Übersicht der Ausstellungen

Städte

Museen

Bochum

Kunstmuseum Bochum

Die Intimität des Sehens. Lichtbilder von Ulrich Erben
bis 6. Oktober 2018
Mit dem Blick eines Malers, der Farbe und Licht in seinen Bildern zu Raum werden lässt, fotografiert Ulrich Erben seit vielen Jahren.
Kunst & Kohle. Andreas Golinski: In den Tiefen der Erinnerung
6. Mai bis 16. September 2018
Andreas Golinskis (1979) multimediale Rauminstallation basiert auf der subjektiven Vorstellung, was sich unter unserem Boden abspielen könnte. Es geht ihm um ein metaphorisches Durchdringen von Oberfläche, um ein Darunterliegendes zu erkennen. Mit Architekturfantasien von Giovanni Battista Piranesis, Walter Pichler und Alexander Brodsky sowie von ihm als Aufsichten gelesenen Werken von Kasimir Malewitsch, Pierre Soulages und Franceso Lo Savio tritt er in einen künstlerischen Dialog und zielt so auf eine Tiefe ergründende Betrachtung.

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Campusmuseum

Positionen. Einblicke in die Sammlung Moderne
ab Januar 2018
Ein Rundgang durch die Moderne-Sammlung der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität auf dem Campus ermöglicht Begegnungen mit Werken der bildenden Kunst Europas und der USA von 1945 bis heute.

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst

Kunst & Kohle. Schwarz
4. Mai bis 14. Oktober 2018 (verlängert!)
Die Ausstellung „SCHWARZ der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, die im Museum unter Tage (MuT) zu sehen sein wird, richtet den Blick auf eine Farbe, die – zum Ende des Steinkohlebergbaus – auf die Schwärze von Kohle anspielt und zugleich weiterführend die Sichtbarkeit von Verborgenem sowie Dunkelheit in der Kunst seit den 1960er-Jahren bis heute thematisiert.
Weltsichten – Landschaft in der Kunst seit dem 15. Jahrhundert
Seit November 2015 als ständige Sammlung im Museum unter Tage

Das Museum unter Tage öffnete im November 2015, seine Türen für die Öffentlichkeit. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde das abschließende Erweiterungsgebäude von Situation Kunst pünktlich zum 50jährigen Jubiläum der Ruhr-Universität Bochum im geplanten Kostenrahmen fertiggestellt. Die unterirdischen Ausstellungsräume bieten auf einer Fläche von über 1.350 m2 ausreichend Platz für die Dauerausstellung Weltsichten – Landschaft in der Kunst seit sechs Jahrhunderten sowie für attraktive Wechselausstellungen.

Bottrop

Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

Kunst & Kohle. Bernd und Hilla Becher - Bergwerke
5. Mai bis 23. September 2018 (verlängert!)
Bernd und Hilla Becher setzen mit ihren fotografischen Arbeiten ein Zeichen
gegen das Vergessen und bewahren so ein Bild, das knapp 250 Jahre das bestimmende
des Ruhrgebiets war: Zechen, Fördertürme, Hochöfen und Gasometer.

Dortmund

Museum Ostwall im Dortmunder U

Kunst & Kohle. SchichtWechsel - Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst
4. Mai bis 12. August 2018
Mit der Ausstellung lenkt das Museum Ostwall die Aufmerksamkeit auf die Laienkunst und betrachtet sie aus heutiger Sicht. Die eigene Sammlungsgeschichte spielt dabei ebenso eine Rolle wie aktuelle künstlerische und kreative Bestrebungen rund um das Thema „Kohle“. Historische Dokumente stehen zeitgenössischen Positionen gegenüber: Wie war es um die Kulturförderung im Bergbau der 1950er/60er Jahre bestellt? Wie hat der Strukturwandel die Kunst- und Kulturlandschaft beeinflusst? Gibt es heute ähnliche Bestrebungen in der Förderung von Kreativität? Und was kommt nach der Kohle?
Fast wie im echten Leben. Neupräsentation der Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U
14. November 2017 bis 31. März 2019
Was hat eine expressionistische Landschaft aus den 1910er Jahren mit der Gegenwart zu tun hat? Die Neupräsentation der MO Sammlung zeigt: Mehr als gedacht.
Sechs verschiedene Themenräume laden die Besucher_innen dazu ein, die eigene Lebensrealität mit der von Künstler_innen aus über 100 Jahren Kunstgeschichte zu konfrontieren.

