Übersicht der Ausstellungen

Städte

Museen

Bochum

Kunstmuseum Bochum

Kunst & Kohle. Andreas Golinski: In den Tiefen der Erinnerung
6. Mai bis 16. September 2018
Ausgehend vom Ruhrgebiet befragt Andreas Golinski (*1979) ehemals mit dem Bergbau verbundene Bewohner des Ruhrgebiets nach ihren subjektiven Erinnerungen, Ängsten, Enttäuschungen und Hoffnungen und erforscht in Archiven Geschichte und Geschichten.
doing identity. Die Sammlung Reydan Weiss
25. November 2017 bis 4. Februar 2018
Diese Sammlung ist etwas für Kunstentdecker. Als „Sammlerin zwischen den Welten“ wurde Reydan Weiss in Istanbul geboren, wuchs in Jordanien sowie Jerusalem auf, kam zum Studium nach Deutschland und lebt heute in Neuseeland, Deutschland und der Türkei. Aus ihrer Biographie resultiert ein übergrenzender Blick für die Kunst, der sich in ihren hochkarätigen bis provokanten Erwerbungen spiegelt.

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Campusmuseum

Aufbruch nach 1945 Albert Schulze Vellinghausen und die Künstlergruppe „junger westen“
Verlängert
Künstler suchten nach 1945 nach Wegen, um wieder an die historischen Avantgarden anzuknüpfen. Im Ruhrgebiet experimentierten Gustav Deppe, Emil Schumacher, Heinrich Siepmann, Hans Werdehausen, Thomas Grochowiak und Ernst Hermanns, Künstler der Gruppe „junger westen“, mit Formen gestisch-abstrakter und konkret-konstruktiver Kunst.

Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum: Situation Kunst

Kunst & Kohle. Schwarz
4. Mai bis 16. September 2018
Die Ausstellung „SCHWARZ der Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, die im Museum unter Tage (MuT) zu sehen sein wird, richtet den Blick auf eine Farbe, die – zum Ende des Steinkohlebergbaus – auf die Schwärze von Kohle anspielt und zugleich weiterführend die Sichtbarkeit von Verborgenem sowie Dunkelheit in der Kunst seit den 1960er-Jahren bis heute thematisiert.
Umbrüche: Industrie – Landschaft – Wandel
6. September 2017 bis 25. März 2018

Wie kaum ein anderer Fotograf hat Rudolf Holtappel (1923-2013) über Jahrzehnte hinweg das Ruhrgebiet und die dort lebenden Menschen porträtiert. Da er selbst überwiegend im Ruhrgebiet lebte, war er eine Art „teilnehmender Chronist“, der die wechselvolle, eng mit dem Bergbau und der Stahlindustrie verknüpfte Entwicklung des Ruhrgebiets in eindrücklichen Bildern festhielt.
Weltsichten – Landschaft in der Kunst seit dem 15. Jahrhundert
Seit November 2015 als ständige Sammlung im Museum unter Tage

Das Museum unter Tage öffnete im November 2015, seine Türen für die Öffentlichkeit. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde das abschließende Erweiterungsgebäude von Situation Kunst pünktlich zum 50jährigen Jubiläum der Ruhr-Universität Bochum im geplanten Kostenrahmen fertiggestellt. Die unterirdischen Ausstellungsräume bieten auf einer Fläche von über 1.350 m2 ausreichend Platz für die Dauerausstellung Weltsichten – Landschaft in der Kunst seit sechs Jahrhunderten sowie für attraktive Wechselausstellungen.

Bottrop

Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

Kunst & Kohle. Bernd und Hilla Becher
5. Mai bis 16. September 2018
Bernd und Hilla Becher setzen mit ihren fotografischen Arbeiten ein Zeichen
gegen das Vergessen und bewahren so ein Bild, das knapp 150 Jahre das bestimmende
des Ruhrgebiets war: Zechen, Fördertürme, Hochöfen und Gasometer.
Jonas Weichsel. Parcours
28. Januar bis 22. April 2018
Jonas Weichsel (*1982) präsentiert mit „Parcours“ seine erste institutionelle Einzelausstellung, in der er eine raumbezogene Arbeit vorstellt. Er geht in seiner Arbeit den komplexen Fragestellungen zu Materialität und Wirkung malerischer Mittel nach.

