Public Art Ruhr

Die Metropole Ruhr und die Kunst im öffentlichen Raum 

 

Im Umfeld der RuhrKunstMuseen befindet sich eine eindrucksvolle Bandbreite von mutigen künstlerischen Setzungen im öffentlichen Raum. Internationale Künstler wie Richard Serra oder Gerhard Richter prägen die Kunstlandschaft der Region mit. Der Kunst im öffentlichen Raum, die für jeden frei zugänglich ist, widmen sich die RuhrKunstMuseen in ihrer gemeinsamen Arbeit. Ziel der Initiative „Public Art Ruhr“ ist es, wesentliche bestehende Kunstwerke erneut ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, der Bewohner und Besucher der Metropole Ruhr, zu rücken. „Public Art Ruhr“ zeigt die Kunstwerke, die in den letzten 60 Jahren installiert wurden, die sich auf den Straßen und Plätzen der Region befinden und für jeden frei zugänglich sind. Dabei geht es nicht darum, die allseits bekannten Highlights aufzulisten, sondern damit zu beginnen, ein Gesamtbild der öffentlich zugänglichen Kunstwerke im Ruhrgebiet zu erarbeiten und dieses gemeinsam mit Ruhr Tourismus auch über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu machen.

So veröffentlichten die RuhrKunstMuseen  – ermöglicht durch die Brost-Stiftung – den Bildband PUBLIC ART RUHR. 100 Abbildungen und 100 Texte zeigen und beschreiben 100 Kunstwerke, ausgewählt von der eigens dafür ins Leben gerufenen Projektgruppe der RuhrKunstMuseen und ihren Direktorinnen und Direktoren. Anhand des Buches wird deutlich, wie die Künstler auf die verschiedenen Situationen in den jeweiligen Städten oder Landschaften eingegangen sind, welche Antworten sie geben, auf das, was die Menschen umgibt. Das Gesicht der Region wird wesentlich geprägt von der Kunst im öffentlichen Raum, die anregt, provoziert, Fragen aufwirft, Menschen zusammenbringt, die sonst vielleicht nicht zusammen gekommen wären, und Dialog stiftet – allesamt Voraussetzungen für eine lebendige, sich entwickelnde Kulturlandschaft. Zu den Werken

2013 folgte der zweite wesentliche Schritt:
Manche Kunstwerke sind verschandelt, beschmiert, zugewachsen. In einer einmaligen Aktion reinigen und sanieren die RuhrKunstMuseen fünf ausgwählte Werke und präsentieren diese im Rahmen der Veranstaltungsreihe NEUENTHÜLLUNGEN der Öffentlichkeit. Dabei fiel die Wahl der Direktoren der Projektgruppe „Kunst im öffentlichen Raum“ der RuhrKunstMuseen auf die Wandmalerei „ohne Titel“ von Isa Genzken und Gerhard Richter im U-Bahnhof König-Heinrich-Platz, Duisburg sowie auf die Arbeiten, „La Tortuga“ von Wolf Vostell in Marl, „Schwelle“ von Raimund Kummer in Essen, „Terminal“ von Richard Serra in Bochum sowie „Nashorn-Tempel“ von Johannes Brus in Essen. Ermöglicht wird dieses Projekt durch die enge Kooperation mit der Brost-Stiftung. Zu den NEUENTHÜLLUNGEN