Duisburg

Lehmbruck Museum, Duisburg

Jochen Gerz. The Walk. Keine Retrospektive
23. September 2018 bis 26. Mai 2019
„The Walk“ ist die erste Museumsausstellung von Jochen Gerz seit 15 Jahren. Ein 100 Meter langer Weg führt die Besucher an der ikonischen Glasfassade des Museums entlang.
Xu Bing. Dragonfly Eyes
10. Juni bis 2. September 2018
In einer Veröffentlichung des Wall Street Journals schätzte ein Sicherheitsexperte, dass in China mehr als 100 Millionen Überwachungskameras installiert sind, die (fast) jede Szene des öffentlichen Lebens aufnehmen. Xu Bing verwendet dieses Bildmaterial und produziert den ersten Film, in dem Aufnahmen der Webkameras an die Stelle einer aufwändigen Filmproduktion treten. In „Dragonfly Eyes“ sehen wir spektakuläre Szenen wie Autounfälle, Straßenkämpfe, Unwetter  und ganz alltägliche Ereignisse aus der Perspektive einer Protagonistin, die ihr Äußeres immer wieder operativ verändern lässt.
Gerhard Losemann. C-Prints
24. Mai bis 5. August 2018
Der Duisburger Künstler Gerhard Losemann feiert im Jahr 2018 seinen 80. Geburtstag. Zu diesem Anlass widmet ihm das Lehmbruck Museum eine Studio-Ausstellung. Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal in diesem Umfang das noch wenig bekannte jüngste Werk des Künstlers, in dem er mit digitalen Bildtechniken arbeitet.
Kunst & Kohle. Reichtum: Schwarz ist Gold
3. Mai bis 7. Oktober 2018
Der wertvolle Rohstoff Kohle ist Ursprung nicht nur des wirtschaftlichen und sozialen, sondern auch des kulturellen Wohlstands einer ganzen Region. Im Ruhrgebiet und auch in Duisburg hat die Kohlegewinnung einen wesentlichen Anteil am heutigen Reichtum der Kunstsammlungen der Museen. Das Lehmbruck Museum setzt mit seiner Ausstellung „Reichtum. Schwarz ist Gold“ die Formel „Kohle bedeutet Reichtum“ in eine visuell erfahrbare Form um.
Wilhelm Lehmbruck und Sally Falk. Ein Künstler und sein Mäzen.
ab 22. März 2018
Begleitausstellung zu den Lehmbruck Lectures Die Ausstellung "Wilhelm Lehmbruck und Sally Falk. Ein Künstler und sein Mäzen" zeigt Exponate aus dem ehemaligen Besitz des Mannheimer Industriellen Salomon Falks, aber auch andere Arbeiten, die während der Kriegsjahre entstanden sind.

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg

Kunst & Kohle. Hommage an Jannis Kounellis
8. Juni bis 28. Oktober 2018
Ayşe Erkmen – Anselm Kiefer – Michael Sailstorfer – Timm Ulrichs – Bernar Venet – Sun Xun Jannis Kounellis, Pionier der Arte Povera-Bewegung, steht im Zentrum der Ausstellung im MKM. Neben Stahl, Stein und Stoff ist Kohle eines der grundlegenden Elemente, aus denen er seine raumgreifenden Installationen geschaffen hat. Kounellis' Inszenierung des "armen" Materials ist reich an Assoziationen und gespeicherter Geschichte.

