Übersicht der Ausstellungen

Städte

Museen

Bochum

Kunstmuseum Bochum

Kunst & Kohle. Andreas Golinski: In den Tiefen der Erinnerung
6. Mai bis 16. September 2018
Andreas Golinskis (1979) multimediale Rauminstallation basiert auf der subjektiven Vorstellung, was sich unter unserem Boden abspielen könnte. Es geht ihm um ein metaphorisches Durchdringen von Oberfläche, um ein Darunterliegendes zu erkennen. Mit Architekturfantasien von Giovanni Battista Piranesis, Walter Pichler und Alexander Brodsky sowie von ihm als Aufsichten gelesenen Werken von Kasimir Malewitsch, Pierre Soulages und Franceso Lo Savio tritt er in einen künstlerischen Dialog und zielt so auf eine Tiefe ergründende Betrachtung.

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Campusmuseum

Positionen. Einblicke in die Sammlung Moderne
ab Januar 2018
Ein Rundgang durch die Moderne-Sammlung der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität auf dem Campus ermöglicht Begegnungen mit Werken der bildenden Kunst Europas und der USA von 1945 bis heute.

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst

Kunst & Kohle. Schwarz
4. Mai bis 16. September 2018
Die Ausstellung „SCHWARZ der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, die im Museum unter Tage (MuT) zu sehen sein wird, richtet den Blick auf eine Farbe, die – zum Ende des Steinkohlebergbaus – auf die Schwärze von Kohle anspielt und zugleich weiterführend die Sichtbarkeit von Verborgenem sowie Dunkelheit in der Kunst seit den 1960er-Jahren bis heute thematisiert.
Weltsichten – Landschaft in der Kunst seit dem 15. Jahrhundert
Seit November 2015 als ständige Sammlung im Museum unter Tage

Das Museum unter Tage öffnete im November 2015, seine Türen für die Öffentlichkeit. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde das abschließende Erweiterungsgebäude von Situation Kunst pünktlich zum 50jährigen Jubiläum der Ruhr-Universität Bochum im geplanten Kostenrahmen fertiggestellt. Die unterirdischen Ausstellungsräume bieten auf einer Fläche von über 1.350 m2 ausreichend Platz für die Dauerausstellung Weltsichten – Landschaft in der Kunst seit sechs Jahrhunderten sowie für attraktive Wechselausstellungen.

Bottrop

Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

Kunst & Kohle. Bernd und Hilla Becher - Bergwerke
5. Mai bis 16. September 2018
Bernd und Hilla Becher setzen mit ihren fotografischen Arbeiten ein Zeichen
gegen das Vergessen und bewahren so ein Bild, das knapp 250 Jahre das bestimmende
des Ruhrgebiets war: Zechen, Fördertürme, Hochöfen und Gasometer.

Dortmund

Museum Ostwall im Dortmunder U

Kunst & Kohle. SchichtWechsel - Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst
4. Mai bis 12. August 2018
Mit der Ausstellung lenkt das Museum Ostwall die Aufmerksamkeit auf die Laienkunst und betrachtet sie aus heutiger Sicht. Die eigene Sammlungsgeschichte spielt dabei ebenso eine Rolle wie aktuelle künstlerische und kreative Bestrebungen rund um das Thema „Kohle“. Historische Dokumente stehen zeitgenössischen Positionen gegenüber: Wie war es um die Kulturförderung im Bergbau der 1950er/60er Jahre bestellt? Wie hat der Strukturwandel die Kunst- und Kulturlandschaft beeinflusst? Gibt es heute ähnliche Bestrebungen in der Förderung von Kreativität? Und was kommt nach der Kohle?

