MUSEUM OSTWALL IM DORTMUNDER U
IDEEN SÄEN, KUNST ERLEBEN!
Wie der Workshop „IdeenSchatz“ Schüler*innen bewegt
Seit September 2024 wurde das Museum Ostwall zur Schatzkammer für junge Ideen! Im Rahmen des Projekts „IdeenSchatz – Wie Kunst unser Leben bewegt“ nahmen über 800 Schüler*innen aus 35 Klassen an kreativen Vier-Stunden-Workshops teil – ein kostenloses Angebot im Rahmen von RuhrKunstbewegt, das noch bis Februar 2026 buchbar ist.
Das Besondere: Alle Schulformen waren willkommen – von der Grundschule bis zur Berufsschule – und besonders angesprochen wurden Schulen mit höherem Sozialindex. Ziel war es, Kindern und Jugendlichen, die oft wenig Berührung mit Museen oder Kunst haben, neue kreative Räume zu eröffnen.

Aktiv werden – mit allen Sinnen erfahren
In den Workshops drehte sich alles um die Frage: Wie erleben wir Kunst – mit Augen, Ohren, Händen, dem ganzen Körper? Die Schüler*innen durchstreiften die Sammlungspräsentation des Museums Ostwall, tanzten, lauschten, spielten Theater – und lernten dabei Kunst nicht nur kennen, sondern wirklich spüren. Fluxus-Kunst, Musikpädagogik, Bewegung und Alltagsbezüge wurden zu einem bunten Mix, der jede Gruppe auf eine ganz eigene Reise schickte.
Ideen wachsen lassen
Ein echtes Highlight war das Kunstwerk „Bean Rolls“ von Alison Knowles. Hier drehte sich alles um Bohnen! Die Kinder und Jugendlichen verwandelten diese kleinen Alltagsobjekte in vergoldete Schätze, versahen sie mit eigenen Ideen, versiegelten sie in Metalldosen und konnten sie später keimen lassen – in der Schule oder zu Hause. So wurde aus einer abstrakten Kunstidee ein persönliches Symbol für: „Was will ich wachsen lassen in meinem Leben?“
Mehr als nur ein Workshop
Die kleinen Metalldosen, gefüllt mit Geräuschen, Smarties, Bohnen, Zeichnungen, Aktionsanweisungen und Gedanken, wurden zum „IdeenSchatz“ – zum individuellen Ausdruck dessen, was Kunst in jedem von uns bewegen kann. Ob im Museum Ostwall im Dortmunder U oder in den Kunstwerkstätten: Alle waren mit vollem Einsatz dabei und entdeckten, dass Kunst nicht elitär, sondern nah, berührend und machbar ist.

Die Workshops waren mehr als kreative Pausen vom Schulalltag – sie stärkten Teamgeist, Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit. Spielerisch wurden neue Kompetenzen entwickelt, Kunstgeschichte lebendig und Sprache erweitert.
Das Feedback?
Begeisterung, Staunen, Stolz. Und manchmal auch einfach: „Das hat Spaß gemacht!“ – Lust bekommen?
Das Projekt läuft noch bis Februar 2026, und es sind noch Termine frei! Ob Grundschule, Gesamtschule oder Berufskolleg: Wir freuen uns auf euch!