Dortmund

Museum Ostwall im Dortmunder U

Kunst & Kohle. Schichtwechsel
4. Mai bis 12. August 2018
Mit der Ausstellung lenkt das Museum Ostwall die Aufmerksamkeit auf die Laienkunst und betrachtet sie aus heutiger Sicht. Die eigene Sammlungsgeschichte spielt dabei ebenso eine Rolle wie aktuelle künstlerische und kreative Bestrebungen rund um das Thema „Kohle“. Historische Dokumente stehen zeitgenössischen Positionen gegenüber: Wie war es um die Kulturförderung im Bergbau der 1950er/60er Jahre bestellt? Wie hat der Strukturwandel die Kunst- und Kulturlandschaft beeinflusst? Gibt es heute ähnliche Bestrebungen in der Förderung von Kreativität? Und was kommt nach der Kohle?
MO Schaufenster #20: „Today I want to show You…“
14. November 2017 bis 4. März 2018
DIY – Do it yorself scheint das Motto der Video-Tutorials von MO Kunstpreisträger Bastian Hoffmann zu sein. Durch die vermeintliche Parodie von Heimwerkervideos hinterfragt Hoffmann den Sinn der DIY-Kultur und führt uns gleichzeitig ihren Kern vor Augen: Das Tun als Wert an sich.
Fast wie im echten Leben. Neupräsentation der Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U
14. November 2017 bis 4. März 2018
Was hat eine expressionistische Landschaft aus den 1910er Jahren mit der Gegenwart zu tun hat? Die Neupräsentation der MO Sammlung zeigt: Mehr als gedacht.
Sechs verschiedene Themenräume laden die Besucher_innen dazu ein, die eigene Lebensrealität mit der von Künstler_innen aus über 100 Jahren Kunstgeschichte zu konfrontieren.

Duisburg

Lehmbruck Museum, Duisburg

Kunst & Kohle. Reichtum: Schwarz ist Gold
3. Mai bis 16. September 2018
 „Kohle bedeutet Reichtum“ – auch wenn 2018 die letzte Zeche schließt, gilt die Losung noch immer. Wurde sie früher auf die Kohle als Wachstumsmotor übertragen, lässt sie sich heute auf diese Ausstellung anwenden, die das Grubengold abseits sozialgeschichtlicher Betrachtungsweisen zeigt.
Rebecca Horn „Hauchkörper als Lebenszyklus“
24. November 2017 bis 2. April 2018
Zum ersten Mal zeigt Rebecca Horn in der Duisburger Ausstellung ihre neuste Werkgruppe, die „Hauchkörper“, die in diesem Frühjahr entstanden sind: elegante, goldene Speere bewegen sich langsam wiegend, meditativ und lassen uns zur Ruhe kommen.

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg

BERND KOBERLING. Werke 1963 – 2017
17. November 2017 bis 28. Januar 2018
Das MKM richtet dem Maler, der im kommenden Jahr seinen 80. Geburtstag feiert, die bislang umfangreichste Retrospektive aus. Zu sehen sind 85 Arbeiten aus sechs Jahrzehnten – die Summe eines Malerlebens.

