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Weithin leuchtend – tief unter der Erde strahlend

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna, Unna

Foto: Frank Vinken

Das Zentrum für internationale Lichtkunst Unna verfügt über ein einzigartiges Profil. Die 2001 gegründete Sammlung konzentriert sich auf die Präsentation von Lichtrauminstallationen, die heute zu den avanciertesten Formen zeitgenössischen Kunstschaffens zählen. Tief unter der Erde eines ehemaligen Brauereigebäudes findet die Lichtkunst eine Präsentationsfläche, wie sie faszinierender und wirkungsvoller nicht sein könnte.

Weithin sichtbar durch seinen 52 Meter in den Himmel ragenden Schornstein bietet sich dieser zeitgenössische Kunstform tief unter der Erde eine Fläche von insgesamt 2.600 Quadratmetern. Die historischen Räume der ehemaligen Lindenbrauerei, die heute zu den 25 Ankerpunkten der „Route der Industriekultur“ und zu den 20 Ruhr Kunst Museen zählt, werden künstlerisch inszeniert und in neue Bedeutungshorizonte überführt.

Die Integration zeitgenössischer Kunst in die historische Bausubstanz basiert auf der Idee des Dialogs von Licht und Raum. Jedes der Werke generiert eine einmalige Verbindung von zeitgenössischer Kunst und historischem Baukörper. Auf Grund der Verschiedenheit der Räume und ihrer labyrinthischen Anordnung sind individuelle Einzelräume entstanden, die sich zu einem einzigartigen Raumgefüge verbinden. Inzwischen haben zwölf der international renommiertesten Lichtkünstler*innen eine eigens für den Gewölbekeller des Unnaer Industriedenkmals erarbeitete Installation dauerhaft eingerichtet: Mario Merz, Joseph Kosuth, James Turell, Mischa Kuball, Rebecca Horn, Christina Kubisch, Keith Sonnier, Jan van Munster, François Morellet, Christian Boltanski, Olafur Eliasson und Brigitte Kowanz.

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