Das Los Angeles Museum of Art (LAMOA) präsentiert: Mülheim/Ruhr und die 1970er-Jahre Eine Ausstellung von und mit Alice Könitz

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
10. September 2017 bis 4. Februar 2018
Alice Könitz, Anzug, 2017, Installationsansicht, © 2017 VG Bild-Kunst, Bonn

 Alice Könitz, Anzug, 2017, Installationsansicht, © 2017 VG Bild-Kunst, Bonn

Alice Könitz gehört zu den bedeutenden zeitgenössischen KünstlerInnen, die das Ruhrgebiet hervorgebracht hat. 1970 in Essen geboren, verbrachte die Tochter des Bildhauers Peter Könitz ihre Kindheit und frühe Jugend in Mülheim an der Ruhr. 1996 wurde sie mit dem Förderpreis des Ruhrpreises für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.

Nach dem Studium der Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf (Meisterschülerin von Tony Cragg) führten sie ein DAAD-Stipendium und ein Studium am California Institute of the Arts (CalArts) in die Kunstmetropole Los Angeles, wo sie bis heute lebt und arbeitet.

An der Westküste der USA entwickelte Alice Könitz ein umfangreiches Werk, das skulpturale Objekte, Filme, Zeichnungen und Collagen umfasst. Für ihre Werke, die sie im weitesten Sinne als „konzeptuelle Skulpturen“ verstanden wissen will, greift sie auf einfache und alltägliche Materialien zurück. Bezugnehmend auf konkrete Orte, Situationen und Räume verhandeln ihre Arbeiten sowohl das Private als auch das Öffentliche. Vielfach bewegen sie sich an der Schnittstelle von Architektur und Design.

2012 konzipierte sie auf kleinstem Raum das Los Angeles Museum of Art (LAMOA). LAMOA ist ein experimenteller Ausstellungsraum, den die Künstlerin als variable “Plattform“ für eine partizipatorische künstlerische Praxis beschreibt. 2014 wurde das Los Angeles Museum of Art als Teil der Made In LA Biennale am UCLA Hammer Museum mit dem Mohn Award für herausragende künstlerische Leistungen (Artistic Excellence) ausgezeichnet

In Deutschland ist Alice Könitz noch zu entdecken. Die Rückkehr in ihre frühere Heimatregion war der Anlass für eine künstlerisch reflexive Aufarbeitung persönlicher und topographischer Geschichte. In dieser von ihr konzipierten und kuratierten Ausstellung verbindet sie zwei Ausstellungen: Während sie in einem Ausstellungssaal eigene Arbeiten präsentiert, führt sie als Betreiberin des LAMOA im anderen Raum Künstler und Künstlerinnen aus Amerika und Europa zusammen. Verbindendes Element in beiden Räumen ist ein Display-System, das gleichsam auch als skulpturale Arbeit gesehen werden kann.

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Besucherinformationen

Kontakt

Synagogenplatz 1
45468 Mülheim an der Ruhr
T +49 (0)208.45 54 138
E kunstmuseum(at)muelheim-ruhr.de
www.kunstmuseum-mh.de

Öffnungszeiten

Di bis So 11 – 18 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise

4 €, ermäßigt 2 €
Familienkarte 8 €
Kinder bis 6 Jahren: Eintritt frei
Mittwochs ab 14 Uhr ist der Eintritt frei

Führungen

Öffentliche Führung
Siehe Halbjahresprogramm und Website des Museums
2 € / Person zzgl. Eintritt
Gruppenführung
Max. 25 Personen, 40 € zzgl. Eintritt
Information und Anmeldung unter
T +49 (0)208.45 54 172

Service

Audioguide für die Sammlung Ziegler
Museumsshop
Dieses Museum ist eingeschränkt barrierefrei.

Essen und Trinken

Rick's Café am Synagogenplatz mit Außengastronomie (in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kunstmuseum)

Ergänzende Tipps und Sehenswürdigkeiten für Ihren Aufenthalt in Mülheim an der Ruhr finden Sie auch unter
www.ruhr-tourismus.de/muelheim-an-der-ruhr

 

Karte

Parken

Navigationsinformation: Bahnstraße 11,
Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage Schlossstraße
oder im Parkhaus Forum.

Anbindung ÖPNV

Haltestelle »Mülheim Hbf.«, 8 Minuten Fußweg