Kunstmuseum Gelsenkirchen

Kunstmuseum Gelsenkirchen, Foto: Frank Vinken

 Kunstmuseum Gelsenkirchen, Foto: Frank Vinken

Foto: Frank Vinken

 Foto: Frank Vinken

Foto: Frank Vinken

 Foto: Frank Vinken

Das Städtische Museum, 2008 in Kunstmuseum Gelsenkirchen umbenannt, wurde in den 1950er-Jahren gegründet. Der Bau des Musiktheaters im Revier (MiR), an dem Künstler wie Yves Klein und Jean Tinguely beteiligt waren, beflügelte das Engagement für die Kunst in Gelsenkirchen. In der Folge des kulturellen Höhenflugs kam es zu Ankäufen, Schenkungen und Dauerleihgaben zahlreicher Werke für die Stadt.

Zunächst fanden die künstlerischen, naturkundlichen und kulturgeschichtlichen Schätze ihre Heimat in einer umgebauten Villa an der Horster Straße. Der 1984 eröffnete Neubau des Architekten Albrecht E. Wittig wurde über eine gläserne Brücke mit Lichtinstallation mit dem Altbau verbunden. Im Zuge der Vergrößerung und Modifizierung des Sammlungsbestands seit den 1990er-Jahren gibt es an der Horster Straße nun allein bildende Kunst zu sehen.

Sammlung

Kinetik
Schon in der Entstehungsphase des Hauses wurden erste kinetische Objekte gesammelt, die den Grundstein für eine der umfassendsten Sammlungen kinetischer Kunst in Deutschland gelegt haben. 80 Objekte dieses Genres sind dauerhaft ausgestellt, darunter Objekte der frühen Op-Art, raumteilende filigranästhetische Mobiles und Werke aus dem Feld der Licht- und Klangkinetik.

Anton Stankowski
Die zweite Dauerausstellung würdigt den großen Gestalter und Grafiker Anton Stankowski, dessen Arbeiten – Entwürfe, Fotografien, Grafiken und Gemälde – sich zu einem bedeutenden Teil im Besitz des Kunstmuseums befinden.

Eine Kollektion von Gemälden und Skulpturen vom 19. bis ins jetzige Jahrhundert – mit Werken von Max Liebermann und René Magritte bis zu Gerhard Richter – bildet die dritte Abteilung. Die vierte Säule der Museumsarbeit sind umfassende Ausstellungen internationaler zeitgenössischer (vor allem kinetischer und konstruktivistischer) Kunst in der Alten Villa, die im Wechsel mit dem Kunstverein Gelsenkirchen bespielt wird.

Weitere Werke aus der Sammlung finden Sie unter museumsplattform nrw.

René Magritte, Le grand siècle, 1954, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Martin Schmüdderich

 René Magritte, Le grand siècle, 1954, © VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Martin Schmüdderich

Anton Stankowski, Lichtzone, 1977, © Stankowski-Stiftung, Foto: Martin Schmüdderich

 Anton Stankowski, Lichtzone, 1977, © Stankowski-Stiftung, Foto: Martin Schmüdderich

Ausstellungen

Bruchstücke eines Traums. Arbeiten des „jungen westen“ auf Papier

Besucherinformationen

Kontakt

Horster Straße 5 – 7
45897 Gelsenkirchen
T +49 (0)209.16 94 361
E kunstmuseum(at)gelsenkirchen.de
www.kunstmuseum-gelsenkirchen.de

Öffnungszeiten

Di bis So 11 – 18 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise

Eintritt frei

Führungen

Öffentliche Führung (Sammlung)
14-tägig sonntags 15 Uhr
Gruppenführung
Information und Anmeldung unter
T +49 (0)209.16 94 130

Service

Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

Essen und Trinken

VITALI - Restaurant imHaus Rohmann"

Ergänzende Tipps und Sehenswürdigkeiten für Ihren Aufenthalt in Gelsenkirchen finden Sie auch unter
www.ruhr-tourismus.de/gelsenkirchen

Karte

Parken

Parkplatz hinter dem Museum (Breddestraße).

Anbindung ÖPNV

Haltestelle »Buer Rathaus« / »Kunstmuseum«
ab Gelsenkirchen Hbf. mit Straßenbahn-Linie 301
(Richtung Horst Essener Straße) oder mit Straßenbahn-
Linie 302 (Richtung Buer Rathaus)