Übersicht der Ausstellungen

Städte

Museen

Bochum

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst

Umbrüche: Industrie – Landschaft – Wandel
6. September 2017 bis 25. März 2018

Wie kaum ein anderer Fotograf hat Rudolf Holtappel (1923-2013) über Jahrzehnte hinweg das Ruhrgebiet und die dort lebenden Menschen porträtiert. Da er selbst überwiegend im Ruhrgebiet lebte, war er eine Art „teilnehmender Chronist“, der die wechselvolle, eng mit dem Bergbau und der Stahlindustrie verknüpfte Entwicklung des Ruhrgebiets in eindrücklichen Bildern festhielt. .
Weltsichten – Landschaft in der Kunst seit dem 15. Jahrhundert
Seit November 2015 als ständige Sammlung im Museum unter Tage

Das Museum unter Tage öffnete im November 2015, seine Türen für die Öffentlichkeit. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde das abschließende Erweiterungsgebäude von Situation Kunst pünktlich zum 50jährigen Jubiläum der Ruhr-Universität Bochum im geplanten Kostenrahmen fertiggestellt. Die unterirdischen Ausstellungsräume bieten auf einer Fläche von über 1.350 m2 ausreichend Platz für die Dauerausstellung Weltsichten – Landschaft in der Kunst seit sechs Jahrhunderten sowie für attraktive Wechselausstellungen.

Bottrop

Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

Axel Hütte. Frühwerk
24. September 2017 bis 7. Januar 2018
Axel Hütte, 1951 in Essen geboren und seit langem in Düsseldorf und Berlin lebend, ist heute einer der bekanntesten deutschen Fotografen, dessen Werk über die Jahre national und international bekannt geworden ist.

Dortmund

Museum Ostwall im Dortmunder U

MO Schaufenster #20: „Today I want to show You…“
14. November 2017 bis 4. März 2018
DIY – Do it yorself scheint das Motto der Video-Tutorials von MO Kunstpreisträger Bastian Hoffmann zu sein. Durch die vermeintliche Parodie von Heimwerkervideos hinterfragt Hoffmann den Sinn der DIY-Kultur und führt uns gleichzeitig ihren Kern vor Augen: Das Tun als Wert an sich.
Fast wie im echten Leben. Neupräsentation der Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U
14. November 2017 bis 4. März 2018
Was hat eine expressionistische Landschaft aus den 1910er Jahren mit der Gegenwart zu tun hat? Die Neupräsentation der MO Sammlung zeigt: Mehr als gedacht.
Sechs verschiedene Themenräume laden die Besucher_innen dazu ein, die eigene Lebensrealität mit der von Künstler_innen aus über 100 Jahren Kunstgeschichte zu konfrontieren.

Duisburg

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg

KARL FRED DAHMEN. Das Prinzip Landschaft
22. September bis 5. November 2017
Karl Fred Dahmen ist der große Unbekannte unter den Pionieren der deutschen Nachkriegskunst. Der Maler und Objektkünstler, eine der prägenden Figuren des deutschen Informel, wäre 2017 einhundert Jahre alt geworden.
Erwin Wurm - Gemeinschaftsausstellung im Lehmbruck Museum und im MKM Museum Küppersmühle
Ab 7. Juli 2017
Der Großmeister der ironischen Abgründe und des skurrilen Humors kommt ins Ruhrgebiet: In
einer gemeinsamen Ausstellung zeigen das Lehmbruck Museum und das MKM Museum
Küppersmühle
Werke des österreichischen Künstlers Erwin Wurm (*1954).

Museum DKM, Duisburg

Blaubeziehung - Nikolaus Koliusis
14. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018
Das Museum DKM zeigt unter dem Titel Blaubeziehung eine umfassende Werkschau Koliusis' Arbeiten seit den frühen achtziger Jahren. Die Farbe Blau ruft vielfältige Reaktionen hervor. Sie wirkt beruhigend, ausgleichend, aber auch kühl. Wir assoziieren Blau mit Himmel und Meer, mit Weite, Ferne und Sehnsucht. Für den Lichtkünstler Nikolaus Koliusis (*1953), dessen Werk von der Farbe Blau bestimmt ist, handelt es sich sowohl um eine romantische, eine poetische wie auch eine abstrakte Farbe.
Tiefenzeit. Tom Fecht. Das Unsichtbare in der Fotografie.
5. Mai bis 3. Dezember 2017
Tom Fecht (*1952) hat ein beeindruckendes OEuvre an Landschaftsfotografien und Portraitaufnahmen zusammengestellt. Er hat Kybernetik, Ingenieurswissenschaften und Kunstgeschichte in Amerika und Berlin studiert.

