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Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte

Strukturwandel 1847–2006, eine Ausstellung des Stadtarchivs Oberhausen

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen, Oberhausen

Die Schließung der Zeche Concordia in den Jahren 1967/68 markiert den Einbruch des Strukturwandels in Alltag und Bewusstsein der Oberhausener Stadtbevölkerung. Wirtschaftlicher und sozialer Wandel bestimmten jedoch die gesamte Stadtgeschichte seit der Erschließung der Lipperheide durch die Eisenbahn im Jahre 1847 bis heute. Die Wirtschaftsgeschichte begreift den globalen Wandel seit 1750 – von der landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft über das Industriezeitalter bis in die Dienstleistungsgesellschaft – als einen einzigen Vorgang, den Strukturwandel.
In besonderer Weise prägen zwei Epochen erlebter Aufbrüche Oberhausen. Im „Strukturwandel 1.0“ von 1896 bis 1934 veränderte die Innenstadt ihr Gesicht. An die Stelle der Industrie am heutigen Friedensplatz traten öffentliche und private Dienstleistungen, als Motoren für Lebensqualität in der Industriegroßstadt. Im „Strukturwandel 2.0“, erhielt die Stadt mit Freizeit und Dienstleistungen in der Neuen Mitte Oberhausen ein neues wirtschaftliches Fundament. Zeitgleich wandelte sich die Identität der Menschen der Stadt. Aus der „Wiege der Ruhrindustrie“ wurde die „Tourismus-Hauptstadt des Ruhrgebiets“.
Die Ausstellung des Stadtarchivs zeigt mit Fotos, Karten, Zeitungen und weiterem Schriftgut, aber auch mit Filmen und Interviews eindrucksvoll die Veränderungen im Stadtbild, aber auch im Empfinden der zeitgenössischen Bevölkerung. Ein spannender Blick in die Geschichte der Stadt Oberhausen erwartet Sie.

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