Museum DKM, Duisburg

Sterben. Tod. Hannes Vogel
20. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
Tom Fecht (*1952) hat ein beeindruckendes OEuvre an Landschaftsfotografien und Portraitaufnahmen zusammengestellt. Er hat Kybernetik, Ingenieurswissenschaften und Kunstgeschichte in Amerika und Berlin studiert.
Kunst & Kohle. Die schwarze Seite
4. Mai bis 16. Sepember 2018
In der Ausstellung „Die schwarze Seite“ im Museum DKM werden künstlerische Positionen versammelt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit der Prägung des Ruhrgebiets als Bergbauregion befassen. Die Werkauswahl verdeutlicht: Die identitätsstiftende Wirkung der Arbeit unter Tage beschränkt sich nicht auf den reinen Broterwerb. Wohn- und Lebensumstände, Glaube und Religion, selbst die Sprache, brachten eigenständige Besonderheiten hervor. Die Arbeit unter Tage und das Leben in den Zechensiedlungen bilden einen gemeinsamen Erfahrungshorizont. Die Künstlerinnen und Künstler machen diese facettenreichen Beziehungen unmittelbar erfahrbar und stellen die andauernde Faszination des Bergbaus für die künstlerische Auseinandersetzung unter Beweis.

Essen

Museum Folkwang, Essen

Unheimlich real. Italienische Malerei der 1920er-Jahre
15. September 2017 bis 7. Januar 2018
Im Laufe der 1920er-Jahre entfaltet sich in Italien eine eigenständige Strömung, die lange mit der Neuen Sachlichkeit gleichgesetzt wurde. Der von Franz Roh geprägte Begriff „Magischer Realismus“ vermittelt die
Widersprüchlichkeiten der Bildwelten. Realistisch gemalte Szenen mit rätselhaftem Inhalt, eigenartiger Lichtstimmung und oft beklemmender Atmosphäre faszinieren und verunsichern den Betrachter.
Roland Topor. Panoptikum
bis 30. September 2018
Roland Topor (1938–1997) war Zeichner, Illustrator, Schriftsteller und Schauspieler. Im Zentrum seines Werks stehen die Absurditäten des Daseins, das Verhältnis der Geschlechter, die Vergeblichkeit des menschlichen Strebens. Die Ausstellung präsentiert neben Zeichnungen und Druckgrafiken auch Kostümentwürfe, Plakate sowie einen Trickfilm und gibt so einen Überblick über einen der vielseitigsten Künstler seiner Generation.
Kunst & Kohle. Hermann Kätelhön - Ideallandschaft: Industriegebiet
6. Mai bis 5. August 2018
Mit der rasanten Steigerung der Kohleförderung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wandelt sich auch das Bild der Landschaft: Zechen und Halden, Bahnlinien und Kanäle werden zu charakteristischen Elementen der Industrieregionen. Hermann Kätelhön (1884–1940), der ab 1918 eine Radierwerkstatt auf der Essener Margarethenhöhe betreibt, registriert diese Veränderungen, verknüpft sie in seinem Werk jedoch mit klassischen Formen der Landschaftsdarstellung.
Luigi Ghirri. Karte und Gebiet
4. Mai bis 22. Juli 2018
Der italienische Fotograf Luigi Ghirri (1943–1992) zählt zu den Pionieren der europäischen Farbfotografie. Die Ausstellung „Karte und Gebiet“ stellt Ghirris konzeptionelle Arbeitsweise erstmals in Deutschland umfassend vor.

