Ein starkes Netzwerk für die Kulturmetropole Ruhr

Die Direktorinnen und Direktoren der RuhrKunstMuseen gemeinsam mit Staatsminister Bernd Neumann, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin sowie Katja Aßmann, Künstlerische Leitung Urbane Künste Ruhr, Lukas Crepaz, Geschäftsführer Kultur Ruhr GmbH und Axel Biermann, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH

 Die Direktorinnen und Direktoren der RuhrKunstMuseen gemeinsam mit Staatsminister Bernd Neumann, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin sowie Katja Aßmann, Künstlerische Leitung Urbane Künste Ruhr, Lukas Crepaz, Geschäftsführer Kultur Ruhr GmbH und Axel Biermann, Geschäftsführer Ruhr Tourismus GmbH

Art Cologne 2013

 Art Cologne 2013

Verleihung der „Trendmarke des Jahres" an Ruhr Tourismus und die RuhrKunstMuseen auf der Kulturmarken-Gala 2013 in Berlin, Foto: Peter Volmer

 Verleihung der „Trendmarke des Jahres" an Ruhr Tourismus und die RuhrKunstMuseen auf der Kulturmarken-Gala 2013 in Berlin, Foto: Peter Volmer

„RuhrKunstSammler" auf der Art Cologne

 „RuhrKunstSammler" auf der Art Cologne

Präsentation des Magazins "Monopol Ruhr" in Bochum

 Präsentation des Magazins "Monopol Ruhr" in Bochum

NEUENTHÜLLUNG der von Isa Genzken und Gerhard Richter gestalteten U-Bahn-Haltestelle in Duisburg

 NEUENTHÜLLUNG der von Isa Genzken und Gerhard Richter gestalteten U-Bahn-Haltestelle in Duisburg

Messestand der RuhrKunstMuseen auf der Art Cologne 2013

 Messestand der RuhrKunstMuseen auf der Art Cologne 2013

Kulturstaatsminister Bernd Neumann beim Neujahrsempfang der RuhrKunstMuseen in Berlin

 Kulturstaatsminister Bernd Neumann beim Neujahrsempfang der RuhrKunstMuseen in Berlin

Podiumsdiskussion auf dem Neujahrsempfang der RurKunstMuseen in Berlin

 Podiumsdiskussion auf dem Neujahrsempfang der RurKunstMuseen in Berlin

Neue Sprecher der RuhrKunstMuseen: Prof. Ferdinand Ullrich und Dr. Beate Reese

 Neue Sprecher der RuhrKunstMuseen: Prof. Ferdinand Ullrich und Dr. Beate Reese


„DIE 20 RUHR KUNST MUSEEN HABEN DIE ÖFFENTLICHE AUFMERKSAMKEIT,  DIE DEM RUHRGEBIET IM KULTURHAUPTSTADTJAHR 2010 ENTGEGENGEBRACHT WURDE, PRODUKTIV GENUTZT UND SICH ZUSAMMENGESCHLOSSEN. SIE GEHEN DAMIT EINEN ZUKUNFTSWEISENDEN WEG UND LEISTEN EINEN BEITRAG, DIE EINDRUCKSVOLLE KULTURELLE VIELFALT DES RUHRGEBIETS ZU ERHALTEN."

Kulturstaatsminister Bernd Neumann anlässlich des Neujahrsempfangs 2013 der RuhrKunstMuseen in Berlin


Das Netzwerk der RuhrKunstMuseen, bestehend aus den zwanzig Kunstmuseen der Kulturmetropole Ruhr, hat sich anlässlich der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 zusammengeschlossen. Die RuhrKunstMuseen stehen für eine einzigartige Museumslandschaft mit nationaler und internationaler Ausstrahlung und der weltweit größten Dichte moderner Kunst. Der Schwerpunkt liegt auf der Kunst vom 19. Jahrhundert über die Moderne bis zur Gegenwart. Über fünfzehn Städte hinweg erstreckt sich ein zusammenhängendes Netz von hochkarätigen Sammlungen, untergebracht in Industriebauten, Schlössern, herausragenden Architekturen der Nachkriegsjahrzehnte und spektakulären Neubauten.

