Peggy Buth. Vom Nutzen der Angst

Museum Folkwang, Essen
9. Juni bis 3. September 2017
Peggy Buth, Videostills aus: DEMOLITION FLATS, 2014, SD-Video, 4:3, S/W, Mono, 10:06 min
© Peggy Buth

 Peggy Buth, Videostills aus: DEMOLITION FLATS, 2014, SD-Video, 4:3, S/W, Mono, 10:06 min © Peggy Buth

Das Museum Folkwang präsentiert das jüngste Projekt der Künstlerin und Fotografin Peggy Buth. Die Ausstellung erzählt mit Fotografien und Videoarbeiten eine Geschichte der sozialen Ausgrenzung in Städten und Vorstädten. Gegenstand der künstlerischen Recherche waren die Banlieues in Paris sowie Straßenzüge im US-Bundesstaat Missouri.

Für die Ausstellung hat Buth das Terrain ihrer dokumentarischen Recherche um das Ruhrgebiet erweitert und in Essen und Duisburg gearbeitet.Für Peggy Buth ist der urbane Raum ein Ort, an dem sich Soziales und Ökonomisches überlagern, ihn formen und verformen. In drei Kapiteln berichtet Buth von sozialen Utopien und wirtschaftlichen Interessen, von der Einbeziehung und Ausgrenzung von Menschen, von Hoffnung aber auch von Diskriminierung und Verleumdung. Ihren Ausgangspunkt nimmt Buths künstlerische Arbeit 2013/14 in der nördlichen Pariser Vorstadt. Stadtviertel wie La Courneuve stehen für den Aufbruch in den 1960er Jahren, als nach dem Ende von Kolonialisierung und Algerienkrieg Generationen von Migranten aus Afrika und dem Maghreb dort angesiedelt worden sind. Buths Videos und Projektionen im ersten Raum der Ausstellung zeigen die Zerstörung dieser als Ghettos in Verruf geratenen Viertel in den vergangenen Jahrzehnten und die Perspektiven dieser Tage, die auf die Errichtung lukrativer Eigenheimsiedlungen setzen.

 

Zur Museumsseite

Weitere Ausstellungen

15. September 2017 bis 7. Januar 2018
Alexander Kluge. Pluriversum

9. Juni bis 3. September 2017
San Francisco 1967. Plakate im Summer of Love

9. Juni bis 3. September 2017
Arwed Messmer. RAF – No Evidence / Kein Beweis

Taryn Simon, Chapter VII (Bosnia), aus dem Werkzyklus A Living Man Declared Dead and Other Chapters, 2011, © Taryn Simon

Alexander Kluge. Pluriversum

Joan Mitchell, Untitled, um 1967, Ohne Titel © Estate of Joan Mitchell

San Francisco 1967. Plakate im Summer of Love

Arwed Messmer. RAF – No Evidence / Kein Beweis

Besucherinformationen

Kontakt

Museumsplatz 1
45128 Essen
T +49 (0)201.88 45 000
E info(at)museum-folkwang.essen.de
www.museum-folkwang.de

Öffnungszeiten

Di, Mi 10 – 18 Uhr
Do, Fr 10 – 20 Uhr
Sa, So 10 – 18 Uhr

Öffnungszeiten für Sonderausstellungen finden Sie auf der Website des Museums.

Eintrittspreise

Eintritt frei (Dauerausstellung)
Für Sonderausstellungen gelten
gesonderte Preise.

Führungen

Öffentliche Führung (Sammlung)
Sonntags 14 Uhr, weitere Termine im
Veranstaltungskalender des Museums
Gruppenführung
Anmeldung unter
T +49 (0)201.88 45 444

Service

Audioguide 4 €
Buchhandlung Walther König
Museumsshop
Dieses Museum ist barrierefrei.

Essen und Trinken

Restaurant und Café Vincent & Paul im Museum

Ergänzende Tipps und Sehenswürdigkeiten für Ihren Aufenthalt in Essen finden Sie auch unter
www.ruhr-tourismus.de/essen

Karte

Parken

Navigationsinformation: Bismarckstraße 60.
Die Tiefgarage im Museum Folkwang steht
kostenpflichtig zur Verfügung.

Anbindung ÖPNV

Haltestelle »Rüttenscheider Stern« ab Essen Hbf.
mit U-Bahn-Linie 107 u. U 11 (Richtung Bredeney / Messe), 7 Minuten Fußweg