Kemal Seyhan. Syntax

Osthaus Museum Hagen
28. April bis 25. Juni 2017
Kemal Seyhan, Ohne Titel, 2014, Mischtechnik auf Papier

 Kemal Seyhan, Ohne Titel, 2014, Mischtechnik auf Papier

Bereits im Jahr 2010 präsentierte das Osthaus Museum Hagen Werke von Kemal Seyhan im Rahmen der Ausstellung "Huma Kabakci - Collection". Seitdem war es ein Wunsch, eine Einzelausstellung mit dem Maler, Grafiker und Skulpteur einzurichten, der nun Realität wurde.

Kemal Seyhan bevorzugt seit jeher eine Bildwelt, in der die sichtbare Wirklichkeit ausgespart wird. Die Betrachter sind somit gezwungen, sich an eine Bildwirklichkeit anzunähern, für die es möglicherweise keine Begrifflichkeit oder sogar keine Sprache gibt. Diese Bilder verweisen auf sich und nicht auf eine außerbildliche Realität. Sie sind daher als autonome Einheiten zu erfahren, die durch Anschauung erfahrbar werden. Daher werden diese Werke - ob auf Papier oder auf Leinwand - als konkrete Malerei bezeichnet, und zwar im Sinne Theo van Doesburgs, der in einem Manifest von 1930 formulierte, dass nichts konkreter sei als eine Linie, eine Farbe, eine Fläche.

Die präsentierten Werke der Ausstellung zeigen sehr unterschiedliche Strukturen, nämlich von den nahezu ganzflächigen Formen bis hin zu linearen formalen Äußerungen. Es ist durchaus plausibel, wenn man diese Art der Bildgestaltung als Spiel mit den Formen bezeichnet. Dies bedeutet allerdings nicht, dass der Maler und Graphiker sich einer Beliebigkeit aussetzt, im Gegenteil: Alle gezeigten Bilder haben eine Bildwirklichkeit, die für sich als prototypisch bezeichnet werden kann. Kein Werk entsteht aus einer Variation eines Vorgängerbildes, sondern alle Arbeiten sind auch in diesem Sinne autonom entstanden. Kemal Seyhan arbeitet nicht in Serie. Jedes Bild entsteht im Atelier in einem ihm eigenen Arbeits- und Denkprozess.

 

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510 – 520, 524, 541, 542, 547