Gelsenkirchen

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Gaby Terhuven und Edda Jachens
9. Dezember 2018 bis 27. Januar 2019
Das Spannungsfeld von Malerei auf Glas bzw. unter Wachs loten die beiden zeitgenössischen Künstlerinnen Gaby Terhuven (Düsseldorf) und Edda Jachens (Stuttgart) in ihrer Doppelschau aus.
Lebensläufe „Erinnerungen“
12. Oktober bis 18. November 2018
Die zur Tradition des Kunstvereins Gelsenkirchen gehörenden „Lebensläufe“-Ausstellungen werden nach längerer Pause wieder aufgenommen. Lokale und regionale Künstlerpersönlichkeiten bekommen aus Anlass besonderer Jahrestage, Ehrungen oder runder Geburtstage die Möglichkeit der Ausstellung im Museum.
Rolf Stahr. Kinetische Klanginstallation
23. September bis 18. November 2018
Im Herbst 2018 wird im Kunstraum eine kinetische Klanginstallation aus schwingenden Stahlelementen, schwebenden Drahtfiguren und sphärischen Klängen eingerichtet.
Flussziege. Begleitausstellung zum „Kunst am Baum“-Projekt von Reinhard Osiander
8. Juli bis 9. September 2018
Im kleinen Museumsfoyer findet die Begleitausstellung zum langjährigen Außenprojekt des Kunstvereins Gelsenkirchen e.V. „Kunst am Baum“ statt. Für den 26. Standort in den Berger Anlagen an der Adenauerallee ist der in Bremen lebende Bildhauer Reinhard Osiander eingeladen, der zwei lebensgroße Figuren auf einer zweiteiligen Esche im Skulpturenpark Schloss Berge präsentieren will. Im Kunstmuseum zeigt er neben Projektskizzen zur „Flussziege“-Skulptur einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen.
Open up - Kunst, Technologie, Innovation Teil V
10. Juni bis 2. September 2018
Die 2014 initiierte Ausstellungsreihe „open up“ rückt die Interdisziplinarität von Kunst, Wissenschaft und Technik in den Fokus.
Weiß, weißer, RAL9010 - Weiß als Ausdrucksmittel in der Kunst
29. Mai bis 2. September 2018
Nachdem im letzten Jahr bereits Werke aus der Sammlung gezeigt wurden, in denen die Farbe Schwarz eine zentrale Rolle spielt, widmet das Kunstmuseum Gelsenkirchen nun der „Nicht-Farbe“ Weiß eine eigene Ausstellung im Schaufenster.
Kunst & Kohle. Alicja Kwade mit Dirk Bell, Gregor Hildebrandt und Rinus van de Velde
5. Mai bis 16. September 2018
Alicja Kwade widmet sich in ihrer als Ausstellung arrangierten Gesamtinstallation dem Themenkomplex Kunst und Kohle in einem mehrfachen Sinn: Die doppelte Bedeutung des Wortes Kohle aufnehmend stellt Kwade ihre Arbeiten ins Zentrum einer Diskussion um Mensch und Gesellschaft. Kritisch reflektiert sie dabei die komplexen Zusammenhänge von Kohle als Arbeitskraftfaktor, als Energiequelle, und als Metapher für und Ausdruck von Kapital, Ökonomie und Warenwelt.  Das Phänomen ökonomisch notwendiger Dauertransformation von Rohstoffen und Materialien für die Aufrechterhaltung der immer schneller ablaufenden Produktionsprozesse sowie ihre Verwertung in einem System der Wertermittlung finden hier ihren Ausdruck.

Hagen

Emil Schumacher Museum Hagen

Emil Schumacher - Räder:Werk
13. Mai bis 14. Oktober 2018
Die Ausstellung beleuchtet das Rad als eines der figurativen Hauptelemente im Spätwerk Emil Schumachers. Bereits im Frühwerk am Beginn der 1950er-Jahre entstanden markante Radfigurationen in den Kompositionen.

