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[ CUFH ]

eine malerische Landschaftsinszenierung von Nicola Schrudde

Flottmann-Hallen Herne, Herne

Wofür steht [ CUFH ] ?
„CU“ für Kupfer und „FH“ für die Flottmann-Hallen.

Nicola Schrudde wurde durch die Größe/die Höhe der lichtdurchfluteten Kunsthalle inspiriert und entwickelte eine skulpturale, ortspezifische Installation für ihre Ausstellungspräsentation in den Monaten März bis April 2022.
Bewusst wurden diese Frühlingsmonate ausgewählt, um möglichst viele Lichtreflexionen einzufangen, so dass sich die Farbintensität der Kunstobjekte erhöht.
Ziel war es, eine malerische Landschaftsinszenierung zu erzeugen, in die der Besucher eintauchen kann, um sich auf seine Gefühle und Empfindungen einzulassen.
Die gewölbten, unregelmäßigen ellipsoiden Keramikplastiken mit ihren gestalteten Oberflächen glitzern in metallischen Kupfer, in grün schimmernden Pastelltönen und in naturfarbenem Ton. So regen sie sicherlich auf vielfältige Weise unsere Phantasien an.
Gerade weil die Objekte an Naturphänomene erinnern, assoziieren wir diese damit. Befinden wir uns in einer Korallenlandschaft, in einer Endmoräne, in einem Bachlauf, in einem Gold-Nugget-Feld oder gar in einer außerirdischen Welt – alles ist denk-und vorstellbar.
Nicole Schrudde versteht es, uns zu verführen. Dabei geht sie an die Grenzen der plastischen Gestaltung. Große gebrannte Keramiken sind sehr selten im Repertoire einer Bildhauerin zu finden - dazu das Mitdenken der gezielten Illumination, macht das Gesamtkunstwerk von Nicola Schrudde außergewöhnlich.

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