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Otto Pankok

Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Der in Mülheim a.d.R. geborene Otto Pankok ist einer der wichtigsten deutschen Grafiker des 20. Jahrhunderts.
Als Autodidakt bildet er sich dennoch an verschiedenen Kunsthochschulen weiter. Doch das enge Korsett dieser Bildung lässt ihn immer wieder weiterziehen. 1919 zieht er nach Düsseldorf und wird eine der zentralen Figuren des „Neuen Rheinlands“. Seinen eigenwilligen Stil, der zwar Anklänge an den Expressionismus hat und doch vollkommen eigenständig ist, erarbeitet er in dieser Zeit. Bereits vor 1933 waren es die Ausgestoßenen, die seine Bilder prägten, nach dem 2. Weltkrieg arbeitete er dann intensiv die Schrecken des Holocaust und des Krieges bildnerisch auf. Seine Portraits sind eindringlich und nah und scheinen uns einen direkten Eindruck der Dargestellten zu vermitteln.
In seinen Landschaften, die wie sein komplettes Werk fast ausschließlich in schwarz und weiß ausgeführt sind, schafft er eine dynamische Lichtführung, die die Gewalt der Natur vor Augen führt.
Als Lehrer an der Kunstakademie Düsseldorf beeinflusste er eine ganze Generation junger Menschen.

Das Kunstmuseum zeigt in seinem Grafikkabinett nun grafische Arbeiten Otto Pankoks und seine Skulptur „Jüdisches Mahnmal“.

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