Museum DKM, Duisburg

Kunst & Kohle. Die schwarze Seite
4. Mai bis 16. Sepember 2018
In der Ausstellung „Die schwarze Seite“ im Museum DKM werden künstlerische Positionen versammelt, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit der Prägung des Ruhrgebiets als Bergbauregion befassen. Die Werkauswahl verdeutlicht: Die identitätsstiftende Wirkung der Arbeit unter Tage beschränkt sich nicht auf den reinen Broterwerb. Wohn- und Lebensumstände, Glaube und Religion, selbst die Sprache, brachten eigenständige Besonderheiten hervor. Die Arbeit unter Tage und das Leben in den Zechensiedlungen bilden einen gemeinsamen Erfahrungshorizont. Die Künstlerinnen und Künstler machen diese facettenreichen Beziehungen unmittelbar erfahrbar und stellen die andauernde Faszination des Bergbaus für die künstlerische Auseinandersetzung unter Beweis.
Blaubeziehung - Nikolaus Koliusis
Verlängert bis 8. April 2018
Das Museum DKM zeigt unter dem Titel Blaubeziehung eine umfassende Werkschau Koliusis' Arbeiten seit den frühen achtziger Jahren. Die Farbe Blau ruft vielfältige Reaktionen hervor. Sie wirkt beruhigend, ausgleichend, aber auch kühl. Wir assoziieren Blau mit Himmel und Meer, mit Weite, Ferne und Sehnsucht. Für den Lichtkünstler Nikolaus Koliusis (*1953), dessen Werk von der Farbe Blau bestimmt ist, handelt es sich sowohl um eine romantische, eine poetische wie auch eine abstrakte Farbe.
Tiefenzeit. Tom Fecht. Das Unsichtbare in der Fotografie.
Verlängert bis 8. April 2018
Tom Fecht (*1952) hat ein beeindruckendes OEuvre an Landschaftsfotografien und Portraitaufnahmen zusammengestellt. Er hat Kybernetik, Ingenieurswissenschaften und Kunstgeschichte in Amerika und Berlin studiert.

Essen

Museum Folkwang, Essen

Kunst & Kohle. Hermann Kätelhön - Ideallandschaft: Industriegebiet
6. Mai bis 5. August 2018
Mit der rasanten Steigerung der Kohleförderung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wandelt sich auch das Bild der Landschaft: Zechen und Halden, Bahnlinien und Kanäle werden zu charakteristischen Elementen der Industrieregionen. Hermann Kätelhön (1884–1940), der ab 1918 eine Radierwerkstatt auf der Essener Margarethenhöhe betreibt, registriert diese Veränderungen, verknüpft sie in seinem Werk jedoch mit klassischen Formen der Landschaftsdarstellung.
Klaus Staeck. Sand fürs Getriebe
9. Februar bis 8. April 2018
Klaus Staecks (*1938) Plakate gehören zu den wirkmächtigsten Arbeiten im öffentlichen Raum. Seine Bilderfindungen prägte das visuelle Gedächtnis der Bundesrepublik von den späten 1960er bis in die späten 1980er Jahre mit. Staeck verstand sich immer als Politprovokateur, der mit seinen Entwürfen gesellschaftlich brisante Themen sowie Krisen kommentierte und damit bewusst weitreichende Skandale auslöste. Die Werkschau zeigt nicht nur rund 180 seiner Plakate, sondern präsentiert auch Klaus Staecks frühe Druckgrafik. Ergänzt wird die Show durch einige Multiples, in denen Staeck seinen politischen Intentionen dreidimensionale Form gibt.

Gelsenkirchen

Kunstmuseum Gelsenkirchen

Kunst & Kohle. Spurensuche
5. Mai bis 16. September 2018
Seit den späten 1950er-Jahren wurden im Ruhrgebiet kontinuierlich Zechen und Hütten geschlossen. Übrig blieben nicht nur die Gebäude, sondern auch zahlreiche Relikte des Bergbaus und der Stahlindustrie: Maschinenteile, Werkzeug bis hin zu Arbeitskleidung und Schuhen. Der Künstler und ehemalige Bergmann Werner Thiel nahm sich dieser Artefakte an und widmete ihnen unter dem Titel „Ästhetik des Verfalls“ zahlreiche Fotografien und grafische Arbeiten.
Davon ausgehend wird die in Kattowitz geborene Künstlerin Alicja Kwade auf Spurensuche gehen und in der ihr eigenen Art mit den Fundstücken und Materialien eine Gesamtinstallation schaffen.
Paul Hindemith – Einblick in das zeichnerische Werk
22. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018
Dass der Komponist Paul Hindemith (1895 – 1963) auch ein talentierter Zeichner war, zeigt die Ausstellung seiner überwiegend kleinformatigen Zeichnungen im Kunstraum des Museums.
Ohne Pinsel – Malerei von Peter Reichenberger
26. November 2017 bis 28. Januar 2018
Der Wahlkölner Peter Reichenberger (1945 2004) verbindet eine unverwechselbar individuelle Handschrift in der Malerei mit konzeptionellem Gedankengut. Die Farbe wird nicht mit dem Pinsel oder Spachtel aufgetragen, sondern direkt mit der Fingerkuppe, der Handkante oder dem Handteller.

