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Marl

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl zeigt als transparentes Ausstellungshaus Skulpturen der klassischen Moderne und der Gegenwartskunst – nicht nur im Museum, sondern auch im urbanen Raum.

Das Museum ist für Menschen, die zum ersten Mal in Marl sind, nicht so leicht zu finden. In Marl fällt es nämlich etwas schwerer zu unterscheiden, wo die Kunst aufhört und wo die Stadt anfängt. Das Skulpturenmuseum Glaskasten liegt ein bisschen versteckt unter dem Sitzungstrakt des Rathauses, direkt neben der großen Freitreppe, die zum Standesamt führt.

 

Sichtbar für alle Bürger

1982 gegründet, macht es seinem Namen alle Ehre: Die gesamte Ausstellungsfläche ist vollständig von großen Glasflächen umgeben. Die Exponate des 20. Jahrhunderts, der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst verschwinden hier nicht hinter meterdicken Mauern, sondern sind bewusst offen und transparent für Passanten sichtbar. In der Sammlung befinden sich Werke von u. a. Auguste Rodin, Max Ernst, Alberto Giacometti oder Wolf Vostell und zeitgenössischen Künstlern wie James Turrell, Bogomir Ecker, Felix Droese und Isa Melsheimer.

Das Skulpturenmuseum Glaskasten erkennt man auch an dem Schriftzug "Les Fleurs du Mal", der zu einer Installation des Kölner Künstlers Mischa Kuball gehört. Nachts leuchten die Buchstaben weithin sichtbar. Dazu gehört außerdem eine große Betonvase am Fuß der Freitreppe, die die Marler Bürgerinnen und Bürger mit Blumen bestücken.

 

Skulpturen und Medienkunst

Die Exponate beschränken sich nicht nur auf den Innenraum des Skulpturenmuseums Glaskasten. Etwa 100 weitere Skulpturen von (Hans) Arp bis (Ossip) Zadkine stehen im öffentlichen Stadtraum rund um das architektonisch markante Rathaus, am künstlichen City-See und im ganzen Stadtgebiet verteilt. Je näher man als Flaneur dem Skulpturenmuseum Glaskasten kommt, umso mehr Großskulpturen kann man um sich herum entdecken.

1990 ist mit der Paracelsus-Klinik eine Außenstelle des Skulpturenmuseums Glaskasten hinzugekommen. Die dortige Sammlung umfasst rund 50 Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert.

Auch elektronische Kunst hat ihren Platz in Marl. Alle zwei Jahre verleiht das Skulpturenmuseum Glaskasten die Marler Medienkunstpreise – den Marler Videokunst-Preis und den EUROPEAN SOUNDART AWARD – an nationale Künstler, die mit den Medien Video und Klang arbeiten. Die Preisträger werden anschließend in einer Ausstellung im Museum präsentiert.

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