Osthaus Museum Hagen

Komm nach Hagen, (...) Mach Dein Glück
1. September bis 23. September 2018
„Komm‘ nach Hagen, werde Popstar, mach‘ dein Glück“ war einer der Songs, der schnell die Grenzen der Stadt verließ und bundesweit bekannt wurde. Karriere machten damals Bands und Künstler wie Grobschnitt, Extrabreit und Nena, um nur einige Namen zu nennen, und zeugten von der Kreativität einer Stadt, die sich plötzlich großer Bekanntheit erfreute.
Ute Voss. Unterwegs
14. Juni bis 5. August 2018
"Augen auf! Die Welt ist voller Bilder!" so lautet das Motto der Hohenlimburger Künstlerin Ute Voss. Sie lässt sich gern von den Bildern dieser Welt inspirieren.
Isabella Fürnkäs. Metamorphoses of Control
7. Juli bis 5. August 2018
Mit dem interdisziplinären Ausstellungs- und Performance-Projekt “Metamorphoses of
Control“ von Isabella Fürnkäs zeigt das Junge Museum im Osthaus Museum Hagen
eine Betrachtung über existenzielle Zustände des menschlichen Seins im digitalen
Zeitalter mit epochenübergreifenden Bezügen.
Frauke Dannert. Bosco
7. Juli bis 5. August 2018
Frauke Dannert (* 1979 in Herdecke) lädt den Besucher in der Ausstellung Bosco zu einem assoziativen Spaziergang durch die Räume des Osthaus Museums Hagen ein.
Leon Löwentraut. Das UNESCO-Projekt
9. Juni bis 5. August 2018
Der 1998 geborene Leon Löwentraut ist einer der Jungstars in der Malereiszene Deutschlands. Seine energiegeladenen Bilder im Spannungsfeld von Abstraktion und Figuration begeistern. Farben und Formen sind gestisch wild. Gemalt wird mit Tube und Pinsel, die Sujets sind vielseitig. Leon Löwentraut wurde auserwählt, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Weltgemeinschaft und der Vereinten Nationen künstlerisch zu interpretieren. Er erarbeitet derzeit für die „#Art4Global Goals“ mit Unterstützung der UNESCO, der YOU Stiftung und der Gallerie Geuer & Geuer Art eine Serie von 17 Bildern.

Hamm

Gustav-Lübcke-Museum Hamm

Hier und Jetzt. Aktuelle Kunst in Westfalen
22. Juli bis 28. Oktober 2018
Zum sechsten Mal organisiert das Gustav-Lübcke-Museum die Überblicksausstellung »Hier und Jetzt«, die einen Eindruck von der aktuellen Kunst in Hamm und in der Region Westfalen vermitteln wird. Die Präsentation findet statt vom 22. Juli bis 28. Oktober 2018. Wiederum ist mit der Schau die Verleihung des Kunstpreises der Stadt Hamm 2018 verbunden.
Hann Trier – »Das Wandern«
22. April bis 28. Oktober 2018
Hann Trier (1915-1999) gehört jener Generation an, die nach 1945 ersehnte, der Kunst ihre Freiheit zurückzugeben. Als einer der wichtigsten Repräsentanten der abstrakten Malerei entwickelte er eine persönliche, unverwechselbare und eigenwillige Handschrift, die durch Spontaneität, Rhythmik und Emotionalität gekennzeichnet ist.
Hamm - mit Hölschers Augen und mit dem Fotoobjektiv von Jürgen Post
25. Februar bis 2. September 2018
Das Gustav-Lübcke-Museum zeigt im Studio eine Ausstellung zum Leben und Werk des Künstlers Theo Hölscher (1895–1966). Hölscher lebte von 1923 bis 1944 in Hamm, wo er als Kunsterzieher am Realgymnasium unterrichtete. Während dieser Zeit hat er eine Fülle von Kunstwerken – zumeist im Stil der neuen Sachlichkeit – geschaffen, die Motive aus Hamm und der Umgebung zeigen. Er gilt daher als Porträtist der Industriestadt Hamm in den Zwischenkriegsjahren. Jürgen und Heike Post sind auf Hölschers Spuren gewandert und haben die von Hölscher dargestellten Orte aufgesucht und möglichst aus gleicher, aber heutiger Perspektive fotografisch festgehalten. Es wird deutlich was verloren ist, was sich verändert hat und was auch heute noch zu finden ist. So gelingt ein historisches und zugleich aktuelles Porträt der Stadt Hamm.
Eckart Wendler: Zweigleisig – Informell – Konstruktiv
27. Mai bis 26. August 2018
Eckart Wendler feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Das Gustav-Lübcke-Museum nimmt dies zum Anlass, den viele Jahre in Hamm lebenden Künstler und Kunstpädagogen mit einer Ausstellung in den Räumen der Artothek zu würdigen.

