Kunst & Kohle – Ausstellungen

Kunstmuseum Bochum
Kunst & Kohle
Andreas Golinski: In den Tiefen der Erinnerung
6. Mai bis 16. September 2018

Andreas Golinskis (1979) multimediale Rauminstallation basiert auf der subjektiven Vorstellung, was sich unter unserem Boden abspielen könnte. Es geht ihm um ein metaphorisches Durchdringen von Oberfläche, um ein Darunterliegendes zu erkennen. Mit Architekturfantasien von Giovanni Battista Piranesis, Walter Pichler und Alexander Brodsky sowie von ihm als Aufsichten gelesenen Werken von Kasimir Malewitsch, Pierre Soulages und Franceso Lo Savio tritt er in einen künstlerischen Dialog und zielt so auf eine Tiefe ergründende Betrachtung.

Mehr

 

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Museum unter Tage (MuT)
Kunst & Kohle

SCHWARZ

4. Mai bis 14. Oktober 2018 (verlängert!)

Die Ausstellung „SCHWARZ der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, die im Museum unter Tage (MuT) zu sehen sein wird, richtet den Blick auf eine Farbe, die – zum Ende des Steinkohlebergbaus – auf die Schwärze von Kohle anspielt und zugleich weiterführend die Sichtbarkeit von Verborgenem sowie Dunkelheit in der Kunst seit den 1960er-Jahren bis heute thematisiert.

Mehr

 

Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Kunst & Kohle
Bernd und Hilla Becher. Bergwerke
5. Mai bis 23. September 2018 (verlängert!)

Bernd und Hilla Becher setzen mit ihren fotografischen Arbeiten ein Zeichen gegen das Vergessen und bewahren so ein Bild, das knapp 250 Jahre das bestimmende des Ruhrgebiets war: Zechen, Fördertürme, Hochöfen und Gasometer.

Mehr

 

Museum Ostwall im Dortmunder U
Kunst & Kohle
SchichtWechsel - Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst
4. Mai bis 12. August 2018

Mit der Ausstellung lenkt das Museum Ostwall die Aufmerksamkeit auf die Laienkunst und betrachtet sie aus heutiger Sicht. Die eigene Sammlungsgeschichte spielt dabei ebenso eine Rolle wie aktuelle künstlerische und kreative Bestrebungen rund um das Thema "Kohle". Historische Dokumente stehen zeitgenössischen Positionen gegenüber: Wie war es um die Kulturförderung im Bergbau der 1950er/60er Jahre bestellt? Wie hat der Strukturwandel die Kunst- und Kulturlandschaft beeinflusst? Gibt es heute ähnliche Bestrebungen in der Förderung von Kreativität? Und was kommt nach der Kohle?

Mehr

 

Lehmbruck Museum, Duisburg
Kunst & Kohle
Reichtum: Schwarz ist Gold
3. Mai bis 7. Oktober 2018

Der wertvolle Rohstoff Kohle ist Ursprung nicht nur des wirtschaftlichen und sozialen, sondern auch des kulturellen Wohlstands einer ganzen Region. Im Ruhrgebiet und auch in Duisburg hat die Kohlegewinnung einen wesentlichen Anteil am heutigen Reichtum der Kunstsammlungen der Museen. Das Lehmbruck Museum setzt mit seiner Ausstellung „Reichtum. Schwarz ist Gold“ die Formel „Kohle bedeutet Reichtum“ in eine visuell erfahrbare Form um.

Mehr

 

Museum DKM, Duisburg
Kunst & Kohle
Die schwarze Seite
4. Mai bis 16. September

In der Ausstellung „Die schwarze Seite“ im Museum DKM werden künstlerische Positionen versammelt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit der Prägung des Ruhrgebiets als Bergbauregion befassen. Die Werkauswahl verdeutlicht: Die identitätsstiftende Wirkung der Arbeit unter Tage beschränkt sich nicht auf den reinen Broterwerb. Wohn- und Lebensumstände, Glaube und Religion, selbst die Sprache, brachten eigenständige Besonderheiten hervor. Die Arbeit unter Tage und das Leben in den Zechensiedlungen bilden einen gemeinsamen Erfahrungshorizont. Die Künstlerinnen und Künstler machen diese facettenreichen Beziehungen unmittelbar erfahrbar und stellen die andauernde Faszination des Bergbaus für die künstlerische Auseinandersetzung unter Beweis.

