Follow us on Facebook
Follow us on Instagram
Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Eine Ausstellung der Kunstsammlungen der RUB im Museum unter Tage

Künstler*innen der (Post-)Minimal und Conceptual Art haben in den 1960er- und 1970er-Jahre den Kunstdiskurs der Nachkriegsmoderne nachhaltig verändert und mit neuen Vorstellungen von Objekthaftigkeit und Raum tradierte Konzepte von Autorschaft, Werk und Rezeption transformiert. Die zeitgenössische Kunst greift damit verbundene Fragestellungen auf, sie fragt nach deren Aktualität und erprobt neue Lektüren. Stehen Werke von Donald Judd, Sol LeWitt, Bruce Nauman, Adrian Piper und Timm Ulrichs exemplarisch für eine auf die Umbrüche in den 1960er- und 1970er-Jahren antwortende Kunst, so zeigen zeitgenössische Künstler*innen, die ihre Bildsprache im Wissen um diese Avantgarden entwickelt haben, wie Kunst heute die Herausforderungen der 1960er- und 1970er-Jahre umschreibt und einst ausgegrenzte Semantiken integriert. Philipp Goldbach, Franka Hörnschemeyer, Guido Münch, Benedikt Terwiel, Wolfgang Winter und Berthold Hoerbelt zeigen anschaulich, wie das auf ganz unterschiedliche Weise geschieht. Die Ausstellung zeigt ihre auch erstmals in situ realisierten Arbeiten und Installationen im Dialog mit Werken der (Post-)Minimal und Conceptual Art.

Mit künstlerischen Beiträgen von Philipp Goldbach, Franka Hörnschemeyer, Donald Judd, Sol LeWitt, Adrian Piper, Guido Münch, Bruce Nauman, Benedikt Terwiel, Timm Ulrichs und Winter/Hoerbelt.

Nach oben