Herne

Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie

Kunst & Kohle. Ibrahim Mahama. Coal Market
5. Mai bis 16. September 2018
Der ghanaische Künstler Ibrahim Mahama verwandelt das Schloss Strünkede in ein monumentales Kunstwerk. Dafür verhüllt der documenta 14-Teilnehmer Großteile des Daches und der Schlossfassade mit Jutesäcken. In seiner Heimat sind die groben Stoffsäcke das landestypische Verpackungsmaterial, mit dem nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kohle über weite Strecken transportiert wird. Mahama erhält sein Arbeitsmaterial im Tausch gegen neue Jutesäcke von Arbeiterinnen und Arbeitern aus seiner afrikanischen Heimat
Wunderkammer - Städtischer Kunstbesitz im Schloss Strünkede
12. Mai 2017 bis 26. Mai 2019
Das Emschertal-Museum zeigt regelmäßig zeitgenössische, regional und überregional bekannte KünstlerInnen und beheimatet eine umfangreiche Kunstsammlung mit Zeichnungen, Arbeiten auf Papier, Werken der Klassischen Moderne und regionaler Künstlergruppierungen.

Flottmann-Hallen Herne

Kunst & Kohle. David Nash – Holz und Kohle
5. Mai bis 16. September 2018
Mit einer temporär installierten Außenskulptur des walisischen Künstlers David Nash setzen die Flottmann-Hallen ein deutliches Zeichen im Jahr des Abschieds von der Steinkohle.
David Nash, der zu den bekanntesten Bildhauern und Land Art-Künstlern gehört, tritt in seinen Arbeiten stets in den Dialog zwischen Künstler und Natur. Sein bevorzugtes Material ist dabei Holz, aus dem bisweilen auch Vorlagen für Bronze- und Eisengüsse geschaffen werden.

Marl

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Marler Medienkunst-Preise 2018
14. Oktober 2018 bis 3. Februar 2019
Die Ausstellung zeigt mit etwa 25 Werken die ausgewählten Teilnehmer der Wettbewerbe Videokunstpreis und EUROPEAN SOUNDART AWARD.
Kunst & Kohle. The Battle of Coal
6. Mai bis 16. September 2018
Das Profil des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl umfasst die künstlerischen Medien Skulptur, Video und Klangkunst, die sich auch in der Ausstellung widerspiegeln. Zwei Werke sollen für die Ausstellung neu produziert werden mit besonderer Ausrichtung auf die Situation des Kohlestandorts Marl und das
Ruhrgebiet.

Mülheim an der Ruhr

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Kunst & Kohle. Helga Griffiths. Die Essenz der Kohle
6. Mai bis 16. September 2018
Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr präsentiert im Rahmen von "Kunst & Kohle" die international renommierte Künstlerin Helga Griffiths (*1959 Ehingen/Donau). Mit komplexen multimedialen Installationen schafft die Künstlerin sinnliche "Erlebnis-Räume". Für die Mülheimer Ausstellung entwickelt sie zwei neue Arbeiten, in denen Steinkohle das Ausgangsmaterial für umfangreiche Wandlungsprozesse ist: Über das Verfahren der Destillation wird einerseits die Essenz der Kohle gewonnen und zu einem Parfüm veredelt.

