Kunst & Kohle – Rahmenprogramm

Die RuhrKunstMuseen bieten im Rahmen der Ausstellung Kunst & Kohle eine Vielzahl an Veranstaltungen, die vom Bild-Klang-Experiment über musikalische Beiträge bis hin zum Figurentheater reichen.

Bitte beachten Sie, dass das Platzangebot bei einigen Veranstaltungen begrenzt ist. Reservierungen nimmt das Projektbüro per E-Mail oder telefonisch unter 0203.93 55 54 723 entgegen.

Abbauhammerkonzert

CHRISTOF SCHLÄGER

Der Albtraum der Bergleute sind die "Schlagenden Wetter", eine Gasexplosion unter Tage. Druckluft ist die Lösung, es gibt keine Funken. So entsteht ein wahrer Druckluft-Klangkosmos, erfüllt von zischenden Ventilen, aufheulenden Druckluftmotoren und ratternden Presslufthämmern. Christof Schläger verwandelt die Maschinenteile zu echten Klangkunstwundern. Aus heißer Luft wird erstaunlich schöner Lärm, der einer genauen Partitur folgt. Ein ganz besonderes Erlebnis für Augen und Ohren, wenn die Abbauhämmer zu tanzen und zu singen beginnen.

Dauer ca. 25 Minuten
Findet im Außenraum statt.

 

Termine
26.08.  
12:00 Uhr
Kunsthalle Recklinghausen

07.09.   17:00 Uhr (neuer Termin!)
MKM Museum Küppersmühle, Duisburg

16.09.   12:00 Uhr
Kunstmuseum Bochum

Christof Schläger, Abbauhammerkonzert (Detail), 2018, Foto: Ferdinand Ullrich

 Christof Schläger, Abbauhammerkonzert (Detail), 2018, Foto: Ferdinand Ullrich

Carbon. Eine kleine Weltreise der Kohle

CIE. FREAKS & FREMDE

Das Dresdner Ensemble hat speziell für die Ausstellung "Kunst & Kohle" ein Figurentheater für Erwachsene entwickelt. Mittels verschiedener Projektionen und einer Theatermaschine, wie sie im 19. Jahrhundert üblich war, geht es auf eine Reise vom sächsischen Oelsnitz über das Ruhrgebiet nach Albania in Kolumbien. Porträts, Fantasien, Träume und Wirklichkeiten prallen aufeinander - das Leben mit, von und ohne Bergbau. Begleitet wird die Reise von der Puppe "El hombre". Sie ist der Mensch schlechthin und auf der steten Suche nach dem guten Leben.

CARBON ist eine Kooperation der RuhrKunstMuseen mit FIDENA - Figurentheater der Nationen.

Bitte beachten Sie, dass das Platzangebot hier stark begrenzt ist.

Reservierung per E-Mail oder telefonisch über 0203.93 55 54 723

Dauer ca. 60 Minuten

 

 

CARBON, Foto: André Wirsig

 CARBON, Foto: André Wirsig

Termine
31.08.  
18:00 Uhr
Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

05.09.   18:00 Uhr
Kunstmuseum Gelsenkirchen

06.09.   19:30 Uhr
Kunstmuseum Bochum

09.09.   12:00 Uhr
Kunsthalle Recklinghausen

 

10.09.   10:00 Uhr (neuer Termin!)
Kunsthalle Recklinghausen

16.09., 14:00 und 16:00 Uhr (Termine entfallen!)
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

16.09., 16:00 Uhr (neuer Termin!)
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst

Die im Schatten leben

ROTTSTR 5 THEATER

Die Performance "Die im Schatten leben" des ROTTSTR 5 Theaters basiert auf dem gleichnamigen Drama von Emil Rosenow aus dem Jahr 1899, das mittlerweile fast in Vergessenheit geraten ist. In beinahe einzigartiger Weise beschreibt der Autor darin die Lebensumstände in einer Bergwerkkolonie des Ruhrgebiets.

Ein kleines Ensemble wirft unter der Regie von Hans Dreher einen bewegenden und zugleich traumwandlerischen Blick auf die Lebensaufgabe der Kohleförderung.