Hagen

Emil Schumacher Museum Hagen

Emil Schumacher - Bilder auf Porzellan
28. Januar bis 22. April 2018
Ein makelloser Malgrund, Gold, Platin, Porzellanfarbe – Anfang der 1990er-Jahre stellte Emil Schumacher sich einer neuen Herausforderung. Zeitlebens immer wieder neu inspiriert von Eigenheiten wechselnder Materialien, ihren Fehlern und sogar von Fundstücken, die für andere nicht mehr zu gebrauchen warenkeinen Wert mehr hatten, wie alte Dachschindeln oder Draht und Gestrüpp, scheint die Wahl des edlen Materials ein Widerspruch im Œuvre zu sein.
Peter Brüning - Das Potential des Informel
10. September 2017 bis 28. Januar 2018
Mitte der 1950er-Jahre trat Peter Brüning (1929-1970), viel jünger als alle anderen, in den Kreis der aufstrebenden Maler im Nachkriegsdeutschland. Er war Gründungsmitglied der Gruppe 53, dem rheinischen Pendant zum jungen westen, und einer der herausragenden Repräsentanten der lyrischen Abstraktion.

Osthaus Museum Hagen

Russische Kunst heute. Malerei – Skulptur – Fotografie
16. Dezember 2017 bis 25. Februar 2018
Das Osthaus Museum Hagen stellt als erstes deutsches Institut die Sammlung von Joseph
Kiblitsky aus. Etwa 180 Gemälde und zehn Skulpturen sowie Fotografien und eine Video-
Arbeit werden in der Ausstellung gezeigt. Der 1946 geborene Kunstkenner Kiblitsky ist
zugleich auch ein leidenschaftlicher Fotograf. Daher werden seine dokumentarischen
Aufnahmen aus dem Sowjet-Russland sowie die aus dem heutigen Russland neben
seiner Kunstsammlung präsentiert und bilden eine Einheit im freien, nach Osten
gerichteten Blick.

Herne

Emschertal-Museum Herne, Städtische Galerie

Kunst & Kohle. Ibrahim Mahama. Coal Market
5. Mai bis 16. September 2018
Der ghanaische Künstler Ibrahim Mahama verwandelt das Schloss Strünkede in ein monumentales Kunstwerk. Dafür verhüllt der documenta 14-Teilnehmer Großteile des Daches und der Schlossfassade mit Jutesäcken. In seiner Heimat sind die groben Stoffsäcke das landestypische Verpackungsmaterial, mit dem nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kohle über weite Strecken transportiert wird. Mahama erhält sein Arbeitsmaterial im Tausch gegen neue Jutesäcke von Arbeiterinnen und Arbeitern aus seiner afrikanischen Heimat
„Wunderkammer“. Städtischer Kunstbesitz präsentiert im Schloss Strünkede
Bis 26. Mai 2019
Mit der Eigenbestandsausstellung „Wunderkammer_Städtischer Kunstbesitz präsentiert im Schloss Strünkede“ gibt das Emschertal-Museum einen Überblick über seine Sammeltätigkeit. Es zeigt nach welchen Kriterien ausgewählt, angekauft und gesammelt wurde und gewährt Einblick in die Vielfältigkeit des Herner Kunstbestandes.