Duisburg

Lehmbruck Museum, Duisburg

Xu Bing. Dragonfly Eyes
10. Juni bis 2. September 2018
In einer Veröffentlichung des Wall Street Journals schätzte ein Sicherheitsexperte, dass in China mehr als 100 Millionen Überwachungskameras installiert sind, die (fast) jede Szene des öffentlichen Lebens aufnehmen. Xu Bing verwendet dieses Bildmaterial und produziert den ersten Film, in dem Aufnahmen der Webkameras an die Stelle einer aufwändigen Filmproduktion treten. In „Dragonfly Eyes“ sehen wir spektakuläre Szenen wie Autounfälle, Straßenkämpfe, Unwetter  und ganz alltägliche Ereignisse aus der Perspektive einer Protagonistin, die ihr Äußeres immer wieder operativ verändern lässt.
Gerhard Losemann. C-Prints
24. Mai bis 5. August 2018
Der Duisburger Künstler Gerhard Losemann feiert im Jahr 2018 seinen 80. Geburtstag. Zu diesem Anlass widmet ihm das Lehmbruck Museum eine Studio-Ausstellung. Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal in diesem Umfang das noch wenig bekannte jüngste Werk des Künstlers, in dem er mit digitalen Bildtechniken arbeitet.
Kunst & Kohle. Reichtum: Schwarz ist Gold
3. Mai bis 7. Oktober 2018
Der wertvolle Rohstoff Kohle ist Ursprung nicht nur des wirtschaftlichen und sozialen, sondern auch des kulturellen Wohlstands einer ganzen Region. Im Ruhrgebiet und auch in Duisburg hat die Kohlegewinnung einen wesentlichen Anteil am heutigen Reichtum der Kunstsammlungen der Museen. Das Lehmbruck Museum setzt mit seiner Ausstellung „Reichtum. Schwarz ist Gold“ die Formel „Kohle bedeutet Reichtum“ in eine visuell erfahrbare Form um.

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg

Kunst & Kohle. Hommage an Jannis Kounellis
8. Juni bis 28. Oktober 2018
Ayşe Erkmen – Anselm Kiefer – Michael Sailstorfer – Timm Ulrichs – Bernar Venet – Sun Xun Jannis Kounellis, Pionier der Arte Povera-Bewegung, steht im Zentrum der Ausstellung im MKM. Neben Stahl, Stein und Stoff ist Kohle eines der grundlegenden Elemente, aus denen er seine raumgreifenden Installationen geschaffen hat. Kounellis' Inszenierung des "armen" Materials ist reich an Assoziationen und gespeicherter Geschichte.

Museum DKM, Duisburg

Kunst & Kohle. Die schwarze Seite
4. Mai bis 16. Sepember 2018
In der Ausstellung „Die schwarze Seite“ im Museum DKM werden künstlerische Positionen versammelt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit der Prägung des Ruhrgebiets als Bergbauregion befassen. Die Werkauswahl verdeutlicht: Die identitätsstiftende Wirkung der Arbeit unter Tage beschränkt sich nicht auf den reinen Broterwerb. Wohn- und Lebensumstände, Glaube und Religion, selbst die Sprache, brachten eigenständige Besonderheiten hervor. Die Arbeit unter Tage und das Leben in den Zechensiedlungen bilden einen gemeinsamen Erfahrungshorizont. Die Künstlerinnen und Künstler machen diese facettenreichen Beziehungen unmittelbar erfahrbar und stellen die andauernde Faszination des Bergbaus für die künstlerische Auseinandersetzung unter Beweis.

Essen

Museum Folkwang, Essen

Kunst & Kohle. Hermann Kätelhön - Ideallandschaft: Industriegebiet
6. Mai bis 5. August 2018
Mit der rasanten Steigerung der Kohleförderung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wandelt sich auch das Bild der Landschaft: Zechen und Halden, Bahnlinien und Kanäle werden zu charakteristischen Elementen der Industrieregionen. Hermann Kätelhön (1884–1940), der ab 1918 eine Radierwerkstatt auf der Essener Margarethenhöhe betreibt, registriert diese Veränderungen, verknüpft sie in seinem Werk jedoch mit klassischen Formen der Landschaftsdarstellung.
Hans Josephsohn. Existenzielle Plastik
30. März bis 24. Juni 2018
Die Retrospektive würdigt eine zentrale Künstlerpersönlichkeit der figurativen Bildhauerei des 20. Jahrhunderts: Der Schweizer Künstler Hans Josephsohn (1920-2012) gehört zu den großen Bildhauern der europäischen Moderne nach 1945.
Luigi Ghirri. Karte und Gebiet
4. Mai bis 22. Juli 2018
Der italienische Fotograf Luigi Ghirri (1943–1992) zählt zu den Pionieren der europäischen Farbfotografie. Die Ausstellung „Karte und Gebiet“ stellt Ghirris konzeptionelle Arbeitsweise erstmals in Deutschland umfassend vor.

