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Stephanie Pech

Floating Strangers

Osthaus Museum Hagen , Hagen

Stephanie Pech, In Bloom, 2022, Acryl, Öl, Ölkreide, Sprühfarbe auf Leinwand, 170 × 160 cm, Foto: Eric Lichtenscheidt © VG-Bildkunst 2023

Die großformatigen farbintensiven Malereien von Stephanie Pech (*1968) faszinieren durch die visuelle Prägnanz der hyperrealistisch herausgearbeiteten Motive und ihre leuchtenden, meist monochromen Bildgründe. Sie betreibt eine Malerei im Modus einer heiß-kalten Bildmagie, welche die enigmatische Eigenwirklichkeit des Bildes und seine Sehnsucht danach, etwas von der Welt zu erzählen, in einer fragilen Balance hält.

Ihre Gemälde bieten Ansichten, die wir in unserer realen Welt so kaum wahrnehmen können, auch wenn zu den oben aufgezählten Motiven Alltagsgegenstände wie Kabel, Elektro-Stecker oder Bügeleisen hinzukommen. Einige scheinen in thematischer Hinsicht Stillleben zu ähneln, andere, die in sich mehr Energie vereinen, wirken vielmehr aktionsgeladen. Fremdes und Bekanntes vereint sich in beeindruckender malerischer Präsenz zu einer symbolischen Einheit. Unsere Sinne werden wachgerüttelt, unsere Wahrnehmung bisweilen hin- und hergeschaukelt, die Sinne kreisen um Gegenstände, die man zwar erkennt, so aber noch nicht gesehen hat.

Wir zeigen 35, zum Teil großformatige Gemälde, dazu 10 Aquarelle von 2004 bis 2022.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Beiträgen von Tayfun Belgin, Dorotheé Bauerle-Willert und Stephan Berg.

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