Mehr

 

 

 

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
Kunst & Kohle
Hommage an Jannis Kounellis
Ayşe Erkmen - Anselm Kiefer - Michael Sailstorfer -
Timm Ulrichs - Bernar Venet - Sun Xun
8. Juni bis 28. Oktober 2018

 

Jannis Kounellis, Pionier der Arte Povera-Bewegung, steht im Zentrum der Ausstellung im MKM. Neben Stahl, Stein und Stoff ist Kohle eines der grundlegenden Elemente, aus denen er seine raumgreifenden Installationen geschaffen hat. Kounellis' Inszenierung des "armen" Materials ist reich an Assoziationen und gespeicherter Geschichte.

Mehr

 

Museum Folkwang, Essen
Kunst & Kohle
Hermann Kätelhön - Ideallandschaft: Industriegebiet

6. Mai bis 5. August 2018

Mit der rasanten Steigerung der Kohleförderung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wandelt sich auch das Bild der Landschaft: Zechen und Halden, Bahnlinien und Kanäle werden zu charakteristischen Elementen der Industrieregionen. Hermann Kätelhön (1884–1940), der ab 1918 eine Radierwerkstatt auf der Essener Margarethenhöhe betreibt, registriert diese Veränderungen, verknüpft sie in seinem Werk jedoch mit klassischen Formen der Landschaftsdarstellung.

Mehr

 

Kunstmuseum Gelsenkirchen
Kunst & Kohle
Alicja Kwade mit Dirk Bell, Gregor Hildebrandt und Rinus van de Velde
5. Mai bis 16. September 2018

Alicja Kwade widmet sich in ihrer als Ausstellung arrangierten Gesamtinstallation dem Themenkomplex Kunst und Kohle in einem mehrfachen Sinn: Die doppelte Bedeutung des Wortes Kohle aufnehmend stellt Kwade ihre Arbeiten ins Zentrum einer Diskussion um Mensch und Gesellschaft. Kritisch reflektiert sie dabei die komplexen Zusammenhänge von Kohle als Arbeitskraftfaktor, als Energiequelle, und als Metapher für und Ausdruck von Kapital, Ökonomie und Warenwelt.

Das Phänomen ökonomisch notwendiger Dauertransformation von Rohstoffen und Materialien für die Aufrechterhaltung der immer schneller ablaufenden Produktionsprozesse sowie ihre Verwertung in einem System der Wertermittlung finden hier ihren Ausdruck.

Mehr

 

Emschertal-Museum, Schloss Strünkede Herne
Kunst & Kohle
Ibrahim Mahama. Coal Market
5. Mai bis 16. September 2018

Der ghanaische Künstler Ibrahim Mahama verwandelt das Schloss Strünkede in ein monumentales Kunstwerk. Dafür verhüllt der documenta 14-Teilnehmer Großteile des Daches und der Schlossfassade mit Jutesäcken. In seiner Heimat sind die groben Stoffsäcke das landestypische Verpackungsmaterial, mit dem nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kohle über weite Strecken transportiert wird. Mahama erhält sein Arbeitsmaterial im Tausch gegen neue Jutesäcke von Arbeiterinnen und Arbeitern aus seiner afrikanischen Heimat.

Mehr

 

Flottmann-Hallen Herne
Kunst & Kohle
David Nash – Holz und Kohle

5. Mai bis 16. September 2018

Mit einer temporär installierten Außenskulptur des walisischen Künstlers David Nash setzen die Flottmann-Hallen ein deutliches Zeichen im Jahr des Abschieds von der Steinkohle. David Nash, der zu den bekanntesten Bildhauern und Land Art-Künstlern gehört, tritt in seinen Arbeiten stets in den Dialog zwischen Künstler und Natur. Sein bevorzugtes Material ist dabei Holz, aus dem bisweilen auch Vorlagen für Bronze- und Eisengüsse geschaffen werden.