Gelsenkirchen

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Open up - Kunst, Technologie, Innovation Teil V
10. Juni bis 2. September 2018
Die 2014 initiierte Ausstellungsreihe „open up“ rückt die Interdisziplinarität von Kunst, Wissenschaft und Technik in den Fokus.
Kunst & Kohle. Alicja Kwade mit Dirk Bell, Gregor Hildebrandt und Rinus van de Velde
5. Mai bis 16. September 2018
Alicja Kwade widmet sich in ihrer als Ausstellung arrangierten Gesamtinstallation dem Themenkomplex Kunst und Kohle in einem mehrfachen Sinn: Die doppelte Bedeutung des Wortes Kohle aufnehmend stellt Kwade ihre Arbeiten ins Zentrum einer Diskussion um Mensch und Gesellschaft. Kritisch reflektiert sie dabei die komplexen Zusammenhänge von Kohle als Arbeitskraftfaktor, als Energiequelle, und als Metapher für und Ausdruck von Kapital, Ökonomie und Warenwelt.  Das Phänomen ökonomisch notwendiger Dauertransformation von Rohstoffen und Materialien für die Aufrechterhaltung der immer schneller ablaufenden Produktionsprozesse sowie ihre Verwertung in einem System der Wertermittlung finden hier ihren Ausdruck.

Hagen

Osthaus Museum Hagen

Leon Löwentraut. Das UNESCO-Projekt
9. Juni bis 5. August 2018
Der 1998 geborene Leon Löwentraut ist einer der Jungstars in der Malereiszene Deutschlands. Seine energiegeladenen Bilder im Spannungsfeld von Abstraktion und Figuration begeistern. Farben und Formen sind gestisch wild. Gemalt wird mit Tube und Pinsel, die Sujets sind vielseitig. Leon Löwentraut wurde auserwählt, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen künstlerisch zu interpretieren. Er erarbeitet derzeit für die „#Art4Global Goals“ mit Unterstützung der UNESCO, der YOU Stiftung und der Gallerie Geuer & Geuer Art eine Serie von 17 Bildern.
Michael Morgner. Figuren im Raum
28. April bis 24. Juni 2018
In den umfassenden Sammlungen des Osthaus Museums befinden sich zahlreiche Werke des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung präsentiert daraus rund 150 Gemälde sowie plastische und grafische Arbeiten. Vom Expressionismus über die Neue Sachlichkeit bis hin zu verschiedenen Positionen nach 1945 kann die kunstgeschichtliche Entwicklung der 1910er bis in die 1970er Jahre nachvollzogen werden.

Herne

Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie

Kunst & Kohle. Ibrahim Mahama. Coal Market
5. Mai bis 16. September 2018
Der ghanaische Künstler Ibrahim Mahama verwandelt das Schloss Strünkede in ein monumentales Kunstwerk. Dafür verhüllt der documenta 14-Teilnehmer Großteile des Daches und der Schlossfassade mit Jutesäcken. In seiner Heimat sind die groben Stoffsäcke das landestypische Verpackungsmaterial, mit dem nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kohle über weite Strecken transportiert wird. Mahama erhält sein Arbeitsmaterial im Tausch gegen neue Jutesäcke von Arbeiterinnen und Arbeitern aus seiner afrikanischen Heimat
„Wunderkammer“. Städtischer Kunstbesitz präsentiert im Schloss Strünkede
Bis 26. Mai 2019
Mit der Eigenbestandsausstellung „Wunderkammer_Städtischer Kunstbesitz präsentiert im Schloss Strünkede“ gibt das Emschertal-Museum einen Überblick über seine Sammeltätigkeit. Es zeigt nach welchen Kriterien ausgewählt, angekauft und gesammelt wurde und gewährt Einblick in die Vielfältigkeit des Herner Kunstbestandes.

