Kunst & Kohle – Die Ausstellungen

Kunstmuseum Bochum
Kunst & Kohle
Andreas Golinski: In den Tiefen der Erinnerung
6. Mai bis 16. September 2018

Andreas Golinski (*1979) recherchiert und präsentiert persönliche sowie kollektive Reaktionen und Rituale von Bergleuten und ihren Familien im Ruhrgebiet. Er befragt ehemals mit dem Bergbau verbundene Bewohner des Ruhrgebiets nach ihren subjektiven Erinnerungen, Ängsten, Enttäuschungen und Hoffnungen und erforscht in Archiven Geschichte und Geschichten. Diese "Forschungsergebnisse" transformiert er zu Objekten und Installationen und stellt sie in einen assoziativen Dialog mit Arbeiten von Künstlern wie Giovanni Battista Piranesi, Kasimir Malewitsch, Pierre Soulages, Josef Sudek, Walter Pichler, Alexander Brodsky oder Vito Acconci.

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Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Museum unter Tage (MuT)
Kunst & Kohle

SCHWARZ

4. Mai bis 16. September 2018

Die Ausstellung „SCHWARZ der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, die im Museum unter Tage (MuT) zu sehen sein wird, richtet den Blick auf eine Farbe, die – zum Ende des Steinkohlebergbaus – auf die Schwärze von Kohle anspielt und zugleich weiterführend die Sichtbarkeit von Verborgenem sowie Dunkelheit in der Kunst seit den 1960er-Jahren bis heute thematisiert.

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Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Kunst & Kohle
Bernd und Hilla Becher
5. Mai bis 16. September 2018

Bernd und Hilla Becher setzen mit ihren fotografischen Arbeiten ein Zeichen gegen das Vergessen und bewahren so ein Bild, das knapp 250 Jahre das bestimmende des Ruhrgebiets war: Zechen, Fördertürme, Hochöfen und Gasometer.

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Museum Ostwall im Dortmunder U
Kunst & Kohle
SchichtWechsel - Von der bergmännischen Laienkunst zur Gegenwartskunst
4. Mai bis 12. August 2018

Mit der Ausstellung lenkt das Museum Ostwall die Aufmerksamkeit auf die Laienkunst und betrachtet sie aus heutiger Sicht. Die eigene Sammlungsgeschichte spielt dabei ebenso eine Rolle wie aktuelle künstlerische und kreative Bestrebungen rund um das Thema "Kohle". Historische Dokumente stehen zeitgenössischen Positionen gegenüber: Wie war es um die Kulturförderung im Bergbau der 1950er/60er Jahre bestellt? Wie hat der Strukturwandel die Kunst- und Kulturlandschaft beeinflusst? Gibt es heute ähnliche Bestrebungen in der Förderung von Kreativität? Und was kommt nach der Kohle?

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Lehmbruck Museum, Duisburg
Kunst & Kohle
Reichtum: Schwarz ist Gold
3. Mai bis 16. September 2018

„Kohle bedeutet Reichtum“ – auch wenn 2018 die letzte Zeche schließt, gilt die Losung noch immer. Wurde sie früher auf die Kohle als Wachstumsmotor übertragen, lässt sie sich heute auf diese Ausstellung anwenden, die das Grubengold abseits sozialgeschichtlicher Betrachtungsweisen zeigt.

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Museum DKM, Duisburg
Kunst & Kohle
Die schwarze Seite
4. Mai bis 16. September

In der Ausstellung „Die schwarze Seite“ im Museum DKM werden künstlerische Positionen versammelt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit der Prägung des Ruhrgebiets als Bergbauregion befassen. Die Werkauswahl verdeutlicht: Die identitätsstiftende Wirkung der Arbeit unter Tage beschränkt sich nicht auf den reinen Broterwerb. Wohn- und Lebensumstände, Glaube und Religion, selbst die Sprache, brachten eigenständige Besonderheiten hervor. Die Arbeit unter Tage und das Leben in den Zechensiedlungen bilden einen gemeinsamen Erfahrungshorizont. Die Künstlerinnen und Künstler machen diese facettenreichen Beziehungen unmittelbar erfahrbar und stellen die andauernde Faszination des Bergbaus für die künstlerische Auseinandersetzung unter Beweis.

