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Dialog

Neupräsentation der Geäldesammlung

Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Klassische Moderne, konkrete und zeitgenössische Kunst gehen neue Verbindungen ein und ermöglichen neue Sichtweisen, die wiederum auch die Besucher zu Dialogen inspirieren sollen.
Da trifft die von Malern oder Malerinnen eingefangene Idylle, etwa in Lovis Corinths „Die Malerin Charlotte Berend an der Staffelei“ auf die rauchenden Schlote der Industrielandschaft, die Hubert Cramer-Berke in seinem Bild „Sicht auf Gelsenkirchen“ eingefangen hat.
Gemeinsamkeiten und Gegensätze wie Helligkeit und Dunkelheit, Bewegung oder Starre, Gradlinigkeit und Schrägen sowie Ordnung und Unordnung lassen sich in weiteren Werken von Karel Appel, Franz Radziwill, George Korsmit oder Max Liebermann entdecken. So treffen Selbstporträts in unterschiedlichen Maltechniken aufeinander oder eine impressionistische Herbstdarstellung auf die eines Expressionisten.
Auch Farbe und Form begegnen sich in konträrer Weise und zeigen die unterschiedlichen Herangehensweisen der Künstlerinnen und Künstler sowohl in Techniken als auch in Kompositionen. Ein PopArt Kunstwerk hängt direkt neben dem eines abstrakten Expressionisten und lässt beide Kunstwerke in den ungleichen Dialog kommen. Der Blick auf Räume, Weiblichkeit, Nacktheit und die Idee des Menschen lässt sich ebenfalls im Dialog erkunden, wenn Werke von Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Auguste Rodin, Gerhard Richter und weiteren namhaften Künstlern ganz ohne Worte sprechen.

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