70 Jahre „junger westen“ – Die Ausstellungen

Märkisches Museum Witten
Die Künstlergruppe „junger westen“ 1947 – 1962
18. Februar bis 20. August 2017

Im Mittelpunkt der Wittener Präsentation stehen die Gründungsmitglieder und Hauptprotagonisten der Gruppe wie Thomas Grochowiak, Gustav Deppe, Ernst Hermanns, Emil Schumacher, Heinrich Siepmann und Hans Werdehausen. Bezugnehmend auf die Raumaufteilung des Museumsaltbaus werden diese Beteiligten im Hauptraum gezeigt. In den anderen Ausstellungsräumen werden weitere Werke
namhafter, aber auch weniger bekannte Künstler zu sehen sein, die zeitweise der Gruppe angehörten.

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Museum DKM
Ernst Hermanns und sechs Preisträger aus siebzig Jahren. 70 Jahre „junger westen“
25. März bis 24. September 2017

Der Bildhauer Ernst Hermanns (1914–2000) ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe „junger westen“ und 1951 Preisträger des gleichnamigen Recklinghäuser Kunstpreises. Hermanns präsentierte in diesem Kreis erstmals Skulpturen, die kraftvoll in den Raum drängen und die Figuration überwinden. Mit diesen abstrakten Plastiken findet er zu jener Formsprache, die seine Arbeiten der nächsten Jahre entscheidend prägt.

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Kunstmuseum Gelsenkirchen
Bruchstücke eines Traums
Arbeiten des „jungen westen“ auf Papier
2. Mai bis 9. Juli 2017

Das Kunstmuseum Gelsenkirchen widmet sich den Grafiken des „jungen westen“ – Hubert Berkes Kreidezeichnung Bruchstücke eines Traums steht exemplarisch für eben jene Suche nach Anknüpfungspunkten in der Vorkriegsmoderne, dem noch nahen Schock des Zweiten Weltkriegs und der beginnenden Suche nach neuen Ausdrucksformen.

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Kunsthalle Recklinghausen
„Die wesentliche Entdeckung der zeitgenössischen Malerei ist die Freiheit.“ Auf dem Weg zur Avantgarde – Die Künstlergruppe „junger westen“. Eine Hommage zum siebzigsten Gründungsjubiläum. Kunstausstellung der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2017
7. Mai bis 13. August 2017

Die in der Kunsthalle Recklinghausen und im Ruhrfestspielhaus geplante Ausstellung zeichnet den Weg der Künstlergruppe aus der bildnerischen Gegenständlichkeit in die Abstraktion nach: Die Kunst als Spiegelbild einer Tabula-rasa-Situation, als man zunächst zögerlich und dann mit starker Geste neue Wege in damals noch unbekannte Gebiete der Kunst beschritt.

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Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Campusmuseum
Aufbruch nach 1945. Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“
18. Mai bis 1. Oktober 2017

Künstler suchten nach 1945 nach Wegen, um wieder an die historischen Avantgarden anzuknüpfen. Im Ruhrgebiet experimentierten Gustav Deppe, Emil Schumacher, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Thomas Grochowiak und Ernst Hermanns, Künstler der Gruppe „junger westen“, mit Formen gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver Kunst.

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Kunstmuseum Bochum
Der „junge westen“ und sein Nachhall in der Bochumer Kunstsammlung
25. Juni bis 13. August 2017

Die Ausstellung dokumentiert die Bestände der Künstlergruppe „junger westen“ in der Sammlung des Kunstmuseums Bochum und zeigt, wie dessen Impulse und ästhetische Vorstellungen sich gleichzeitig in der nationalen, aber auch in der regionalen und in der Bochumer Kunstszene manifestieren.

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Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
Heinrich Siepmann (1904−2002)
28. Januar bis 2. April 2018

Nach seiner Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg findet Heinrich Siepmann in der Künstlergruppe „junger westen“ Gleichgesinnte, die, wie er, nach einem künstlerischen Neuanfang streben. Die Formenwelt von Industrie und Technik sowie der Einfluss von geometrischer Abstraktion und vom Informel inspirieren Siepmann in den frühen 1950er Jahren zu ungegenständlichen Bildern.

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