Organisationsstruktur und Arbeitsschwerpunkte
Nach einer professionellen Evaluation entwickelten die Direktorinnen und Direktoren der RuhrKunstMuseen eine Organisations- und Arbeitsstruktur, die in der gegenwärtigen Kulturdiskussion als richtungsweisend gelten kann. Die RuhrKunstMuseen sind basisdemokratisch in Form eines Plenums strukturiert und werden nach außen durch periodisch gewählte Sprecherinnen und Sprecher vertreten. Die erste Amtszeit im Wechsel als Sprecher und dann jeweils als Vertreter übernahmen Prof. Dr. Kurt Wettengl vom Museum Ostwall im Dortmunder U und Dr. Hartwig Fischer vom Museum Folkwang in Essen. Sie haben die erste Phase der Netzwerkbildung und dessen Arbeit in vielfältiger Weise mitinitiiert, kommuniziert und stabilisiert. Im April 2012 wurden Dr. Hans Günter Golinski vom Kunstmuseum Bochum und Dr. Christine Vogt von der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen zu den Sprechern der RuhrKunstMuseen gewählt. Seit März 2015 sind Prof. Ferdinand Ullrich, Direktor der Kunsthalle Recklinghausen und Dr. Beate Reese, Direktorin des Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr Sprecher der RuhrKunstMuseen.

Inhaltlich widmen sich die RuhrKunstMuseen den Bereichen Bildung und Vermittlung, Projekte und Veranstaltungen, Sammlung, Kunst im öffentlichen Raum sowie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Diese zentralen Aufgabenfelder werden in fünf Arbeitsgruppen bearbeitet. In diesem Zusammenhang haben sich alle Direktorinnen und Direktoren der RuhrKunstMuseen dazu selbst verpflichtet, sich mindestens einer Arbeitsgruppe anzuschließen.

Das Netzwerk im Kulturhauptstadtjahr
Im Kulturhauptstadtjahr hat das Netzwerk der RuhrKunstMuseen erstmalig gemeinsame Projekte erfolgreich umgesetzt: Mit dem innovativen Vermittlungsprogramm Collection Tours brachten die RuhrKunstMuseen über 600 Schulklassen und somit über 15.000 Schüler in die Museen. Fünf gebrandete Collection Tours-Busse waren dank der Unterstützung der Deutschen Bank Stiftung auf den Straßen der Kulturhauptstadt unterwegs und ermöglichten den Schülern kostenfrei eine intensive Auseinandersetzung mit den Sammlungen der RuhrKunstMuseen, begleitet von zahlreichen speziell für die Collection Tours ausgebildeten Kunstvermittler/innen des Netzwerks. Das gemeinsame Ausstellungsprojekt Mapping the Region zeigte das Jahr über verschiedene Positionen künstlerischer Auseinandersetzungen mit dem Ruhrgebiet als Region im Wandel. Mapping the Region fand in vierzehn der zwanzig Kunstmuseen statt und war der Auftakt für weitere Ausstellungskooperationen des Netzwerks.

Die RuhrKunstMuseen und ihre regionalen Partner
Nach dem Ende der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 wird die Kooperation der RuhrKunstMuseen fortgesetzt: Im Rahmen des Wettbewerbs Erlebnis.NRW erhält Ruhr Tourismus für die touristische Vermarktung der RuhrKunstMuseen bis September 2014 Fördergelder des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union, um die Marke RuhrKunstMuseen dauerhaft auf dem kulturtouristischen Markt zu positionieren und die Kulturmetropole Ruhr als bedeutenden Kunststandort im nationalen und internationalen Kontext zu etablieren. Mit Unterstützung der Kooperationspartner Ruhr Tourismus und Urbane Künste Ruhr arbeiten die RuhrKunstMuseen an neuen, innovativen Vermittlungsangeboten, kulturtouristischen Projekten mit überregionaler Strahlkraft und gemeinsamen Ausstellungen sowie neuen Veranstaltungsformaten, so ist beispielsweise eine übergreifende Sammlungspräsentation der RuhrKunstMuseen geplant. Darüber hinaus setzt die Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum, die den Bildband Public Art Ruhr – Die Metropole Ruhr und die Kunst im öffentlichen Raum dank der großzügigen Unterstützung der Brost-Stiftung veröffentlicht hat, ihre Auseinandersetzung mit der bewussten Wahrnehmung und Vermittlung der Kunst im öffentlichen Raum fort.

Das Netzwerk als kulturpolitische Kraft
Neben der programmatischen Arbeit versteht sich das Netzwerk auch als kulturpolitische Kraft. Hierbei sehen sich die RuhrKunstMuseen in der Verantwortung, die Vernetzung zwischen unterschiedlichen öffentlichen und privaten Kulturschaffenden und Kulturträgern in der Region sowie kommunaler, regionaler und landesweiter Politik zu intensivieren. Das Netzwerk der RuhrKunstMuseen steht mit seinen Sammlungen, den differenzierten Ausstellungs- und Vermittlungsangeboten für die künstlerische Vielfalt der Region und ist von zentraler Bedeutung für das kulturelle Leben im Ruhrgebiet.