Kunst & Kohle. SchichtWechsel - Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst

Museum Ostwall im Dortmunder U
4. Mai bis 12. August 2018
Ausstellungsansicht "SchichtWechsel. Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst", Museum Ostwall im Dortmunder U, Werke (v.l.n.r.) Fotografien von REMOTEWORDS, Wandinstallation mit Grafiken und Lakritz-Brikett von Rozbeh Asmani, Papierhaufen von Reiner Ruthenbeck; Fotocredit: Jürgen Spiler

 Ausstellungsansicht "SchichtWechsel. Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst", Museum Ostwall im Dortmunder U, Werke (v.l.n.r.) Fotografien von REMOTEWORDS, Wandinstallation mit Grafiken und Lakritz-Brikett von Rozbeh Asmani, Papierhaufen von Reiner Ruthenbeck; Fotocredit: Jürgen Spiler

Mit der Ausstellung "SchichtWechsel" lenkt das Museum Ostwall die Aufmerksamkeit auf die Laienkunst und betrachtet sie aus heutiger Sicht. Die eigene Sammlungsgeschichte spielt dabei ebenso eine Rolle wie aktuelle künstlerische und kreative Bestrebungen rund um das Thema „Kohle“. Historische Dokumente stehen zeitgenössischen Positionen gegenüber: Wie war es um die Kulturförderung im Bergbau der 1950er/60er Jahre bestellt? Wie hat der Strukturwandel die Kunst- und Kulturlandschaft beeinflusst? Gibt es heute ähnliche Bestrebungen in der Förderung von Kreativität? Und was kommt nach der Kohle?

Diese Fragen werden vor dem geschichtlichen Hintergrund des Hauses abgehandelt: Das Interesse der Gründungsdirektorin des Museums, Frau Dr. Leonie Reygers, für künstlerisch tätige Laien fiel mit der Zeit der Freizeitförderung von Bergarbeitern in den 1950er und 1960er Jahren zusammen. Vielfältige Sammlungs- und Ausstellungsaktivitäten sowie die Gründung der ersten Kindermalstube in Deutschland nieder: „Kunst für Alle“ resultierten daraus.

Die Ausstellung präsentiert Leihgaben und Sammlungsbestände der klassischen naiven Malerei (u. a. von Séraphine Louise und Ivan Rabuzin), der Bergarbeiterlaienkunst (u.a. von Erich Bödeker und Franz Brandes) sowie wichtige zeitgenössische Positionen (u. a. von Reiner Ruthenbeck, Andreas Gursky, Alicja Kwade und Achim Mohné).

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Fast wie im echten Leben. Neupräsentation der Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U

Besucherinformationen

Kontakt

Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund
T +49 (0)231.50 24 723
www.museumostwall.dortmund.de

Öffnungszeiten

Di, Mi 11 – 18 Uhr
Do, Fr 11 – 20 Uhr
Sa, So, Feiertage 11 – 18 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise

5 €, ermäßigt 2,50 €
Unter 21 Jahren: Eintritt frei
(Die Eintrittskarte für die Sammlung des Museum Ostwall berechtigt im Jahr des Kartenkaufs zum unbegrenzten Eintritt in die Dauerausstellungen des Museum Ostwall im Dortmunder U, des Museum für Kunst und Kulturgeschichte und des Brauereimuseum.)

Führungen

Bildung und Kommunikation
Information und Anmeldung unter
T +49 (0)231.50 25 236 oder 50 27 791
E mo.bildung@stadtdo.de

Service

Audioguide zur Dauerausstellung kostenlos,
auch für Sehbehinderte und Gehörlose.
Dieses Museum ist barrierefrei.

Essen und Trinken

VIEW im Dortmunder U

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www.ruhr-tourismus.de/dortmund

 

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Parken

Entlang des DAK-Parkplatz-Zaunes an der Rheinischen Straße befinden sich ausgewiesene Behindertenparkplätze.

Anbindung ÖPNV

U-Bahn-Haltestelle »Westentor«
ab Dortmund Hbf. Fußweg ca. 10 Minuten
oder mit Bus-Linie 452 (Richtung Spähenfelde)