Essen

Museum Folkwang, Essen

Balthasar Burkhard
20. Oktober 2017 bis 14. Januar 2018
Das Werk des Schweizer Künstlers Balthasar Burkhard (1944–2010) reflektiert die künstlerische Selbsterfindung eines Fotografen und mehr noch, die künstlerische Karriere des Mediums Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Alexander Kluge. Pluriversum
15. September 2017 bis 7. Januar 2018
Die Ausstellung Pluriversum, die erste große Museumsausstellung des Filmemachers, überträgt Kluges Werk erstmals umfassend in den Raum. Präsentiert werden seine virtuosen filmischen Bildmontagen zusammen mit Objekten, darunter eine Fotografie von Thomas Demand und Glasplatten von Kerstin Brätsch. In sechs multimedialen Räumen wird der Kern von Kluges Werk sichtbar. Darin gewährt Kluge Einblicke in sein umfangreiches, zwischen 1985 und 2007 entstandenes Archiv kurzer Filmsequenzen, aus denen er Material für neue Filme schöpft.

Hagen

Osthaus Museum Hagen

BIRGITTA WEIMER. Daseinsformen
6. Oktober bis 3. Dezember 2017

Unter dem Titel "Daseinsformen" zeigt das Osthaus Museum in seinen Jugendstilräumen Installationen und Skulpturen der Kölner Künstlerin Birgitta Weimer.

Heike Kati Barath: Mal
1. Oktober bis 19. November 2017
Die Berliner Künstlerin Heike Kati Barath wird 2017 mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen ausgezeichnet. Der traditionsreiche Kunstpreis wurde 2014 vom Direktor des Osthaus Museums, Tayfun Belgin, wiederbelebt und wird seit 2015 in zweijährlichem Turnus für figurative Kunst verliehen. Die Preisverleihung erfolgt bei der Ausstellungseröffnung. Erster Preisträger war der Berliner Maler Volker Stelzmann.
Andrés Garcia Ibáñez: Poesie des Realen
17. September bis 3. Dezember 2017
Das Osthaus Museum Hagen richtet als erstes deutsches Museum eine große Ausstellung mit den Werken des 1971 in Almeria geborenen Andrés Garcia Ibáñez aus. Der Künstler Ibáñez zählt in Spanien zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. In seiner Heimat Andalusien ist ihm in Olula del Rio ein Museum gewidmet, das Museo Casa Ibáñez, in dem neben Wechselausstellungen seine Werke thematisch gezeigt werden.

Herne

Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie

ADHÄSION
29. September bis 26. November 2017
Lotte Füllgrabe-Pütz zeigt Objekte und Tableaus aus Draht, Papier und Pflanzenteilen, die Grenzschichten des Lebendigen thematisieren und durch poetische Ordnungen selbst wie organische Konstrukte wirken. Auch Setsuko Fukushima untersucht mit ihren, zwischen Wissenschaft und Poesie oszillierenden Objekten botanische Welten und kombiniert diese mit Buchstaben und Sätzen, die so eine Grenzfläche zwischen den Geschichten der Innenwelt und den möglichen, anderen Geschichten der Außenwelt bilden.

Mülheim an der Ruhr

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Heinrich Siepmann (1904−2002)
28. Januar bis 2. April 2018
Nach seiner Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg findet Heinrich Siepmann in der Künstlergruppe „junger westen“ Gleichgesinnte, die, wie er, nach einem künstlerischen Neuanfang streben.
Fern der großen Städte. Expressionismus der 1920er-Jahre
24. September 2017 bis 14. Januar 2018
Mit ca. 60 Werken widmet sich das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr dem späten Expressionismus der 1920er-Jahre und rückt somit einen weniger bekannten Weg in der Kunst der Weimarer Republik in den Blick. Präsentiert werden in dieser von Janina Dahlmanns und Beate Reese zusammengestellten Ausstellung Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Grafiken der führenden „Brücke“-Künstler sowie jüngerer Kollegen und Weggefährten. Werke aus der eigenen Sammlung und der Sammlung Ziegler werden  ergänzt durch Leihgaben aus dem Brücke-Museum Berlin, der Galerie Remmert und Barth, Düsseldorf, sowie aus Privatbesitz.
Das Los Angeles Museum of Art (LAMOA) präsentiert: Mülheim/Ruhr und die 1970er-Jahre Eine Ausstellung von und mit Alice Könitz
10. September 2017 bis 4. Februar 2018
Alice Könitz gehört zu den bedeutenden zeitgenössischen KünstlerInnen, die das Ruhrgebiet hervorgebracht hat. 1970 in Essen geboren, verbrachte die Tochter des Bildhauers Peter Könitz ihre Kindheit und frühe Jugend in Mülheim an der Ruhr. 1996 wurde sie mit dem Förderpreis des Ruhrpreises für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.
Emil Nolde zum 150. Geburtstag
7. Mai 2017 bis 7. Januar 2018
Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über einen großen Bestand an Aquarellen, Grafiken und Gemälden des deutsch-dänischen Malers Emil Nolde (1867–1956). Zum 150. Geburtstag zeigt die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr rund 40 Werke, darunter Blumenbilder, Landschaften, Stillleben sowie Kinder- und Figurenbilder. Sie erinnern an einen zentralen Vertreter des deutschen Expressionismus und gewähren Einblick in dessen intuitiven Schaffensprozess.

