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Mülheim an der Ruhr

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Die farbenfrohen Meisterwerke der Klassischen Moderne sind die unzweifelhaften Stars der vielfältigen Sammlungen des Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr. Dazu bilden Druckgrafik von Pablo Picasso bis Andy Warhol, Arbeiten von Künstlern aus der Region wie Otto Pankok und Dorothee Golz sowie eine große Heinrich Zille-Sammlung ein facettenreiches Sammlungsprofil.

 

Ein heiterer Farbenrausch

Gemeinsam mit expressionistischen Gemälden der städtischen Kollektion bildet vor allem die Sammlung des Chemienobelpreisträgers Karl Ziegler und seiner Frau Maria Ziegler einen heiteren Farbenrausch. Besonders Franz Marcs abstrahierte Tierporträts, die kräftigen Blumenmotive von Emil Nolde und die Landschaftsaquarelle von August Macke erfreuen das umherschweifende Auge. Auch ein offenherziges Säuglingsporträt von Otto Dix und eine schlichte Komposition mit Segelbooten von Lyonel Feininger sind Ausdruck einer unverstellten "Freude am Schönen", die anstelle von kunsthistorischen Erwägungen das intuitive Sammlungsmotiv des Ehepaars Ziegler bildete.

 

Eine Sammlung auf Reisen und ein temporäres Museum

Eigentlich findet man das Kunstmuseum Mülheim hinter der historistischen Fassade des alten Postamts am Synagogenplatz. Dort empfängt den Besucher das großzügige Foyer in der von grünen Ziegelsteinsäulen getragenen ehemaligen Hauptschalterhalle.

Bis das Museum dort voraussichtlich im Jahr 2020 nach umfassender Sanierung wiedereröffnet, wird die Sammlung Ziegler zunächst im Kunstmuseum Moritzburg in Halle und dann in der Kunsthalle Emden zu sehen sein.

In der Innenstadt ist derweil in einem großen Ladenlokal im Erdgeschoss des Hotel Noy ein "MUSEUM TEMPORÄR" eingerichtet: Neben der Präsentation kleinerer Kabinettausstellungen dient es als Veranstaltungsraum, Museumsshop und vor allem als Basisstation für Stadterkundungen zu Kunst im öffentlichen Raum, die ab März 2019 regelmäßig vom Kunstmuseum angeboten werden.

 

Ein kleines Kulturquartier

Eine dieser geplanten Stadterkundungen wird sicherlich auch die Schlossstraße hoch zur im Jahr 1977 fertiggestellten skulpturalen Platzgestaltung mit dem großen Brunnen von Otto Herbert Hajek vor dem eigentlichen Museumsgebäude führen. Die Skulptur wurde 2013 saniert und strahlt seitdem erneut in kräftigen Blau-, Rot- und Gelbtönen.

Der Synagogenplatz vor dem Museum bietet aber nicht nur Retroschick, sondern auch eine moderne Stadtbibliothek, das Programmkino Rio und die Mülheimer Touristeninformation und bildet so ein kleines Kulturquartier.

 

Feine Sammlungsschwerpunkte und erstaunliche Wechselausstellungen

Neben der Präsentation der ohnehin kunstreisewürdigen ständigen Sammlungen versteht es das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr immer wieder hervorragende Einzelausstellungen auszurichten.

In Erinnerung bleiben Publikumsfavoriten wie "Das Kind in der Kunst" (2018) oder die große August-Macke-Ausstellung (2014). Auch weniger gefällige Projekte, wie die Retrospektive zu Heinrich Siepmann (2018), einem Mülheimer Künstler und Mitbegründer der Gruppe "junger westen", die entschieden die Entstehung der Kunsthalle Recklinghausen geprägt hat, verfolgt das Kunstmuseum konsequent. In den zwei großen Ausstellungshallen unter dem Dach sind außerdem regelmäßig wechselnde, ortsbezogene Arbeiten zu sehen.

Veranstaltungen

© Jan Kromarek

30. November 2019
10:00
Kunstmuseum Temporär

Adventsmarkt

An beiden Tagen lädt der ehrenamtlich betriebene Museumsshop zu einem Adventsmarkt ein.
Stöbern Sie bei einer Tasse Kaffee oder Tee durch das Angebot.

© Jan Kromarek

30. November 2019
10:00
Kunstmuseum Temporär

Adventsmarkt

An beiden Tagen lädt der ehrenamtlich betriebene Museumsshop zu einem Adventsmarkt ein.
Stöbern Sie bei einer Tasse Kaffee oder Tee durch das Angebot.

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