Flottmann-Hallen Herne

Kunst & Kohle. David Nash – Holz und Kohle
5. Mai bis 16. September 2018
Mit einer temporär installierten Außenskulptur des walisischen Künstlers David Nash setzen die Flottmann-Hallen ein deutliches Zeichen im Jahr des Abschieds von der Steinkohle.
David Nash, der zu den bekanntesten Bildhauern und Land Art-Künstlern gehört, tritt in seinen Arbeiten stets in den Dialog zwischen Künstler und Natur. Sein bevorzugtes Material ist dabei Holz, aus dem bisweilen auch Vorlagen für Bronze- und Eisengüsse geschaffen werden.
Tandemgeflüster IV - ein künstlerischer Austausch von Künstler*innen mit und ohne Behinderung
20. Januar bis 25. Februar 2018
Jeweils ein Künstler aus dem Atelier WERKSTATTARBEIT (WSA) der AWO Dortmund  und ein eingeladener Künstler treten in einen künstlerischen Austausch. Über mehrere Monate wurden Zeichenhefte per Post hin und her geschickt. Darin gingen die Tandempartner u.a. der Frage nach: "Was treibt mich an, künstlerisch zu arbeiten?".

Marl

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Kunst & Kohle. The Battle of Coal
6. Mai bis 16. September 2018
Das Profil des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl umfasst die künstlerischen Medien Skulptur, Video und Klangkunst, die sich auch in der Ausstellung widerspiegeln. Zwei Werke sollen für die Ausstellung neu produziert werden mit besonderer Ausrichtung auf die Situation des Kohlestandorts Marl und das
Ruhrgebiet.

Mülheim an der Ruhr

Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

Kunst & Kohle. Helga Griffiths. Die Essenz der Kohle
3. Mai bis 16. September 2018
Das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr präsentiert im Rahmen von "Kunst & Kohle" die international renommierte Künstlerin Helga Griffiths (*1959 Ehingen/Donau). Mit komplexen multimedialen Installationen schafft die Künstlerin sinnliche "Erlebnis-Räume". Für die Mülheimer Ausstellung entwickelt sie zwei neue Arbeiten, in denen Steinkohle das Ausgangsmaterial für umfangreiche Wandlungsprozesse ist: Über das Verfahren der Destillation wird einerseits die Essenz der Kohle gewonnen und zu einem Parfüm veredelt.
Heinrich Siepmann. Gemälde - Impuls Junger Westen
28. Januar bis 15. April 2018
Mit einer Einzelausstellung von Gemälden Heinrich Siepmanns beschließt das Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr die 2017 begonnene Ausstellungs- und Veranstaltungsfolge der RuhrKunstMuseen zum 70. Jubiläum des JUNGEN WESTEN.
Das Los Angeles Museum of Art (LAMOA) präsentiert: Mülheim/Ruhr und die 1970er-Jahre Eine Ausstellung von und mit Alice Könitz
10. September 2017 bis 4. Februar 2018
Alice Könitz gehört zu den bedeutenden zeitgenössischen KünstlerInnen, die das Ruhrgebiet hervorgebracht hat. 1970 in Essen geboren, verbrachte die Tochter des Bildhauers Peter Könitz ihre Kindheit und frühe Jugend in Mülheim an der Ruhr. 1996 wurde sie mit dem Förderpreis des Ruhrpreises für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet.
Emil Nolde zum 150. Geburtstag
7. Mai 2017 bis 28. Januar 2018
Die Kunstsammlung des Mülheimer Nobelpreisträgers Karl Ziegler verfügt über einen großen Bestand an Aquarellen, Grafiken und Gemälden des deutsch-dänischen Malers Emil Nolde (1867–1956). Zum 150. Geburtstag zeigt die Stiftung Sammlung Ziegler im Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr rund 40 Werke, darunter Blumenbilder, Landschaften, Stillleben sowie Kinder- und Figurenbilder. Sie erinnern an einen zentralen Vertreter des deutschen Expressionismus und gewähren Einblick in dessen intuitiven Schaffensprozess.