Oberhausen

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

DIE GESTE. Kunst zwischen Jubel, Dank und Nachdenklichkeit
23. September 2018 bis 13. Januar 2019
Die LUDWIGGALERIE wird 20 und feiert diese runde Zahl mit einer großen Themenausstellung. Die namensgebenden Sammler der LUDWIGGALERIE, das Aachener Ehepaar Peter und Irene Ludwig, haben in ihrer umfassenden Kunstkollektion Werke von der Antike bis heute, von präkolumbianischer Kunst bis zum europäischen Mittelalter, von Kuba bis Bukarest, von Picasso bis zur russischen Avantgarde zusammengetragen. Seit der Neueröffnung der ehemals Städtischen Galerie als Ausstellungshaus unter dem Qualitätssiegel LUDWIGGALERIE sind immer wieder große Ausstellungen aus den Beständen gezeigt worden.
STOFFWECHSEL. Die RUHRCHEMIE in der Fotografie
16. September 2018 bis 24. Februar 2019
1928 wurde die Ruhrchemie AG in Oberhausen-Holten gegründet und seither von zahlreichen Fotografen unterschiedlicher Professionen dokumentarisch und künstlerisch abgelichtet. Innen- und Außenansichten des Werkes gehören ebenso zu den Bildinhalten wie die dort arbeitenden Menschen und die entstehenden Produkte. Neben prominenten Fotografen wie Albert Renger-Patzsch und Robert Häusser
sind auch unbekannte Akteure mit ihren Fotografien in der Ausstellung vertreten.
FIX & FOXI. Rolf Kauka, der deutsche Walt Disney, und seine Kultfüchse
10. Juni bis 9. September 2018
Im Oktober 1953 startet das deutsche Pendant zu Micky Maus seinen Siegeszug. Schnell erhalten Fix und Foxi ein eigenes Magazin und ein munteres Umfeld mit Lupo, Oma Eusebia, Lupinchen, Onkel Fax oder dem Raben Knox. Rolf Kauka hat ein ganzes Imperium mit eigenen Figuren für den hiesigen Markt erdacht. Wie Disney zeichnet er die Figuren nicht selbst, sondern beschäftigt eine ganze Gruppe von Zeichnern, die unter der Trademark Kauka subsumiert werden.
Kunst & Kohle. GLÜCK AUF! Comics und Cartoons von Kumpel Anton über Jamiri bis Walter Moers
2. Mai bis 9. September 2018
Auch wenn das Thema Kohle kein zentrales im Bereich von Comic und Cartoon ist, gibt es doch eine ganze Reihe von interessanten Positionen. In höchst unterschiedlicher Herangehensweise und Umsetzung haben die beteiligten Zeichnerinnen und Zeichner Geschichten um das „schwarze Gold“ gesponnen. Mal stehen Erinnerungen aus dem eigenen Leben oder mal das Sterben der Zechen und Hütten im Mittelpunkt. Mal ist die Kohle Ausgangspunkt für eine lange Erzählung (Graphic Novel), mal für einen Cartoon aus einem Bild. 

Recklinghausen

Kunsthalle Recklinghausen

Gregor Hildebrandt
7. Oktober bis 18. November 2018
Gregor Hildebrandts Bilder, Objekte und Installationen verarbeiten analoge Datenträger wie Schallplatten, Kassetten oder Tonbänder zu minimalistischen Werken, raumhohen Stelen oder bildhaften Tableaus. Dabei entstehen höchst sinnliche Arbeiten mit einem starken haptischen Charakter, die durch ihre musikalische Vorgeschichte eine unsichtbare Dimension beinhalten und denen ein weitreichendes Reflektieren über Zeit, Material, Geste und Form innewohnt.
Kunst & Kohle. auf - Gert und Uwe Tobias
6. Mai bis 16. September 2018 (verlängert!)
Das Künstlerduo Gert & Uwe Tobias erschafft narrative Räume. Seit ihrem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig arbeiten die 1973 im siebenbürgischen Brașov (Kronstadt) geborenen Zwillingsbrüder zusammen – „Eins und eins ist bei uns drei, und drei ist die Arbeit“ – und definieren seither die Collage als ihr Werkprinzip. Ihre komplexen Bildwelten zitieren den Konstruktivismus, die hybriden Phantasmagorien des Surrealismus und die Pop Art, integrieren aber auch alltagskulturelle Fundstücke, Motive der Art Brut oder die Ornamentik der Volkskunst.

