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DIE STADT HAGEN: GESCHICHTE – KULTUR – MUSIK

Das 275-jährige Stadtjubiläum

Osthaus Museum Hagen, Hagen

Was ist eine Stadt? Ein organisches Wesen oder ein Konglomerat aus Menschen und Dingen? Ein Archiv aus Erinnerungen und Denkmälern? Diesen Fragen geht die Ausstellung „Die Stadt“ in einem Gemeinschaftsprojekt des Osthaus Museums Hagen mit dem Stadtmuseum in Hagen nach. Hagen ist 2021 immerhin seit 275 Jahren Stadt.

Eine Stadt ist facettenreich und immer im Wandel. Eine Stadt ist mehr als nur Gebäude und Straßen in verschiedenen Stadtteilen. Eine Stadt lebt von ihrer Geschichte, ihrer Tradition, ihren Bürgern und ihrer Vielfalt. Ein spezifisches Merkmal in Hagen ist, dass ca. 40 Prozent aller Hagener einen Migrationshintergrund haben. So ist Hagen zugleich auch eine Stadt der Integration. In unserer Ausstellung zeigen wir, dass besonders die Bürgerschaft Hagens Kultur und Geschichte bis heute geprägt haben.

Die Ausstellung hat drei Schwerpunkte:
-    Geschichte und Stadtgesellschaft
-    Musikalische Tradition: die 1970/80er Jahre
-    Literatur und bildende Kunst

Exponate und Expositionen, Fotografien, Gemälde, Grafiken und Archivalien sind Erinnerungsbrücken. Sie verbinden die Menschen der Gegenwart mit der Vergangenheit und manchmal auch mit der Zukunft. In der Ausstellung „Die Stadt“ ist vieles zu sehen, was Hagen und ihre Stadtteile bis heute ausmacht. Vieles ist aber auch Vergangenheit und wird vergessen. Anderes wiederum lebt in der Erinnerung weiter – nostalgisch, wehmütig oder auch beruhigend.
Die Musikszene Hagen wurde in den 1970er und 1980er Jahre durch Rockbands, durch Musikerinnen und Musikern der Neuen Deutschen Welle geprägt. 1971 wurde die international bekannte Rocktruppe Grobschnitt gegründet. Die Ausstellung widmet sich im Bereich des Jungen Museums dieser bedeutenden Gruppe mit Fotografien, Plakaten, einer Film-Installation, Musik-Instrumenten sowie zahlreichen Dokumenten. In anderen Bereichen des Osthaus Museums zeigen wir fotografische Portraits von Ennow Strelow zu Hagener Persönlichkeiten der 1970er- und 1980er Jahre mit kurzen Geschichten.

Einer der großen Dichter der Bundesrepublik, der Hagener Ernst Meister, hat parallel zu seinen literarischen Werken herausragende malerische Arbeiten von den 1950er bis 1970er Jahren realisiert, von denen ca. 50 Werke gezeigt werden. Durch eine großzügige Schenkung gehen alle Werke in den Besitz des Osthaus Museums über. Parallel hierzu präsentieren wir ein Ernst Meister-Projekt von Horst Becking, dem Doyen der Hagener Maler.  
 

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