardstraße sollte man nach oben schauen, denn hier lässt sich ein Kuriosum der Verkehrsgeschichte bestaunen: 

3. HISTORISCHES AMPELZEICHEN: DREHSCHEIBE

Weiter durch die Fußgängerzone und die Kortumstraße geht es hoch zum Kunstmuseum Bochum. Bei der Unterquerung der Eisenbahnbrücke solltet ihr die Lichtkunst nicht verpassen, bevor ihr den blauen Lichtbogen an der Fassade des Kunstmuseums genießen könnt.

4. FRANCOIS MORELLET: SKYLINE

>>Kortumstraße 147, Kunstmuseum Bochum

Rund um das Museum und im angrenzenden, weitläufigen Stadtpark finden sich noch viele weitere Skulpturen im öffentlichen Raum – hier kann auch auf eigene Faust Kunst entdeckt und betrachtet werden.

Ein kleiner Schlenker zum weithin sichtbaren Förderturm über dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum lohnt sich, bevor es über die Bergstraße zurück in Richtung Innenstadt geht. An der Kreuzung zum Nordring befindet sich ein weiteres Kunstlichttor, versteckt unter den Gleisen: 

5. NORBERT RADERMACHER: DIE WELTKARTEN

 

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