Unna

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Bernardi Roig. The Burden of Light
17. November 2018 bis 28. April 2019
Die Retrospektive des mallorquinischen Künstlers Bernardi Roig (*1965) zeigt die Menschen, ihre Körper und ihren Ausdruck, gekennzeichnet von der Bürde des Lichtes.
Kunst & Kohle. DOWN HERE - UP THERE
6. Mai bis 16. September 2018
Im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna präsentieren sich im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ Kunstwerke, die sich über Themenkreise wie Mensch und Mentalität, System und Struktur oder Zukunftsvision und Hoffnung eher assoziativ mit dem Bergbau in Verbindung bringen lassen. Der Bergbau ist eng mit dem Bild des körperlich hart arbeitenden Mannes verbunden – das Museum hat sich entschieden, dieser Idee die individuellen Sichtweisen von drei weiblichen Positionen entgegen zu setzen.

Witten

Märkisches Museum Witten

Stefan Winter. Gedicht einer Zelle
13. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019
Mit fantastischen Klangwelten und lebenden Gemälden, die in der Klang- und Filminstallation aufgeführt werden, dringt Stefan Winter tief in die Welt der jüdisch-christlich-islamischen Kultur ein. Die Installation arbeitet mit der Erzählkraft von Geräuschen, musikalischen Versatzstücken aus fünf Jahrhunderten und irreal inszenierten Bildern.
Kunst & Kohle. Vom Auf- und Abstieg
5. Mai bis 16. September 2018
In der Ausstellung „Vom Auf- und Abstieg“ zeigt das Märkische Museum Witten drei künstlerische Positionen, die sich mit den Anfängen des Kohleabbaus im Ruhrgebiet und den damit verbundenen Hoffnungen und dem resultierenden Wohlstand auseinandersetzen. In der Ausstellung wird eine zeitliche und geografische Brücke vom historischen und gegenwärtigen Ruhrgebiet ins globale Geschehen geschlagen. In vielen ehemaligen Kohleabbaugebieten erfolgte aufgrund des Wegfalls von Arbeit und Wohlstand ein Wandel, der teilweise in Armut und Orientierungslosigkeit mündete.
Informel international – Auszüge aus der Sammlung Haniel
3. Februar bis 16. September 2018
Das Märkische Museum Witten präsentiert erstmalig Teilbereiche der Sammlung des Unternehmens Franz Haniel & Cie GmbH. Im Fokus stehen u.a. Werke der Künstler Julius Bissier, Jean Dubuffet, Georges Mathieu und Emilio Vedova, die eine Brücke zum deutschen Informel und somit zum Wittener Museumsbestand schlagen. Seit 1984 sammelt Haniel Kunst mit dem Schwerpunkt Informel. In den Werken dieser Kunstrichtung, die während der Umbruchsstimmung der späten 1940er Jahre entstand, fand Haniel den Aufschwung des Unternehmens bildlich dargestellt. Diese Parallelität von Kunst und Wirtschaft gab die Inspiration zu der unternehmenseigenen Sammlung. Kunstwerke der Sammlung Haniel werden in der Ausstellung mit den Beständen des Museum konfrontiert und geben einen Überblick über die internationale Entwicklung der informellen Malerei.