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Janet Cardiff & George Bures Miller

Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger 2020 der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland

Lehmbruck Museum, Duisburg

© Janet Cardiff and George Bures Miller; Courtesy of the artists and Luhring Augustine, New York

Die raumgreifenden Klanginstallationen des kanadischen Künstlerpaares Janet Cardiff (*1957) und George Bures Miller (*1960) ziehen uns unmittelbar in ihren Bann. Für ihr innovatives Lebenswerk, in dem sich die Grenzen zwischen Klangkunst, Hörspiel, Konzert, Kino und Theater auflösen, wurden sie im Jahr 2020 mit dem Wilhelm-Lehmbruck-Preis der Stadt Duisburg und des Landschaftsverbandes Rheinland ausgezeichnet.

Ihre Werke sind getragen von der Kraft und Magie des Klangs, der Stimmen, der Musik und der Geräusche, die uns in imaginäre Welten versetzen, in denen wir uns der eigenen Wahrnehmung immer wieder aufs Neue versichern müssen. Herausgefordert werden alle unsere Sinne, vor allem aber der Hörsinn. So eröffnen Cardiff und Miller neue Perspektiven für die Skulptur des 21. Jahrhunderts. Die Immaterialität des Klangs ist körperlich spürbar und bekommt so eine beeindruckende Präsenz. Der Klang wird zum plastischen Material.

Die Ausstellung der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger präsentiert Werke des Künstlerpaares aus den letzten 20 Jahren, darunter ihr jüngstes Environment „Escape Room”, das im Lehmbruck Museum seine Europapremiere feiert.

Die Ausstellung der Wilhelm-Lehmbruck-Preisträger wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Brost-Stiftung, der duisport - Duisburger Hafen AG, der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH, der Botschaft von Kanada, dem Freundeskreis Wilhelm Lehmbruck Museum e.V. sowie privaten Förder*innen.

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