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Geschlossen

Chen Zhiguang

Magische Räume

Osthaus Museum Hagen, Hagen

© Villa Friede, Bonn


Chen Zhiguang, stammt aus der Fujian Provinz und wurde 1963 in Xiamen geboren. Im Jahr 1988 absolvierte er die Kunstabteilung der Fujian Normal University. Er lebt und arbeitet er in Fuzhou und Peking. Chen Zhiguang ist heute einer der bedeutensten Künstler in China und hat in den letzten zwei Jahrzehnten immer wieder international ausgestellt.

Die Ameise ist für Chen Zhiguang ein symbolträchtiges Tier. Einerseits verweist sie auf Lebenswirklichkeiten heutiger Gesellschaften – beispielsweise der chinesischen Gesellschaften – andererseits ist es spannend, sich über das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft anzuschauen. Ameisen leben in Kolonien bzw. Staaten. Ameisenstaaten sind arbeitsteilig organisiert und besitzen in aller Regel drei Kasten: Arbeiter, Weibchen (Königin) und Männchen. Die notwendigen Informationen werden über spezifische Antennen wiedergegeben. Ebenfalls spielt die olfaktorische, also duftbezogene Kommunikation eine große Rolle.

Chen Zhiguang ist fasziniert vom Verhalten, von der Kommunikation und von der Intensität des Schaffens dieser Hautflügler. In seinen Installationen wird man Räumen gewahr, in denen Kolonien nachgebaut sind mit nebeneinander und aufeinander wirkenden Skulpturen, die meist eine Größe von 0,6×0,3×0,3 m haben.

Im Osthaus Museum Hagen werden ca. 800 Ameisen die Räume der Oberen Galerie und des Christian Rohlfs-Raums erobern und den Besucherinnen und Besuchern geheimnisvolle Orte präsentieren. Ebenfalls präsentieren wir eine Serie von Baumbildern, die Chen Zhiguangs Liebe zur Natur ansichtig werden lassen.

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