Dauer ca. 35 Minuten

Die im Schatten leben, Foto: Sophia Remer

 Die im Schatten leben, Foto: Sophia Remer

Termine
16.09.   13:00 Uhr (neuer Termin!)
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

16.09.   15:30 Uhr
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl


16.09.  
18:00 Uhr
Kunstmuseum Bochum

28.09.   17:00 Uhr (neuer Termin!)
MKM Museum Küppersmühle, Duisburg

Germinal. Musik-Film-Performance

MIT MARTIN BLUME, GUNDA GOTTSCHALK, ECKARD KOLTERMANN

Germinal ist ein 1913 erschienener Klassiker des Stummfilms von Albert Capellani nach dem gleichnamigen Roman von Emile Zola, der das Thema Bergbau in eindringlicher und realistischer Weise darstellt. Er bildet den Ausgangspunkt für ein musikalisches Bild-Klang-Experiment. Mit Klarinette, Viola und Percussion-Instrumenten schaffen die drei Musiker ein energetisches Wechselspiel zwischen Film und Musik, bei dem bisweilen auch improvisiert werden darf.

Dauer ca. 60 Minuten

 

Termine
21.09.
   17:00 Uhr (neuer Termin!)
MKM Museum Küppersmühle, Duisburg

Germinal, Foto: Heinrich Brinkmöller-Becker

 Germinal, Foto: Heinrich Brinkmöller-Becker

Ur-Ruhr. Musiktheatralische Performance

THEAITETOS-TRIO

Zum Schichtende des Bergbaus im Ruhrgebiet ist das Theaitetos-Trio auf die Suche gegangen und fündig geworden. Lieder werden gesungen, Geschichten erzählt, es wird gespielt und getanzt. Die Hauptrolle aber gebührt der scheinbar alltäglichen, oft unbekannten, nahen und gleichzeitig weit entfernten, bizarren und profanen Industriewelt, die in ihrer ursprünglichen Form untergegangen ist.

Dauer ca. 60 Minuten

Theaitetos-Trio, Foto: Christoph Esch

 Theaitetos-Trio, Foto: Christoph Esch

Termine
22.08.   18:00 Uhr
Kunstmuseum Gelsenkirchen

26.08.   16:00 Uhr
Kunsthalle Recklinghausen

01.09.   15:00 Uhr (neuer Termin!)
MKM Museum Küppersmühle, Duisburg


07.09.   19:00 Uhr (neuer Termin!)
Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

16.09.   15:00 Uhr
Kunstmuseum Bochum

Filmabende mit Rainer Komers

Der in Berlin und Mülheim lebende Filmemacher Rainer Komers befasst sich schon seit langem mit
dem Ruhrgebiet und dem Strukturwandel der letzten Jahrzehnte. Im Rahmen des Ausstellungsprojekts werden zwei seiner Filme gezeigt.
Jeweils im Anschluss steht der Filmemacher für ein Gespräch zur Verfügung.

KOHLE IM RUHRGEBIET VS. KOHLE WELTWEIT
06.09.   19:00 Uhr (neuer Termin!)
Lehmbruck Museum, Duisburg

Rainer Komers Dokumentarfilme „Ruhr Record“ (2014), „Milltown, Montana“ (2009) und „Seseke Classic“ (2010) erzählen von Bergbauregionen im Wandel, diesseits und jenseits des Atlantiks: Was kommt, was bleibt nach dem Ende der Kohle?

Dauer (inkl. Gespräch) ca. 100 Minuten

 

OFEN AUS
04.10.   18:30 Uhr (neuer Termin!)
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst

Im MKM zeigt Rainer Komers seinen Film „Ofen aus“ (1995) – eine Langzeitbeobachtung zur Schließung des Krupp-Stahlwerks in Duisburg-Rheinhausen, den Folgen für die Betroffenen und deren Umgang mit Unausweichlichkeit und Sozialplan.

Dauer (inkl. Gespräch) ca. 100 Minuten