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MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
Kunst & Kohle
Hommage an Jannis Kounellis
8. Juni bis 28. Oktober 2018

Jannis Kounellis, Pionier der Arte Povera-Bewegung, steht im Zentrum der Ausstellung im MKM. Neben Stahl, Stein und Stoff ist Kohle eines der grundlegenden Elemente, aus denen er seine raumgreifenden Installationen geschaffen hat. Kounellis' Inszenierung des "armen" Materials ist reich an Assoziationen und gespeicherter Geschichte.

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Museum Folkwang, Essen
Kunst & Kohle
Hermann Kätelhön - Ideallandschaft: Industriegebiet

6. Mai bis 5. August 2018

Mit der rasanten Steigerung der Kohleförderung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wandelt sich auch das Bild der Landschaft: Zechen und Halden, Bahnlinien und Kanäle werden zu charakteristischen Elementen der Industrieregionen. Hermann Kätelhön (1884–1940), der ab 1918 eine Radierwerkstatt auf der Essener Margarethenhöhe betreibt, registriert diese Veränderungen, verknüpft sie in seinem Werk jedoch mit klassischen Formen der Landschaftsdarstellung.

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Kunstmuseum Gelsenkirchen
Kunst & Kohle
Alicja Kwade: Spurensuche
5. Mai bis 16. September 2018

Seit den späten 1950er-Jahren wurden im Ruhrgebiet kontinuierlich Zechen und Hütten geschlossen. Übrig blieben nicht nur die Gebäude, sondern auch zahlreiche Relikte des Bergbaus und der Stahlindustrie: Maschinenteile, Werkzeug bis hin zu Arbeitskleidung und Schuhen. Der Künstler und ehemalige Bergmann Werner Thiel nahm sich dieser Artefakte an und widmete ihnen unter dem Titel „Ästhetik des Verfalls“ zahlreiche Fotografien und grafische Arbeiten. Davon ausgehend wird die in Kattowitz geborene Künstlerin Alicja Kwade auf Spurensuche gehen und in der ihr eigenen Art mit den Fundstücken und Materialien eine Gesamtinstallation schaffen.

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Emschertal-Museum, Schloss Strünkede Herne
Kunst & Kohle
Ibrahim Mahama. Coal Market
5. Mai bis 16. September 2018

Der ghanaische Künstler Ibrahim Mahama verwandelt das Schloss Strünkede in ein monumentales Kunstwerk. Dafür verhüllt der documenta 14-Teilnehmer Großteile des Daches und der Schlossfassade mit Jutesäcken. In seiner Heimat sind die groben Stoffsäcke das landestypische Verpackungsmaterial, mit dem nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kohle über weite Strecken transportiert wird. Mahama erhält sein Arbeitsmaterial im Tausch gegen neue Jutesäcke von Arbeiterinnen und Arbeitern aus seiner afrikanischen Heimat.

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Flottmann-Hallen Herne
Kunst & Kohle
David Nash – Holz und Kohle

5. Mai bis 16. September 2018

Mit einer temporär installierten Außenskulptur des walisischen Künstlers David Nash setzen die Flottmann-Hallen ein deutliches Zeichen im Jahr des Abschieds von der Steinkohle. David Nash, der zu den bekanntesten Bildhauern und Land Art-Künstlern gehört, tritt in seinen Arbeiten stets in den Dialog zwischen Künstler und Natur. Sein bevorzugtes Material ist dabei Holz, aus dem bisweilen auch Vorlagen für Bronze- und Eisengüsse geschaffen werden.