Oberhausen

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Kunst & Kohle. GLÜCK AUF! Comics und Cartoons von Kumpel Anton über Jamiri bis Walter Moers
6. Mai bis 16. September 2018
Auch wenn das Thema Kohle kein zentrales im Bereich von Comic und Cartoon ist, gibt es doch eine ganze Reihe von interessanten Positionen. In höchst unterschiedlicher Herangehensweise und Umsetzung haben die beteiligten Zeichnerinnen und Zeichner Geschichten um das „schwarze Gold“ gesponnen. Mal stehen Erinnerungen aus dem eigenen Leben oder mal das Sterben der Zechen und Hütten im Mittelpunkt. Mal ist die Kohle Ausgangspunkt für eine lange Erzählung (Graphic Novel), mal für einen Cartoon aus einem Bild. 
Die Sammlung O. Alte und neue Schätze aus dem Kunstbesitz der Stadt Oberhausen und: Der Nachlass von Rudolf Holtappel
Bis 21. Januar 2018
Die ungewöhnliche und heterogene Sammlung der ehemals Städtischen Galerie setzt sich sowohl aus erlesenen grafischen Blättern, als auch aus Gemälden und Kleinskulpturen vom Mittelalter bis heute zusammen.

Recklinghausen

Kunsthalle Recklinghausen

Kunst & Kohle. Gert und Uwe Tobias
6. Mai bis 16. September 2018
Das Künstlerduo Gert & Uwe Tobias erschafft narrative Räume. Seit ihrem Studium an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig arbeiten die 1973 im siebenbürgischen Brașov (Kronstadt) geborenen Zwillingsbrüder zusammen – „Eins und eins ist bei uns drei, und drei ist die Arbeit“ – und definieren seither die Collage als ihr Werkprinzip. Ihre komplexen Bildwelten zitieren den Konstruktivismus, die hybriden Phantasmagorien des Surrealismus und die Pop Art, integrieren aber auch alltagskulturelle Fundstücke, Motive der Art Brut oder die Ornamentik der Volkskunst.
Kunstpreis »junger westen 2017«
3. Dezember 2017 bis 4. Februar 2018
Der 36. Kunstpreis »junger westen«, 2017 ausgeschrieben für Plastik, Skulptur und Installation, wurde Max Leiß zuerkannt. 1982 in Bonn geboren, studierte Leiß zwischen 2006 und 2012 an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und an der École Nationale Superièure des Beaux-Arts in Paris. Er lebt und arbeitet in Basel, Marseille und im Oberammergau.

Unna

Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

Kunst & Kohle. Down here, Up there
5. Mai bis 16. September 2018
Im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna präsentieren sich im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Kunst & Kohle“ Kunstwerke, die sich über Themenkreise wie Mensch und Mentalität, System und Struktur oder Zukunftsvision und Hoffnung eher assoziativ mit dem Bergbau in Verbindung bringen lassen. Der Bergbau ist eng mit dem Bild des körperlich hart arbeitenden Mannes verbunden – das Museum hat sich entschieden, dieser Idee die individuellen Sichtweisen von drei weiblichen Positionen entgegen zu setzen.
¡BRIGHT!
25. November 2017 bis 8. April 2018
¡BRIGHT! bildet die Fortsetzung der 2015 mit ¡DARK! begonnenen Ausstellungsreihe, in der die Sehgewohnheiten des Besuchers auf besondere Weise herausgefordert werden.

Witten

Märkisches Museum Witten

Kunst & Kohle. Vom Auf- und Abstieg
5. Mai bis 16. September 2018
In der Ausstellung „Vom Auf- und Abstieg“ zeigt das Märkische Museum Witten drei künstlerische Positionen, die sich mit den Anfängen des Kohleabbaus im Ruhrgebiet und den damit verbundenen Hoffnungen und dem resultierenden Wohlstand auseinandersetzen. In der Ausstellung wird eine zeitliche und geografische Brücke vom historischen und gegenwärtigen Ruhrgebiet ins globale Geschehen geschlagen. In vielen ehemaligen Kohleabbaugebieten erfolgte aufgrund des Wegfalls von Arbeit und Wohlstand ein Wandel, der teilweise in Armut und Orientierungslosigkeit mündete.