Mehr

 

Skulpturenmusem Glaskasten Marl
Kunst & Kohle
The Battle of Coal
6. Mai bis 16. September 2018

Das Profil des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl umfasst die künstlerischen Medien Skulptur, Video und Klangkunst, die sich auch in der Ausstellung widerspiegeln. Zwei Werke sollen für die Ausstellung neu produziert werden mit besonderer Ausrichtung auf die Situation des Kohlestandorts Marl und das
Ruhrgebiet.

Mehr

 

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Kunst & Kohle
Helga Griffiths. Die Essenz der Kohle
6. Mai bis 16. September 2018

Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr präsentiert im Rahmen von "Kunst & Kohle" die international renommierte Künstlerin Helga Griffiths (*1959 Ehingen/Donau). Mit komplexen multimedialen Installationen schafft die Künstlerin sinnliche "Erlebnis-Räume". Für die Mülheimer Ausstellung entwickelt sie zwei neue Arbeiten, in denen Steinkohle das Ausgangsmaterial für umfangreiche Wandlungsprozesse ist: Über das Verfahren der Destillation wird einerseits die Essenz der Kohle gewonnen und zu einem Parfüm veredelt.

Mehr

 

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Kunst & Kohle
GLÜCK AUF! Comics und Cartoons von Kumpel Anton über Jamiri bis Walter Moers
2. Mai bis 9. September 2018

Auch wenn das Thema Kohle kein zentrales im Bereich von Comic und Cartoon ist, gibt es doch eine ganze Reihe von interessanten Positionen. In höchst unterschiedlicher Herangehensweise und Umsetzung haben die beteiligten Zeichnerinnen und Zeichner Geschichten um das „schwarze Gold“ gesponnen. Mal stehen Erinnerungen aus dem eigenen Leben oder mal das Sterben der Zechen und Hütten im Mittelpunkt. Mal ist die Kohle Ausgangspunkt für eine lange Erzählung (Graphic Novel), mal für einen Cartoon aus einem Bild.

Mehr

 

 

 

Kunsthalle Recklinghausen
Kunst & Kohle
auf
Gert und Uwe Tobias
6. Mai bis 16. September 2018 (verlängert!)

Das Künstlerduo Gert & Uwe Tobias erschafft narrative Räume. Seit ihrem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig arbeiten die 1973 im siebenbürgischen Brașov (Kronstadt) geborenen Zwillingsbrüder zusammen - "Eins und eins ist bei uns drei, und drei ist die Arbeit" - und definieren seither die Collage als ihr Werkprinzip. Ihre komplexen Bildwelten zitieren den Konstruktivismus, die hybriden Phantasmagorien des Surrealismus und die Pop Art, integrieren aber auch alltagskulturelle Fundstücke, Motive der Art Brut oder die Ornamentik der Volkskunst.

Mehr

 

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna
Kunst & Kohle
DOWN HERE - UP THERE
6. Mai bis 16. September 2018

Im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna präsentieren sich im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ Kunstwerke, die sich über Themenkreise wie Mensch und Mentalität, System und Struktur oder Zukunftsvision und Hoffnung eher assoziativ mit dem Bergbau in Verbindung bringen lassen. Der Bergbau ist eng mit dem Bild des körperlich hart arbeitenden Mannes verbunden – das Museum hat sich entschieden, dieser Idee die individuellen Sichtweisen von drei weiblichen Positionen entgegen zu setzen.

Mehr

 

 

 

Märkisches Museum Witten
Kunst & Kohle
Vom Auf- und Abstieg
5. Mai bis 16. September 2018

In der Ausstellung „Vom Auf- und Abstieg“ zeigt das Märkische Museum Witten drei künstlerische Positionen, die sich mit den Anfängen des Kohleabbaus im Ruhrgebiet und den damit verbundenen Hoffnungen und dem resultierenden Wohlstand auseinandersetzen. In der Ausstellung wird eine zeitliche und geografische Brücke vom historischen und gegenwärtigen Ruhrgebiet ins globale Geschehen geschlagen. In vielen ehemaligen Kohleabbaugebieten erfolgte aufgrund des Wegfalls von Arbeit und Wohlstand ein Wandel, der teilweise in Armut und Orientierungslosigkeit mündete.

Mehr