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Skulpturenmusem Glaskasten Marl
Kunst & Kohle
The Battle of Coal
6. Mai bis 16. September 2018

Das Profil des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl umfasst die künstlerischen Medien Skulptur, Video und Klangkunst, die sich auch in der Ausstellung widerspiegeln. Zwei Werke sollen für die Ausstellung neu produziert werden mit besonderer Ausrichtung auf die Situation des Kohlestandorts Marl und das
Ruhrgebiet.

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Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Kunst & Kohle
Helga Griffiths. Die Essenz der Kohle
6. Mai bis 16. September 2018

Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr präsentiert im Rahmen von "Kunst & Kohle" die international renommierte Künstlerin Helga Griffiths (*1959 Ehingen/Donau). Mit komplexen multimedialen Installationen schafft die Künstlerin sinnliche "Erlebnis-Räume". Für die Mülheimer Ausstellung entwickelt sie zwei neue Arbeiten, in denen Steinkohle das Ausgangsmaterial für umfangreiche Wandlungsprozesse ist: Über das Verfahren der Destillation wird einerseits die Essenz der Kohle gewonnen und zu einem Parfüm veredelt.

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LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Kunst & Kohle
GLÜCK AUF! Comics und Cartoons von Kumpel Anton über Jamiri bis Walter Moers
2. Mai bis 9. September 2018

Auch wenn das Thema Kohle kein zentrales im Bereich von Comic und Cartoon ist, gibt es doch eine ganze Reihe von interessanten Positionen. In höchst unterschiedlicher Herangehensweise und Umsetzung haben die beteiligten Zeichnerinnen und Zeichner Geschichten um das „schwarze Gold“ gesponnen. Mal stehen Erinnerungen aus dem eigenen Leben oder mal das Sterben der Zechen und Hütten im Mittelpunkt. Mal ist die Kohle Ausgangspunkt für eine lange Erzählung (Graphic Novel), mal für einen Cartoon aus einem Bild.

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Kunsthalle Recklinghausen
Kunst & Kohle
Gert und Uwe Tobias
6. Mai bis 16. September 2018

Das Künstlerduo Gert & Uwe Tobias erschafft narrative Räume. Seit ihrem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig arbeiten die 1973 im siebenbürgischen Brașov (Kronstadt) geborenen Zwillingsbrüder zusammen – „Eins und eins ist bei uns drei, und drei ist die Arbeit“ – und definieren seither die Collage als ihr Werkprinzip. Ihre komplexen Bildwelten zitieren den Konstruktivismus, die hybriden Phantasmagorien des Surrealismus und die Pop Art, integrieren aber auch alltagskulturelle Fundstücke, Motive der Art Brut oder die Ornamentik der Volkskunst.

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Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna
Kunst & Kohle
Down here - Up there
6. Mai bis 16. September 2018

Im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna präsentieren sich im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ Kunstwerke, die sich über Themenkreise wie Mensch und Mentalität, System und Struktur oder Zukunftsvision und Hoffnung eher assoziativ mit dem Bergbau in Verbindung bringen lassen. Der Bergbau ist eng mit dem Bild des körperlich hart arbeitenden Mannes verbunden – das Museum hat sich entschieden, dieser Idee die individuellen Sichtweisen von drei weiblichen Positionen entgegen zu setzen.

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Märkisches Museum Witten
Kunst & Kohle
Vom Auf- und Abstieg
5. Mai bis 16. September 2018

In der Ausstellung „Vom Auf- und Abstieg“ zeigt das Märkische Museum Witten drei künstlerische Positionen, die sich mit den Anfängen des Kohleabbaus im Ruhrgebiet und den damit verbundenen Hoffnungen und dem resultierenden Wohlstand auseinandersetzen. In der Ausstellung wird eine zeitliche und geografische Brücke vom historischen und gegenwärtigen Ruhrgebiet ins globale Geschehen geschlagen. In vielen ehemaligen Kohleabbaugebieten erfolgte aufgrund des Wegfalls von Arbeit und Wohlstand ein Wandel, der teilweise in Armut und Orientierungslosigkeit mündete.

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