Oberhausen

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

MORDILLO. The Very Optimistic Pessimist
24. September 2017 bis 7. Januar 2018
Wer kennt sie nicht, die wortlosen Knollennasen, die durch Mimik, Gestik und Interaktion mit ihrem Umfeld so viel zu erzählen wissen. Guillermo Mordillo, 1932 in Buenos Aires geboren, setzt seine kugeligen Figuren seit Jahrzehnten pointiert ins Bild und fächert ein buntes Spektrum an Themen dabei auf: Menschen mit ihren kleinen Besonderheiten werden liebevoll in Szene gesetzt, die Liebe mit ihren Irrungen und Wirrungen, Tiere mit menschlichen Eigenschaften, Fußball und Golf sowie politische Motive finden Einzug in die oft surrealen Welten des Zeichners.
Die Sammlung O. Alte und neue Schätze aus dem Kunstbesitz der Stadt Oberhausen und: Der Nachlass von Rudolf Holtappel
Bis 21. Januar 2018
Die ungewöhnliche und heterogene Sammlung der ehemals Städtischen Galerie setzt sich sowohl aus erlesenen grafischen Blättern, als auch aus Gemälden und Kleinskulpturen vom Mittelalter bis heute zusammen.

Recklinghausen

Kunsthalle Recklinghausen

Ausstellung zum Kunstpreis »junger westen 2017«
3. Dezember 2017 bis 4. Februar 2018
Der 36. Kunstpreis »junger westen«, 2017 ausgeschrieben für Plastik, Skulptur und Installation, wurde Max Leiß zuerkannt. 1982 in Bonn geboren, studierte Leiß zwischen 2006 und 2012 an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und an der École Nationale Superièure des Beaux-Arts in Paris. Er lebt und arbeitet in Basel, Marseille und im Oberammergau.
Rosemarie Koczÿ
27. August bis 19. November 2017
Die Kunsthalle Recklinghausen zeigt mehr als 100 Werke der aus Recklinghausen stammenden Künstlerin Rosemarie Inge Koczÿ. Im Zentrum der Ausstellung stehen Tuschzeichnungen aus dem Zyklus
„Ich webe Euch ein Leichentuch“, mit dem die Künstlerin an die Opfer der Shoah erinnert; darüber hinaus Gemälde und Skulpturen, die allesamt als großzügige Schenkung aus dem Vermächtnis der Künstlerin in die Sammlung der Kunsthalle Recklinghausen gelangten.

Witten

Märkisches Museum Witten

Stahl. Poesie. Dynamik. Friederich Werthmann zum 90. Geburtstag
16. September 2017 bis 14. Januar 2018
Anlässlich des 90. Geburtstages von Friederich Werthmann widmet das Märkische Museum Witten dem Bildhauer in seinen Sammlungsräumen eine Einzelpräsentation, die seine mit Dynamit geformten Edelstahl-Skulpturen und Zeichnungen in Bezug zu Arbeiten von wichtigen Weggefährten und Freunden aus der Sammlung des Museums setzt.
konkret! Form- und Farbbeziehungen in Fläche und Raum
16. September 2017 bis 14. Januar 2018
In der Ausstellung „konkret! Form- und Farbbeziehungen in Fläche und Raum“ widmet sich das Märkische Museum Witten der konkreten Kunst der Gegenwart und setzt diese in Verbindung zu ausgewählten historischen Positionen der 1960er- bis 1980er-Jahre.