PUBLIC ART RUHR - NEUENTHÜLLUNGEN

Eine eindrucksvolle Bandbreite von Kunstwerken im öffentlichen Raum befindet sich im Umfeld der Museen. Mutige künstlerische Setzungen, die die Kunstlandschaft der Metropole Ruhr auf besondere Weise prägen. Ausgewählte Kunstwerke, die in Vergessenheit geraten sind und auf Initiative der RuhrKunstMuseen gereinigt und saniert werden, werden im Rahmen von NEUENTHÜLLUNGEN und Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern, den Bürgerinnen und Bürgern des Ruhrgebiets wieder eingeweiht:

21. Juni 2016, 12 uhr
maria nordman
Insel Werden 1984 – heute
Essen

Auf der Brehminsel in Essen-Werden, einige 100 Meter vom Baldeneysee entfernt, schuf die deutschstämmige und in den USA lebende Künstlerin Maria Nordman ein Werk bestehend aus zwei auf einer Nord-Süd-Achse angeordneten Torbögen: der eine aus grob bearbeitetem Basalt-Lava-Gestein, der andere fein gearbeitet aus hellem Sandstein.

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Prof. Dr. Wolfgang Heit, Vorsitzender des Vorstands der Brost-Stiftung

 Prof. Dr. Wolfgang Heit, Vorsitzender des Vorstands der Brost-Stiftung

Künstlerin Maria Nordman und Prof. Walter Smerling, Sprecher der Projektgruppe "Kunst im öffentlichen Raum" der RuhrKunstMuseen

 Künstlerin Maria Nordman und Prof. Walter Smerling, Sprecher der Projektgruppe "Kunst im öffentlichen Raum" der RuhrKunstMuseen

Künstlerin Maria Nordman und Schüler des Gymnasiums Essen-Werden

 Künstlerin Maria Nordman und Schüler des Gymnasiums Essen-Werden

27. Oktober 2015, 18 Uhr
Heinz-Günter Prager
Herner Ronden
Herne

Alle Kunstwerke von Heinz-Günter Prager sind Skulpturen, mit denen der Künstler grundsätzlich
über den Raum nachdenkt: Die Linien, der Körper, die Gewichte, die Verortung sind das Thema seiner
Arbeiten. Die „Herner Ronden“ bestehen aus sechs unterschiedlich großen Scheibenskulpturen,
welche so auf der Fußgängerfläche verteilt stehen und liegen, dass sie einen länglichen Raum besetzen,
ihn definieren, aber nicht vollständig abdecken. Gleichzeitig sind die Formen so aufgestellt,
dass sie mit der Reihung der älteren Bäume korrespondieren.

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19. Januar 2015, 18 Uhr
Günter Dohr
Consol Gelb
Gelsenkirchen

Am oberen Ende des etwa 53 Meter hohen, im Zentrum des heutigen Consolparks stehenden Fördergerüsts, das über dem ehemaligen Schacht 9 der stillgelegten Zeche Consolidation aufragt, scheinen mehrere waagerechte gelbe Streifen den nächtlichen Himmel zu erhellen. Zusätzlich hat der Lichtkünstler Günter Dohr unterhalb dieser Beleuchtungsmittel eine weitere waagerechte Reihe roter Leuchtstoffröhren platzieren lassen. Bei Einbruch der Dämmerung verwandelt sich das Fördergerüst allabendlich in eine Lichtlandmarke.

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25. Juni 2014, 13 Uhr
Per Kirkeby
Backsteinskulptur für Recklinghausen
Recklinghausen

In Recklinghausen befindet sich eine 26 Meter lange und 6 Meter hohe Skulptur des dänischen Künstlers Per Kirkeby. Sie hat zugleich den Charakter eines Monuments und erinnert mit ihrem Standort am Herzogswall an das historische Lohtor und die einstige Stadtmauer. Wie ein Wandelgang überspannt die Skulptur mit sechs großen und sieben kleinen Toren aus Ziegelstein eine Straßenseite am Rande der Innenstadt. Durch ihre weiten Bögen ermöglicht sie den Durchblick auf das dahinter liegende Denkmal der Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Die Arbeit sprengt den traditionellen Skulpturenbegriff, denn sie ist beides: begehbare Skulptur und skulpturale Architektur, die zum Sehen und Denken von Raum anregt.

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5. Februar 2014, 17 Uhr
Johannes Brus
Nashorn-Tempel
Essen

Die Skulptur verbindet zeichenhaft zwei weit auseinander liegende Zeiträume, das Industriezeitalter und die Prähistorie und wurde 1988 installiert. Das Kunstwerk besteht aus einer Betonplattform, an deren Ecken vier Kukillen stehen – säulenhafte Gussformen, die zum Gießen von Stahlblöcken verwendet wurden. In der Mitte befindet sich ein lebensgroßes modelliertes und anschließend in Beton gegossenes Nashorn.

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11. Oktober 2013, 19 Uhr
Richard Serra
Terminal
Bochum

Vier trapezförmige rostige Stahlplatten scheinen wie lose aneinandergelehnt und deuten durch ihre teilweise geneigte Aufstellung einen unsicheren Stand an.

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20. September 2013, 17 Uhr
Raimund Kummer
Schwelle
Essen

1987 wurde auf dem renaturierten Areal einer ehemaligen Abraumhalde die Großplastik Schwelle von Raimund Kummer errichtet. Heute erinnert an dieser Stelle kaum noch etwas an die industrielle Hochzeit des Ruhrgebiets.

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14. Juli 2013, 11 Uhr
Wolf Vostell
La Tortuga
Marl

La Tortuga lautet der Titel einer großen Raumplastik vor dem Theater in Marl. So schwungvoll der Name klingt, so paradox mutet der Zustand des Objekts an. Mitten aus voller Fahrt scheint hier eine alte Dampflokomotive mit Tender zum Halten gezwungen worden zu sein.

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20. JUNI 2013, 19 UHR
ISA GENZKEN UND GERHARD RICHTER
OHNE TITEL, WANDMALEREI
DUISBURG

Isa Genzken und Gerhard Richter haben gemeinsam das Design für die Duisburger U-Bahnhaltestelle König-Heinrich-Platz entworfen. Fährt man die Rolltreppe hinunter, erschließt sich eine Eingangshalle mit allen zu erwartenden Requisiten: Infotafeln, Fahrkartenautomaten, Entwertungsstationen, Werbung.

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