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Ludmilla von Arseniew

Schenkungen. 69 Papierarbeiten von 1968–2016

Emschertal-Museum Herne, Schloss Strünkede

© Ludmilla von Arseniew

Die Ausstellung im Schloss Strünkede zeigt Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen und gibt damit einen Einblick in die große Bandbreite des künstlerischen Schaffens von Ludmilla von Arseniew in einem Zeitraum von fast 48 Jahren. Aus ihrem großen Bestand von nahezu 1000 Werken gelangten 2019 69 Werke aus Papier als Schenkung in die Kunstsammlung des Emschertal-Museums. Die in Wilna geborene Künstlerin versteht es, mit ihren polychromen Werken den Betrachter in den Bann zu ziehen. Die Farbe versteht die Künstlerin nicht nur als Untermalung der Farbigkeit, sondern nutzt sie als Mittel um Lichtstimmungen zu erzeugen. In Anlehnung an die Musik versteht sie ihre Gemälde als "Partituren": Verschiedene Farbwerte addieren sich zu einem imaginären Farbraum, der mit einem mehrstimmigen Klangerlebnis vergleichbar ist. Von der Farbe befreit und auf das Wesentliche reduziert, lassen von Arseniews Zeichnungen dem Betrachter hingegen den Raum für eigene Assoziationen. In Auseinandersetzung mit dem Bild vervollständigt der Betrachter das Gesehene mit Hilfe seiner Erfahrung und seinen Sehgewohnheiten.

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