PARALLEL – Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE.

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
4. Februar bis 22. April 2018
Maik Wolf, Monrepos Resort House of Plenty 1, 2016 © Maik Wolf

 Maik Wolf, Monrepos Resort House of Plenty 1, 2016 © Maik Wolf

Nukuhiva Map von MAIK WOLF und im Kabinett: Seidenspinnerei von CORNELIA SCHLEIME

Mit der Reihe "PARALLEL - Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE" werden zwei Kunstpositionen im Kleinen Schloss Oberhausen präsentiert: Die Panoramagalerie zeigt die Ausstellung "Nukuhiva Map" mit malerischen Werken des Künstlers Maik Wolf, während sich das Kabinett der Serie "Seidenspinnerei" von Cornelia Schleime widmet.

Maik Wolf greift in seiner Kunst ganz selbstverständlich auf vergangene künstlerische Konzepte zurück, um Neues zu schaffen. Seine Arbeiten wechseln zwischen den Einflüssen der Neuen Sachlichkeit und des magischen Realismus. In der Ausstellung mit dem Titel "Nukuhiva Map" verschränkt er zusammengehörige Architekturen, Schilder und Fassaden, verdreht und verschraubt sie, steckt und türmt sie auf. Inmitten nüchtern gestimmter Landschaften verharren diese malerischen Bildkonstrukte und scheinen im Gegenlicht der Farbgründe die Zeit anzuhalten. Diese Bilder und die in ihnen aufscheinenden Welten sind Erfindungen und bruchstückhaft Erträumtes, das nur langsam einen Sinn ergibt. Sie sind vor allem grandiose Bühnen- und Projektionsräume und imposante Kulissen, die ihre Geschichte noch finden müssen.

Maik Wolf lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Hochschule für Kunst und Design in Halle und an der École nationale supérieure des Beaux Arts in Paris. Von 2002 bis 2007 hatte er einen Lehrauftrag für digitale Bildbearbeitung und Malerei an der Evangelischen Hochschule in Berlin.

Cornelia Schleimes Bilder spielen mit der Faszination des Geheimnisvollen. Durch ihre Figurenmalerei hebt sie die Grenzen zwischen äußerer und innerer Welt auf. "Halt gibt mir das Unvorhersehbare, Irrationale, Fragile, Zufällige, Eruptive", sagt sie. Genau diese Fähigkeit, alternative Realitäten sowie verunsichernde, irritierende Gefühle in möglichen aber noch nicht erfahrenen Lebensbereichen aufzuweisen, steht im Mittelpunkt ihres künstlerischen Schaffens. In ihrer aktuellen Reihe "Seidenspinnerei" verwendet Cornelia Schleime erstmalig Seide als Bildträger anstelle von Papier. Diese neue technische Variante hat sie während eines Aufenthaltes auf den kanarischen Inseln für sich entdeckt. Prägend für den Gesamteindruck dieser Bilder ist der transparente Farbauftrag, der die Zartheit des Materials nicht gänzlich überdeckt, sondern in ihrer Stofflichkeit und Haptik erfahrbar macht.

Cornelia Schleime lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg. Von 1975 bis 1980 studierte sie Grafik und Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und erhielt 2005 eine Professur an der Kunstakademie Münster. Sie ist die Preisträgerin des Hannah Höch Preises 2016.

 

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