Flottmann-Hallen Herne

Kunst & Kohle. David Nash – Holz und Kohle
5. Mai bis 16. September 2018
Mit einer temporär installierten Außenskulptur des walisischen Künstlers David Nash setzen die Flottmann-Hallen ein deutliches Zeichen im Jahr des Abschieds von der Steinkohle.
David Nash, der zu den bekanntesten Bildhauern und Land Art-Künstlern gehört, tritt in seinen Arbeiten stets in den Dialog zwischen Künstler und Natur. Sein bevorzugtes Material ist dabei Holz, aus dem bisweilen auch Vorlagen für Bronze- und Eisengüsse geschaffen werden.

Marl

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Kunst & Kohle. The Battle of Coal
6. Mai bis 16. September 2018
Das Profil des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl umfasst die künstlerischen Medien Skulptur, Video und Klangkunst, die sich auch in der Ausstellung widerspiegeln. Zwei Werke sollen für die Ausstellung neu produziert werden mit besonderer Ausrichtung auf die Situation des Kohlestandorts Marl und das
Ruhrgebiet.

Mülheim an der Ruhr

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Kunst & Kohle. Helga Griffiths. Die Essenz der Kohle
6. Mai bis 16. September 2018
Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr präsentiert im Rahmen von "Kunst & Kohle" die international renommierte Künstlerin Helga Griffiths (*1959 Ehingen/Donau). Mit komplexen multimedialen Installationen schafft die Künstlerin sinnliche "Erlebnis-Räume". Für die Mülheimer Ausstellung entwickelt sie zwei neue Arbeiten, in denen Steinkohle das Ausgangsmaterial für umfangreiche Wandlungsprozesse ist: Über das Verfahren der Destillation wird einerseits die Essenz der Kohle gewonnen und zu einem Parfüm veredelt.
Das Kind in der Kunst. Von Beckmann bis Zille
18. Februar bis 1. Juli 2018
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellten Reformpädagogen wie Ellen Key (1849-1926) das Verständnis von Kindheit, Mutterschaft und Erziehung auf eine neue Grundlage. Ihre Kernbotschaft vom Ende des Machtgefälles zwischen den Generationen und die Vision vom Recht des Kindes auf Anerkennung der eigenen Persönlichkeit standen im Zusammenhang mit einer umfassenden Aufbruchstimmung, die großen Einfluss auf die Kunst und das Geistesleben in Deutschland hatte. Die KünstlerInnen setzten sich in ihren Bildern mit dem kindlichen Bedürfnis nach Intimität und Gemeinschaft, nach Individualität und kreativem Selbstausdruck auseinander und reagierten auf die ungleichen Lebensverhältnisse, die Kindheiten sozial und kulturell prägten.

Oberhausen

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Kunst & Kohle. GLÜCK AUF! Comics und Cartoons von Kumpel Anton über Jamiri bis Walter Moers
2. Mai bis 9. September 2018
Auch wenn das Thema Kohle kein zentrales im Bereich von Comic und Cartoon ist, gibt es doch eine ganze Reihe von interessanten Positionen. In höchst unterschiedlicher Herangehensweise und Umsetzung haben die beteiligten Zeichnerinnen und Zeichner Geschichten um das „schwarze Gold“ gesponnen. Mal stehen Erinnerungen aus dem eigenen Leben oder mal das Sterben der Zechen und Hütten im Mittelpunkt. Mal ist die Kohle Ausgangspunkt für eine lange Erzählung (Graphic Novel), mal für einen Cartoon aus einem Bild. 
FIX & FOXI. Rolf Kauka, der deutsche Walt Disney, und seine Kultfüchse
10. Juni bis 9. September 2018
Im Oktober 1953 startet das deutsche Pendant zu Micky Maus seinen Siegeszug. Schnell erhalten Fix und Foxi ein eigenes Magazin und ein munteres Umfeld mit Lupo, Oma Eusebia, Lupinchen, Onkel Fax oder dem Raben Knox. Rolf Kauka hat ein ganzes Imperium mit eigenen Figuren für den hiesigen Markt erdacht. Wie Disney zeichnet er die Figuren nicht selbst, sondern beschäftigt eine ganze Gruppe von Zeichnern, die unter der Trademark Kauka subsumiert werden.

