Museum Ostwall im Dortmunder U

Dortmunder U, Foto: Frank Vinken

 Dortmunder U, Foto: Frank Vinken

Innenansicht, rechts: Jochen Gerz, Das Geschenk, 2000, © VG Bild-Kunst, Foto: Frank Vinken

 Innenansicht, rechts: Jochen Gerz, Das Geschenk, 2000, © VG Bild-Kunst, Foto: Frank Vinken

Wolf Vostell, TEK – Thermoelektronischer Kaugummi, 1970, © VG Bild-Kunst, Foto: Frank Vinken

 Wolf Vostell, TEK – Thermoelektronischer Kaugummi, 1970, © VG Bild-Kunst, Foto: Frank Vinken

Bis 1994 wurde im Dortmunder U Bier hergestellt, seit 2010 werden hier Kunst, Forschung, kulturelle Bildung und Kreativität miteinander verbunden. Das erste Hochhaus Dortmunds, 1927 fertiggestellt, wurde durch das Büro Gerber Architekten umgestaltet. Im Erdgeschoss befindet sich nun ein Kino- und Veranstaltungssaal, darüber sind Einrichtungen der TU und FH Dortmund untergebracht sowie Werkstätten, Medien- und Veranstaltungsräume der Kulturellen Bildung und Ausstellungsräume des Hartware MedienKunstVereins.

In der vierten und fünften Etage zeigt das Museum Ostwall (MO) seine Sammlung, wobei ein grundlegendes Prinzip im jährlichen Wechsel der Präsentation liegt. Die sechste Etage bietet Raum für Wechselausstellungen. 1949 war das »Museum am Ostwall« als eines der ersten deutschen Nachkriegsmuseen für die Kunst des 20. Jahrhunderts eröffnet worden. Im Rahmen des Umzugs und des Kulturhauptstadtjahrs RUHR.2010 griff das MO wegweisende Gedanken des Kunsthistorikers und Museumsmanns Alexander Dorner auf. Der »neue Typ des Kunstinstituts« würde weniger einem konservativen Museum, »eher einem Kraftwerk gleichen«, so Dorner. Entsprechend steht seit der Neupräsentation die Sammlung des MO unter dem Titel »Das Museum als Kraftwerk«. 

Sammlung

Auf der Ebene vier der Institution beginnt der Parcours mit Fluxus und Happening und führt zeitlich zurück zu den Werken des Expressionismus. Auf der Ebene fünf setzt der Rundgang noch einmal bei Fluxus an und leitet durch Räume mit Arbeiten von Wolf Vostell, Joseph Beuys, Dieter Roth hin zu Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler wie Anna und Bernhard Blume, Adrian Paci, Tobias Zielony, Mark Dion und anderen. Zu den Neuerungen der Sammlungspräsentation gehört das Interaktive Bildarchiv. Im Lautsprecher, einem Erkerraum mit Blick auf die Stadt, können Klangkunst und Soundarbeiten des Museum Ostwall gehört werden.

Weitere Werke aus der Sammlung finden Sie unter museumsplattform nrw.

Joseph Beuys, Chaotische Energie, 1968, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Jürgen Spiler

 Joseph Beuys, Chaotische Energie, 1968, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Jürgen Spiler

Dieter Roth, Stempelkasten, 1967/1973, Foto: Jürgen Spiler

 Dieter Roth, Stempelkasten, 1967/1973, Foto: Jürgen Spiler

Otto Piene, Power-Flower, 1967, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Jürgen Spiler

 Otto Piene, Power-Flower, 1967, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Jürgen Spiler

Ausstellungen

Besucherinformationen

Kontakt

Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund
T +49 (0)231.50 24 723
www.museumostwall.dortmund.de

Öffnungszeiten

Di, Mi 11 – 18 Uhr
Do, Fr 11 – 20 Uhr
Sa, So, Feiertage 11 – 18 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise

5 €, ermäßigt 2,50 €
Unter 21 Jahren: Eintritt frei
Tages-Kombi-Ticket
(Preisnachlass bei Besuch mehrerer Ausstellungen
im Dortmunder U, Tageskarte für alle städtischen Museen, gültig für Dauerausstellungen)
7 €, ermäßigt 3,50 €

Führungen

Bildung und Kommunikation
Information und Anmeldung unter
T +49 (0)231.50 25 236 oder 50 27 791
E mo.bildung@stadtdo.de

Service

Audioguide zur Dauerausstellung kostenlos,
auch für Sehbehinderte und Gehörlose.
Dieses Museum ist barrierefrei.

Essen und Trinken

VIEW im Dortmunder U

Ergänzende Tipps und Sehenswürdigkeiten für Ihren Aufenthalt in Dortmund finden Sie auch unter
www.ruhr-tourismus.de/dortmund

 

Karte

Parken

Entlang des DAK-Parkplatz-Zaunes an der Rheinischen Straße befinden sich ausgewiesene Behindertenparkplätze.

Anbindung ÖPNV

U-Bahn-Haltestelle »Westentor«
ab Dortmund Hbf. Fußweg ca. 10 Minuten
oder mit Bus-Linie 452 (Richtung Spähenfelde)