Recklinghausen

Kunsthalle Recklinghausen

Kunst & Kohle. auf - Gert und Uwe Tobias
6. Mai bis 9. September 2018
Das Künstlerduo Gert & Uwe Tobias erschafft narrative Räume. Seit ihrem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig arbeiten die 1973 im siebenbürgischen Brașov (Kronstadt) geborenen Zwillingsbrüder zusammen – „Eins und eins ist bei uns drei, und drei ist die Arbeit“ – und definieren seither die Collage als ihr Werkprinzip. Ihre komplexen Bildwelten zitieren den Konstruktivismus, die hybriden Phantasmagorien des Surrealismus und die Pop Art, integrieren aber auch alltagskulturelle Fundstücke, Motive der Art Brut oder die Ornamentik der Volkskunst.

Unna

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Kunst & Kohle. DOWN HERE - UP THERE
6. Mai bis 16. September 2018
Im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna präsentieren sich im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ Kunstwerke, die sich über Themenkreise wie Mensch und Mentalität, System und Struktur oder Zukunftsvision und Hoffnung eher assoziativ mit dem Bergbau in Verbindung bringen lassen. Der Bergbau ist eng mit dem Bild des körperlich hart arbeitenden Mannes verbunden – das Museum hat sich entschieden, dieser Idee die individuellen Sichtweisen von drei weiblichen Positionen entgegen zu setzen.

Witten

Märkisches Museum Witten

Kunst & Kohle. Vom Auf- und Abstieg
5. Mai bis 16. September 2018
In der Ausstellung „Vom Auf- und Abstieg“ zeigt das Märkische Museum Witten drei künstlerische Positionen, die sich mit den Anfängen des Kohleabbaus im Ruhrgebiet und den damit verbundenen Hoffnungen und dem resultierenden Wohlstand auseinandersetzen. In der Ausstellung wird eine zeitliche und geografische Brücke vom historischen und gegenwärtigen Ruhrgebiet ins globale Geschehen geschlagen. In vielen ehemaligen Kohleabbaugebieten erfolgte aufgrund des Wegfalls von Arbeit und Wohlstand ein Wandel, der teilweise in Armut und Orientierungslosigkeit mündete.
Informel international – Auszüge aus der Sammlung Haniel
3. Februar bis 16. September 2018
Das Märkische Museum Witten präsentiert erstmalig Teilbereiche der Sammlung des Unternehmens Franz Haniel & Cie GmbH. Im Fokus stehen u.a. Werke der Künstler Julius Bissier, Jean Dubuffet, Georges Mathieu und Emilio Vedova, die eine Brücke zum deutschen Informel und somit zum Wittener Museumsbestand schlagen. Seit 1984 sammelt Haniel Kunst mit dem Schwerpunkt Informel. In den Werken dieser Kunstrichtung, die während der Umbruchsstimmung der späten 1940er Jahre entstand, fand Haniel den Aufschwung des Unternehmens bildlich dargestellt. Diese Parallelität von Kunst und Wirtschaft gab die Inspiration zu der unternehmenseigenen Sammlung. Kunstwerke der Sammlung Haniel werden in der Ausstellung mit den Beständen des Museum konfrontiert und geben einen Überblick über die internationale Entwicklung der informellen Malerei.